Wie sind die IG Markets Handelszeiten im Bereich Forex

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Contents

IG Markets Erfahrungen

Hinweis: Schaue dir den CFD Broker Vergleich an – dort haben einige Broker besser als IG abgeschnitten!

International zählt der Broker IG Markets mittlerweile zur absoluten Oberklasse. Angeboten wird nicht nur der Handel mit CFDs und binäre Optionen, sondern auch das Forex Trading. Übrigens: seit einiger Zeit vermarktet sich der Broker nicht mehr unter dem Namen IG Markets, sondern nennt sich schlicht IG. In unserem Erfahrungsbericht haben wir nicht nur die Seriosität und Zuverlässigkeit des Unternehmens überprüft, sondern auch Leistungen und Konditionen gegenübergestellt.

ig-markets
Bewertung 3.5 / 5.0
Handel Aktien, CFD, Forex, Binäre Optionen & mehr
Basiswerte aus über 10.000 Märkten
Software WebTrader, Trading App, MetaTrader 4
Regulierung bafin
Zum Vergleich

Hintergrund: so seriös ist IG Markets

IG ist definitiv einer der ältesten Anbieter für das Traden mit Devisen, CFDs, Aktien und anderen Finanzprodukten. Das Hauptunternehmen IG Group Holding kann mittlerweile auf eine Erfahrung von über 40 Jahren zurückblicken. Gegründet wurde die erfolgreiche Firma 1974 in London. Dort befindet sich auch nach wie vor der Hauptsitz, mit welchem Auskopplungen wie IG Markets vorgenommen worden sind. Das Projekt IG ist in über zehn verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter selbstverständlich auch Deutsch. Eine deutsche Niederlassung befindet sich in Düsseldorf. Dort arbeiten die freundlichen Servicemitarbeiter, die Ihnen mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Unternehmen IG Markets Ltd. Zweigniederlassung Deutschland
Adresse Berliner Allee 1040212 Düsseldorf, Deutschland
Registrierungs­nummer AG Düsseldorf, HRB 59471
Regulierung / Lizenz BaFin (121333)
Telefon Interessenten: 0800 664 8454
Telefon Kunden: 0800 181 8831
eMail: [email protected]
Service-Zeiten: Montag bis Freitag zwischen 08:15 und 22:15
Rückruf-Service: vorhanden

Der weltweit größte Broker überzeugt durch Vertrauenswürdigkeit. IG Markets ist seriös, das zeigt sich schon alleine durch die Regulierungen durch offizielle Aufsichtsbehörden in verschiedenen Ländern. So besteht unter anderem eine Anmeldung bei der britischen Financial Conduct Authority (FCA). Darüber hinaus liegt auch eine deutsche Regulierung durch die BaFin vor. Diese Regulierungsbehörden blicken dem Broker genau über die Schulter und behalten ihn im Blick. Dadurch ist nahezu ausgeschlossen, dass es zu betrügerischem Verhalten kommt.

Insgesamt arbeiten für die IG Group Holding weltweit über 1.000 Beschäftigte. Die IG Holdings plc, die britische GmbH des Unternehmens, ist im Aktienindex TFSE 250 mit den 250 größten Unternehmen Englands gelistet. Darüber hinaus hat der deutsche IG Ableger diverse Auszeichnungen wie beispielsweise die des besten CFD Brokers 2020 von der Zeitschrift Euro am Sonntag bekommen.

Mit Stolz schmückt sich IG damit, dass der Broker der weltweit größte operierende Dienstleister für den Handel mit Forex, CFDs und binäre Optionen ist. Das Angebot von IG Markets wird regelmäßig angepasst und ausgebaut. Auch dadurch haben wir im Test einen außerordentlich professionellen Eindruck vom Anbieter erlangt. Hinsichtlich Seriosität und Vertrauenswürdigkeit können wir IG nur Bestnoten ausstellen.

Videovorschau zu IG Markets

In dem folgenden Video finden Sie unsere Erfahrungen mit IG Markets in der Zusammenfassung. Wir zeigen Ihnen auch, wie die Anmeldung funktioniert und führen Ihnen außerdem die ersten Schritte mit dem Anbieter vor.

Schauen Sie sich jetzt das Video an, um eine Vorschau auf IG zu erhalten:

Das sagen Kundinnen und Kunden

Vorweg: zu jedem Broker für den Handel mit Devisen gibt es im Internet kritische Stimmen. Dort wird sich allerdings zumeist mehr über das generelle Prinzip des Handels mit Währungen aufgeregt, als dass konstruktive Kritik am Broker geleistet wird. Auch bei IG ist dies der Fall. Im Vergleich zu anderen Forex Brokern zeigt sich bei IG Markets allerdings auch, dass eine deutlich höhere Zahl an Nutzerinnen und Nutzern sehr zufrieden mit dem Angebot von IG ist. Trader wissen, dass es sich bei IG um einen zuverlässigen Broker handelt, dem sie jederzeit vertrauen können. Dies wird auch in den stetig steigenden Nutzerzahlen deutlich.

Die Kunden sagen außerdem, dass IG Markets ohne eine vorherige Internetrecherche wahrscheinlich nicht ihre erste Wahl gewesen wäre. Andere Anbieter werben mit schnellen Einzahlungen und übermäßig hohen Einzahlungsboni. Diese wiederum verschleiern nicht selten, dass das eigentliche Angebot des Brokers nicht sonderlich attraktiv ausgestattet ist. Bei IG wird auf eine solche Außenwirkung kein Wert gelegt. Deshalb sind unter den Kunden vor allem erfahrene und professionelle Trader zu finden, die gerne einen zuverlässigen Partner an ihrer Seite wissen.

Der Support im Test

Die Supportmöglichkeiten bei IG sind breit gestaffelt. So wird bei der Kontaktaufnahme zwischen Kunden und Nicht-Kunden unterschieden. Für beide gibt es Telefonnummern und Email-Adressen, über welche sich die Trader melden können, um direkt in Kontakt zu treten und alle Fragen beantwortet zu bekommen. Einige Telefonnummern wie beispielsweise die des technischen Supports führen allerdings nach England, sodass Sie mit einem derartigen Anliegen der Englischen Sprache mächtig sein sollten.

Darüber hinaus verfügt IG über einen Live Chat, über welchen Sie einfach und schnell mit den Mitarbeitern chatten können. In unserem Test stand diese Möglichkeit leider nicht zur Verfügung, obwohl wir es zwischen den verfügbaren Zeiten (Montag bis Freitag, 8:15 bis 22:15 Uhr) probiert haben. Auch der Telefonsupport steht nicht 24 Stunden am Tag für Fragen bereit. Unser IG Marktes Erfahrungsbericht kommt zu dem Schluss, dass die Mitarbeiter generell sehr kompetent und freundlich sind, allerdings scheinbar unter einem gewissen Zeitdruck stehen. Fragen werden inhaltlich korrekt und zügig beantwortet. Eventuell sollte IG Markets in Deutschland hier die Mitarbeiterzahl geringfügig erhöhen, um das aktuelle Servicepersonal zu entlasten.

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Unsere Erfahrungen mit IG

Die riesige Erfahrung des Mutterkonzerns IG Group Holding ist überzeugend. Auch die mittlerweile über 17 Niederlassungen weltweit und die generelle Einstellung auf internationales Publikum sind Indikator dafür, dass bei IG Markets nach Höherem gestrebt wird. Vollkommen seriös und zuverlässig zeigt sich IG durch die doppelte Regulierung in Großbritannien und Deutschland. Weitere Länder werden mit Sicherheit folgen.

Hinsichtlich der Seriosität können wir IG nur ein allerbestes Fazit geben. Hier brauchen Sie keine Angst davor haben, Abzocke oder Betrug zu unterliegen.

Das Angebot von IG Markets

Um Forex Broker besser miteinander vergleichen zu können gibt es Übersichten, die verschiedene Konditionen und Leistungen sowie wichtige Indikatoren wie den maximalen Hebel und den Spread miteinander vergleichen. In unserem Erfahrungsbericht haben wir genau diese Punkte besonders unter die Lupe genommen und in einer kurzen Übersicht, gegliedert nach thematischen Aspekten, gegenübergestellt.

Der Handel direkt auf der Webseite des Anbieters

Wie kann bei IG Markets gehandelt werden?

Das Angebot von IG basiert grundlegend auf dem Trading mit verschiedenen Währungspaaren. Der Forex Handel steht deshalb im Fokus und war der erste Geschäftsbereich, auf den sich das Unternehmen spezialisiert hat. Im Laufe der Jahre hat die Angebotspalette allerdings deutlich an Potential zugelegt. Mittlerweile können Trader auch andere Finanzprodukte beim Experten auf diesem Gebiet handeln. Darunter ist unter anderem der Handel mit CFDs, der ähnlich wie der Forex Handel mit einem Hebel funktioniert. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, ihren eigentlichen Einsatz und ihre Einzahlung pro Position zu erhöhen und schneller Gewinne zu generieren. Darüber hinaus bietet IG auch Positionen im Bereich der binären Optionen an. Dieser Finanzsektor gewinnt im Internet rasant an Popularität, da der Handel mit binären Optionen sehr einfach und leicht verständlich gestaltet ist. Bei den binären Optionen gibt es wiederum verschiedene Handelsarten.

Insgesamt ist das Angebot von IG sehr reichhaltig und bietet für alle Finanztrader interessante Möglichkeiten, ihr Geld einzusetzen. Hier wird IG Markets seinem Ruf als Marktführer vollkommen gerecht.

Maximalhebel von 200:1

Der Hebel ist einer der wichtigen Indikatoren die herangezogen werden, um verschiedene Forex Broker miteinander zu vergleichen. Bei IG Markets liegt der Hebel bei 200:1. Das bedeutet, dass bei einem Transaktionseinsatz von 50 Euro gleich mit 10.000 Euro am Market gehandelt werden kann. So wirken sich auch Änderungen in der letzten Nachkommastelle der Kurse der Währungspaare auf Gewinn und Verlust aus. Mit einem maximalen Hebel von 200:1 liegt IG allerdings nach unseren Erfahrungen eher im unteren Bereich der Forex Broker. Andere Anbieter offerieren hier deutlich höhere Hebel, was zwar Gewinnchancen, aber auch das Risiko für den Trader erhöht.

Der Spread, also die Kosten pro Transaktion, die direkt abgezogen werden, liegt bei IG bei Werten ab 0,8 Pips. Im Vergleich zur Konkurrenz ist dieser Richtwert sehr gering, gilt allerdings nur für wenige Währungspaare. Einige andere Paare sind mit einem Spread von bis zu 200 belegt.

Mit IG Markets mobil handeln

Das Angebot an verschiedenen Tradingsoftwares ist bei IG sehr breit gefächert. In unserem Test konnten wir nicht nur externe Programme wie den beliebten MateTrader4 und ProRealTime nutzen. Zur Verfügung standen auch L2Dealer für professionelle Händler und eine eigene Handelsplattform, die durch Funktionalität und Stabilität überzeugte. Darüber hinaus stehen Mobile Trading Apps für Blackberry, Android, Windows und iOS zur Verfügung. Nach unserer Erfahrungen insgesamt ein reichhaltiges Angebot, welches uns definitiv überzeugt hat.

Einzahlung und Auszahlung

Weniger positiv schneidet IG Markets im Bereich der Ein- und Auszahlung ab. Letztere werden zwar pflichtbewusst vorgenommen und das Geld befindet sich innerhalb weniger Tage auf dem Konto, allerdings sind Ein- und Auszahlungen lediglich per Überweisung und Kreditkarte verfügbar. Bei Einzahlungen über die Kreditkarte werden obendrein noch 1,5% Transaktionskosten als Gebühren aufgeschlagen. Generell sind diese beiden Transaktionsmöglichkeiten zwar sicher, aber in der heutigen Zeit einfach zu wenig.

Die IG Markets Ein- und Auszahlungsoptionen im Überblick
Zahlungsmöglichkeiten Visa, Mastercard, Banküberweisung
Mindesteinzahlung: keine Angabe
Gebühren: 1,5% für Kreditkartenzahlungen
Kontoführung möglich in: Euro, US-Dollar, Schweizer Franken, Britische Pfund, Ungarischer Forint, Polnischer Zloty
Auszahlungsoptionen: Visa, Mastercard, Banküberweisung

Bonus und Sonderaktionen

Leider verzichtet IG gänzlich auf Einzahlungsboni und sonstige Sonderaktionen, die Ihnen mehr Geld zum Traden versprechen. Lediglich der „Kunde wirbt Kunde“-Bereich kann zu einer geringfügigen Aufstockung des Kontos in Form eines Bonus führen.

Keine Mindesteinzahlung – direkt traden

Ein vollwertiges Konto kann bereits ab einem Euro eröffnet werden. Während die Konkurrenz Mindesteinzahlungen in Höhen von mindestens 50 Euro erfordert zeigt sich IG Markets hier sehr kundenfreundlich. Darüber hinaus gibt es auch keine Mindesttransaktionsgröße, sodass Interessenten bereits mit 5 Euro einsteigen und mit dem Handel beginnen können.

77 Währungspaare, über 7.000 CFDs

Die Zahl der handelbaren Basiswerte ist beeindruckend: Unter den insgesamt 77 Währungspaaren, die für den Forexhandel zur Verfügung stehen, finden sich auch virtuelle und exotische Paare. Über 7.000 CFDs erweitern das Angebot von IG Markets um eine wichtige Komponente, die bei anderen Brokern ebenfalls nur in abgespeckter Form vorhanden ist.

Reichhaltiges Education Center

In der Handelsplattform sind Zusatzfunktionen wie ein Live-Nachrichtenfeld eingebaut. Das Education Center bietet außerdem interessante Videokurse, Webinare, Seminare in deutscher Sprache und eigentlich alles, womit sich Anfänger und professionelle Trader gleichermaßen weiterbilden können. Marktdaten werden gegeben, Analysen und Nachrichten sind genannt und ein Wirtschaftskalender ist ebenfalls Teil des Angebots.

Als besonderen Zusatz wird allen Kunden ein 14-tägiges und kostenloses Demokonto zur Verfügung gestellt. Mit dem IG Demokonto können Sie den Markt mit 10.000 virtuellen Euro kennenlernen und Strategien an einer Demo ausprobieren.

Gesamtbewertung: So gut ist IG Markets

Die enorme Seriosität und Zuverlässigkeit von IG ist in Verbindung mit dem stabilen Handelssystem und einem reichhaltigen Bildungsangebot sowie dem geringen Spread eines der Hauptargumente, warum Sie sich bei IG Markets registrieren sollten. Wir können hier über den niedrigen Hebel von 200:1 hinwegsehen und möchten den Anbieter allen empfehlen, die wirklich ernsthaft und professionell mit Devisen handeln möchten.

IG Test und Erfahrungen

Das Online-Depot von IG im Check: Ausführlicher Test des Online Brokers, der Handelsmöglichkeiten und der Gebühren für den Wertpapierhandel. Dazu die neuesten Erfahrungen, Testberichte und Kundenbewertungen von Anlegern.

IG Testbericht

IG ist nach eigener Aussage einer der Weltmarktführer im Bereich derivativer Finanzinstrumente, zählt 178.000 aktive Kunden und gehört zu den 250 Top-Unternehmen (FTSE 250) Großbritanniens.

Die Handelsmöglichkeiten von IG lassen klar die Ausrichtung auf Trader erkennen. Kunden können ihre Orders in Deutschland (nur) auf Xetra und an 24 Auslandsbörsen platzieren. Direkthandelspartner stehen nicht zur Verfügung. Bei IG können Anleger ausschließlich Aktien, CFDs, Optionen und Währungen (Forex) handeln. Angebot für Fondssparer gibt es hingegen nicht.
» Trading-Angebot der IG
Bei den Gebühren für den Wertpapierhandel zählt die IG zu den günstigsten Brokern. Zwar gibt es keine Flat-Fee wie bei anderen Brokern, die Ordergebühr ist stattdessen abhängig vom Transaktionsvolumen. Doch die prozentuale Gebühr ist mit 0,05% (mindestens jedoch 5,00 Euro) gering: Für den Kauf einer DAX-Aktie zahlen Anleger über XETRA eine Ordergebühr von 5,00 Euro (Order über 2.500 Euro) und ebenfalls 5,00 Euro, wenn das Ordervolumen 10.000 Euro beträgt.
» Details zu den IG-Gebühren .

Ein Fondshandel ist bei IG nicht vorgesehen. Andere Online-Broker bieten teilweise mehrere tausend Investmentfonds mit Rabatt oder sogar ohne Ausgabeaufschlag an.

Fazit: Das Angebot von IG richtet sich klar erkennbar an Trader und ist hoch spezialisiert. Positiv: IG bietet Zugang zu vielen ausländischen Börsen. Mit sehr geringen transaktionsabhängigen Ordergebühren für den Wertpapierhandel kann IG bei kleineren Orders souverän mit den Preisführern der Branche mithalten. Bei den Kosten für großvolumige Aufträge überlässt IG aber der Konkurrenz den Vortritt. Die Sicherheit der Einlagen bei IG unterscheidet sich von deutschen Banken. Nach Aussagen der IG sind Depots über den englischen Einlagensicherungsfonds Financial Services Compensation Scheme (FSCS; www.fscs.org.uk) abgesichert, der die Einlagen der Kunden mit bis zu 50.000 Britischen Pfund absichere.

Trading-Angebot: ★ ★ ★ ★ ★ | Gebühren: ★ ★ ★ ★ ★ | Sicherheit: ★ ★ ★ ★ ★

I. IG – der Broker im Überblick

Die IG Europe GmbH ist eine Tochter der IG Group und nach eigener Aussage einer der Weltmarktführer im Bereich derivativer Finanzinstrumente. Der Broker ist bereits seit 1974 in Großbritannien am Markt. Er zählt heute weltweit 178.000 aktive Kunden (Stand: Mai 2020), unterhält Niederlassungen in 17 Ländern und beschäftigt rund 1.800 Mitarbeiter. Seit 2006 ist IG mit einer Niederlassung in Deutschland vertreten (Düsseldorf). Seit April 2020 sitz die IG Europe GmbH nun in Frankfurt am Main. Als Online Broker konkurriert IG mit Playern wie LYNX,der DKB, Plus500 oder dem finanzen.net Brokerage-Depot.

II. IG Testberichte

Das Handelsangebot von IG landet in Tests häufig auf den vorderen Plätzen. Im Jahr 2020 hat IG bei der „Brokerwahl 2020“ auf broker-test.de, in der Kundenbewertungen im Vordergrund stehen, in der Kategorie „CFD Broker des Jahres“ bereits zum dritten Mal infolge den 1. Platz erreicht. Das Finanzmagazin „Focus Money“ erteilte der IG im Jahr 2020 (Ausgabe 18/2020) innerhalb der Kategorie „Fairster CFD-Broker“ die Note „sehr gut“.

Test von Stiftung Warentest / Finanztest

Die Stiftung Warentest hat in Finanztest 12/2020 die Gebühren von 13 Direktbanken/Onlinebrokern untersucht. Verglichen wurden die Kosten für ein Wertpapierdepot mittlerer Größe (50.000 Euro) sowie ein Depot mit größerem Vermögen (150.000 Euro). IG war in dem Kostenvergleich der Warentester noch nicht vertreten.

Einblick ins IG-Depot

IG gibt auf YouTube einen Einblick in die IG-Handelsplattform. Das Video können Sie hier anschauen.

III. IG Depot – das Trading-Angebot

Welche Wertpapiere können Anleger im IG-Depot handeln? Unter www.ig.com/de sind folgende Produkte handelbar:

x Aktien
x Anleihen
✔ CFDs
x ETCs
x ETFs
x Fonds
x Futures
✔ Optionen
x Optionsscheine
✔ Währungen/ Forex
x Zertifikate

Die Handelssoftware: PureDeal, L2 Dealer, ProRealTime und MetaTrader 4 (MT4)

Welche Handelssoftware bietet IG zum Trading an? IG-Kunden haben die Wahl aus vier Tradinganwendungen. „PureDeal“ ist eine Web-Trading-Lösung, die Kunden über den Browser aufrufen können. Der L2 Dealer richtet sich an fortgeschrittene Trader. Die Plattform wurde bei IG für die eigenen Händler konzipiert und sei daher für komplexe DMA-Trades (Direct Market Access) mit hohem Handelsvolumen ausgelegt. MetaTrader 4 (MT4) als dritte Handelsplattform ist eine Stand-Alone-Plattform für Windows 2000 / XP / Vista / Windows 7. MT4 erlaubt dem Kunden eigene Trading-Algorithmen zu erstellen und ihren Erfolg im Rahmen von Backtests zu prüfen. MT4 steht auch als App und einer Demoversion zum Kennenlernen zur Verfügung. Außerdem bietet die IG ProRealTime als vierte Handelssoftware an.

IG Demokonto

Ein Demokonto, mit dem Interessenten die Handelsoberfläche von IG testen können, steht bei IG zur Verfügung.
» Infos zum Demokonto bei IG

IG Login | Sicherheitsverfahren

Wie bei allen Online-Brokern geben auch die IG-Kunden ihre Orders mehrheitlich über das Internet auf. Das Online-Login erreichen Anleger unter der URL https://www.ig.com/de/login. Beim Zugang setzt IG auf einen Benutzernamen und ein Passwort. Transaktionen sind nach Angaben von IG mit einer 128-Bit-SSL-Verschlüsselung abgesichert. Zur Erhöhung der Sicherheit werden Zahlungen ausschließlich auf hinterlegte Referenzkonten ausgeführt.

Handelswege bei IG

Neben dem Online-Handel können Anleger auch telefonisch ordern. Die Interessenten-Hotline ist unter 0800 664 8454 kostenfrei erreichbar. Die Kunden-Hotline erreichen die IG-Kunden unter 0800 181 8831 Für Anrufe aus dem Ausland hält die IG zudem zwei weitere Rufnummern bereit: +49 (0) 694 27 299 103 für Interessenten und +49 (0) 694 27 299 102 für Kunden.

Handeln: Ordern bei IG

Welche Ordermöglichkeiten haben die Kunden von IG? Bei den Orderzusätzen stehen den IG-Kunden neben den klassischen Orderzusätzen billigst und bestens (Handeln zum nächsten Preis, egal zu welchem Kurs) folgende Orderzusätze zur Auswahl: Stop Buy, Stop Sell, Fill or Kill (FOK), Iceberg, Force Open Order, At the Auction, Take Profit, Stop Loss, Trailing Stop, Garantierter Stop, One cancels the other (OCO), If-Done-Order, Immediate or Cancel (IOC). Bei den Ordergültigkeiten haben Anleger die Wahl zwischen Good till canceled (GTC) und Good till date (GTD).

Handeln: Börsen und Orderplätze bei IG

Anleger können bei IG an folgenden deutschen Handelsplätzen handeln:
Xetra

An ausländischen Börsen stehen 21 Länder bzw. 24 Handelsplätze zur Verfügung:
USA (AMX, NASDAQ, NYSE), Großbritannien (IOB, LSE), Hong Kong (HKEX), Singapur (SGX), Australien (ASX), Kanada (Toronto), Südafrika (JSE), Schweiz (VTX/SWX), Österreich (WBAG), Spanien (BME), Frankreich (Euronext), Italien (MIB), Niederlande (Euronext), Belgien (Euronext), Portugal (Euronext), Irland (ISEQ), Schweden (OMX), Norwegen (OSE), Dänemark (OMX), Finnland (OMX), Griechenland (ATHEX)

Direkthandelspartner stehen nicht zur Verfügung.

Realtime-Handel bei IG

Die IG stellt ihren Kunden Realtime-Kurse zur Verfügung. Eine Ausnahme bildet die Aktivierung von DMA (Direkt Market Access). Dafür fallen monatliche Fix-Kosten an, die IG aber bei einer definierten Zahl an Mindest-Transaktionen erstattet. Ein Beispiel: NYSE-Realtimekurse kosten 1,20 US-Dollar pro Monat, entfallen jedoch ab einer Transaktion im Monat beim Handel einer NYSE-Aktie.

Handeln von Futures und Optionen

Der Handel an der Terminbörse Eurex ist bei IG nicht möglich.

Handeln von CFDs

Ein CFD-Handel ist bei IG möglich. Bei den handelbaren CFDs sind alle Anlageklassen vertreten: Aktien, Indizes, Forex, Rohstoffe, Edelmetalle, Zinsen und Anleihen.

Forex-Handel bei IG

Ein Forex-Handel ist bei IG möglich. Kunden könnten alle Majors, Cross-Rates und Exoten handeln: insgesamt mehr als 80 Währungspaare. Was passiert bei einem Margin-Call? In diesem Fall muss der Kunde seiner Nachschusspflicht nachkommen oder Teil-Positionen schließen. Wird er nicht aktiv und tendiert der Kurs weiter gegen den Kunden, übernimmt IG die Schließung von (Teil)Positionen. Wie beim CFD-Handel gilt auch im Forex-Trading: Über die Höhe des Hebels entscheidet der Kunde mit dem gewählten Stopp-Abstand. Es ist im Währungspaar Euro/Dollar ein maximaler Hebel von 350 möglich.

Fonds-Handel bei IG

Ein direkter Fondshandel mit der Kapitalanlagegesellschaft wird bei IG nicht geboten.

Sparpläne kaufen bei IG

Die IG bietet Anlegern keine Möglichkeit zur Einrichtung von Sparplänen auf Fonds, ETFs, Zertifikate und Aktien.

IV. Kundenservice IG

Adresse von IG und weitere Kontaktwege

Per Post können Anleger unter diesen Adressen mit IG in Kontakt treten:

Postanschrift / Hausanschrift:
IG Europe GmbH
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt

Anschrift Hauptsitz:
IG
Cannon Bridge House
25 Dowgate Hill
London EC4R 2YA

Per E-Mail ist die IG unter [email protected] oder über das IG Kontaktformular zu erreichen.

Antworten auf häufige Fragen finden Anleger auch in einer speziellen FAQ-Liste.

Bankleitzahl und BIC von IG

Für Überweisungen zur IG benötigen Anleger nachstehende Kontonummern (IBAN) und Banc Identifier Codes (BIC).

Deutschland: IBAN: DE 1950 0800 0009 7608 7800
BIC (SWIFT-Code): DRESDEFF
Österreich: IBAN: AT 9130 0000 0354 1200 84
BIC (SWIFT-Code): RZBAATWW
Schweiz: IBAN: GB29 LOYD 3000 0924 0161 64
BIC (SWIFT-Code): LOYDGB2L

Kunden, die Überweisungen auf ihr Konto bei IG tätigen möchten, geben als Verwendungszweck ihren Namen und ihre IG-Kontonummer an. Als Kontoinhaber geben Kunden „IG“ an.

Social Media-Kanäle von IG

In den sozialen Medien ist die IG mit einem Facebook-Auftritt, einem Twitter-Account, eine LinkedIn-Profil und einem Youtube-Kanal vertreten.

Schulungen und Benefits für IG-Kunden

IG bietet regelmäßig Webinare für Einsteiger und Fortgeschrittene an. Zum Angebot zählen neben Webinaren auch Seminare, TradeSense-Schulungsmodule sowie ein Schulungsvideo-Portal. Zu den speziellen Benefits und Schulungsangeboten, die ausschließlich Kunden offen stehen, zählt beispielsweise der von IG börsentäglich angebotene Morning-Report sowie ein „Kunden-werben-Kunden“ – Programm.

V. Konten, Kontoeröffnung und Einlagenschutz bei IG

IG bietet neben dem Handelskonto kein Giro-/ Tagesgeldkonto an. Neben dem Wertpapierhandel sind keine weiteren Finanzprodukte über die Bank verfügbar/handelbar.

Interessenten, die bei IG ein Online Depot eröffnen wollen, füllen den Online-Antrag aus und gehen anschließend mit ihrem unterschriebenen Antrag auf Depoteröffnung zur Post, um das PostIdent-Verfahren durchzuführen. Alternativ steht auch ein VideoIdent-Verfahren zur Verfügung.

Wer kann ein Depot eröffnen? Grundsätzlich können sowohl EU- wie Nicht-EU-Bürger ein Depot eröffnen, sofern sie nicht aus Staaten kommen, die IG „Black-List“-Staaten nennt und auch sonst keine Compliance-Vorschriften dagegen sprechen. Neben Einzelkonten können auch Gemeinschaftskonten eingerichtet werden. Zahlungen werden ausschließlich auf ein oder mehrere vom Kunden hinterlegte Referenzkonten abgewickelt.

Screenshot: Kontoeröffnung bei IG

Wichtige Formulare

Formulare zur Aktualisierung persönlicher Daten, Steuerformulare, das Preis-Leistungsverzeichnis etc. stellt IG im Formularcenter zur Verfügung. Depotkunden finden dort auch wichtige Formulare zum IG Depot wie die Verlustbescheinigung, den Freistellungsauftrag für Kapitalerträge oder das Formular für den Depotübertrag.

Einlagensicherung/ Aufsichtsbehörde

Wie hoch ist die Einlagensicherung für IG-Kunden und welcher Aufsichtsbehörde unterliegt IG? IG unterliegt der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin). IG ist keine Bank, sondern ein reiner Broker, und ist daher kein Mitglied in der Entschädigungseinrichtung deutscher Banken. Die Kundeneinlagen bei IG sind nach Auskunft von IG dennoch bis zu einer Höhe von 50.000 Britischen Pfund über den englischen Einlagensicherungsfonds Financial Services Compensation Scheme (FSCS) abgesichert. Zudem werden Kundeneinlagen in segregierten Konten gehalten, die vom Eigenkapital getrennt verwaltet werden, teilt IG mit.

VI. Die Gebühren von IG

Allgemeine Gebühren

✔ kostenlose Depot-/ Kontoführung
✔ kostenlose Orderlimits
✔ kostenlose Teilausführungen
✔ kostenlose Orderstreichung
✔ kostenlose Dividendenzahlungen

Gebühren beim Handel deutscher Aktien

Beim Handel deutscher Aktien berechnet IG folgende Gebühren:

0,05% des Transaktionsvolumens (mindestens 5,- Euro, bei telefonischer Erteilung mindestens 15,00 Euro)

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 2.500 Euro
5,00 Euro

Beispiel: Online-Order DAX-Aktie im XETRA-Handel über 10.000 Euro
5,00 Euro

Gebühren beim Handel von Auslandsaktien

Beim Handel ausländischer Aktien berechnet IG folgende Gebühren:

2 US-Cent pro US-Aktie, (mindestens 10,- US-Dollar, bei telefonischer Erteilung mindestens 15,00 US-Dollar)

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 2.500 US-Dollar zum Kurs von 100 US-Dollar je Aktie (entspricht 25 Aktien)
10,00 US-Dollar

Beispiel: Online-Order Dow Jones-Aktie an der NYSE über 10.000 US-Dollar zum Kurs von 100 US-Dollar je Aktie (entspricht 100 Aktien)
10,00 US-Dollar

Gebühren beim Handel von Fonds

Ein Handel von Fonds, bei dem Kunden 50% oder 100% Rabatt auf den Ausgabeaufschlag erhalten, ist bei IG nicht vorgesehen. Ein Fondshandel mit der Kapitalanlagegesellschaft wird nicht angeboten.

Gebühren beim Handel von ETF

Ein Handel von ETFs wird bei IG nicht angeboten.

Gebühren beim Handel von Optionsscheinen, Zertifikaten und Anleihen

Ein Handel von Optionsscheinen, Zertifikaten und Anleihen wird bei IG nicht angeboten.

IG – Jahressteuerbescheinigung und Erträgnisaufstellung

Welche Kosten fallen für die Erstellung von Steuerdokumenten und den Dokumentenversand per Post an?

Kostenfrei sind folgende Dokumente:
Jahressteuerbescheinigung, Jahresdepotauszug, Verlustbescheinigung, Erträgnisaufstellung

Der Versand von Dokumenten per Post ist kostenlos. Es werden nur dann Kosten berechnet, wenn der Kunde einen täglichen Kontoauszug wünscht. Die Kosten betragen dann 1,50 Euro pro versendetem Auszug.

IG – Test und Erfahrungen

IG (früher IG Markets) wurde 1974 gegründet und ist auf den Handel mit CFDs und Forex spezialisiert. Die Firmenzentrale ist in London, der deutsche Sitz in Berlin. IG zählt zu den weltweit führenden CFD- und Forex-Brokern und hat Niederlassungen in 15 Ländern und nach eigenen Angaben über 152.000 Kunden weltweit. Neben dem Handel mit CFDs und Forex ist auch der Handel mit physischen Aktien möglich. Reguliert wird IG durch die FCA und die BaFin.

Kurzcheck – Alle Vorteile von IG auf einen Blick

Vorteile

  • Über 15.000 Finanzinstrumente
  • Hebel max. 1:30
  • Enge Spreads
  • Handelsplattformen u.a. MT4 und L2 Dealer (mit DMA-Zugang)
  • kostenfreies Demokonto
  • Reguliert durch die FCA und die BaFin
  • Keine Mindesteinlage
  • Auch physische Aktien handelbar

Anmerkung

  • Einlagensicherung über den FSCS bis 50.000 GBP

Welche Gebühren werden bei IG fällig?

(4,1 von 5 Sternen )

IG verlangt keine Kontoführungsgebühren. Ebenso wenig gibt es eine Mindesteinlage. Es werden sowohl feste als auch variable Spreads angeboten, für den Deutschland 30 liegt der Spread z.B. 1,0 Punkten.

Werden Kontoführungsgebühren fällig?

Bei IG gibt es keine Kontoführungsgebühren.

Wie hoch ist die Mindesteinzahlung bei IG?

IG verlangt keine Mindesteinlage. Es muss lediglich die für den Trade erforderliche Sicherheitsleistung (Margin) hinterlegt werden.

Wie hoch sind die Spreads bei IG?

IG bietet sowohl feste als auch variable Spreads. Folgende Tabelle zeigt einige Beispiele:

Instrument Spread
Stand: 14.06.2020
Deutschland 30 1,0
Wall Street 1,6
FTSE 100 1,0
Australien 200 (MT4) 1,0
EUR/USD 0,6
AUD/USD 0,6
GBP/USD 0,9

Beim Handeln fällt keine Kommission an, die Spreads sind die einzigen Kosten (Ausnahmen: Aktien, Aktien-CFDs und DMA-Handel). In unserem Test erweisen sich die Spreads als eng und auf einem Level mit den anderen führenden CFD- und Forex-Brokern.

Wie hoch fallen die Finanzierungskosten bei IG aus?

Werden Positionen über Nacht gehalten, fallen Zinsen bzw. Gebühren an. Bei Long-Positionen werden diese belastet, bei Short-Positionen gutgeschrieben. Bei IG berechnen sie sich nach dem relevanten 1-monatigem Interbank-Satz (z.B. EURIBOR) +/- 2,5 Prozent.

Wie steht es mit einer Nachschusspflicht?

Bei IG gibt es „Limited Risk Accounts“, bei denen Kunden nicht mehr verlieren können, als sie eingesetzt haben. Alle anderen Kontomodelle wurden gemäß den Vorgaben der Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungsaufsicht bis August 2020 so umgestellt, dass es keine Naschschusspflicht mehr gibt.

Welche Gebühren werden beim Ein- oder Auszahlen von Guthaben fällig?

Bei IG sind Ein- und Auszahlungen per Banküberweisung und Kreditkarte möglich. Bei Banküberweisungen fallen keine Gebühren an. Bei Kreditkarten wird eine Bearbeitungsgebühr in Höhe von 1,5 Prozent berechnet.

Welche Gebühren gibt es sonst?

Beim Handel von Aktien-CFDs und Aktien fällt zusätzlich eine Provision pro Transaktion an, die nach Herkunftsland der Aktie variiert. Für deutsche Aktien liegt sie bei 0,05 Prozent (min. 5 Euro).

Profis können Forex und Aktien zudem über DMA (Direct Market Access) handeln. Beim Forex-DMA-Handel gibt es keinen Spread von IG, sondern nur variable Kommissionen in Höhe von 60 USD für jede Million USD.

Welche Produkte bietet IG?

(4,4 von 5 Sternen )

IG ist spezialisiert auf den Handel mit CFDs und Forex. Darüber hinaus können auch physische Aktien gekauft werden. Zur Auswahl stehen mehr als 15.000 Instrumente. Der maximale Hebel liegt bei 1:30 – das entspricht einer Margin von 3,3 Prozent. Es stehen unter anderem eine webbasierte Handelsplattform, der L2 Dealer und der Meta Trader 4 zu Verfügung.

Welche Werte sind bei IG handelbar?

Bei IG lassen sich über 15.000 Instrumente handeln, darunter rund 80 Währungspaare. Die folgende Liste gibt einen Überblick:

  • Forex
  • Bitcoin (Forex und Optionen)
  • CFDs auf Indizes
  • CFDs auf Aktien
  • CFDs auf Rohstoffe
  • CFDs auf Anleihen
  • CFDs auf Zinssätze
  • CFDs auf Sektoren
  • CFDs auf ETP (ETFs und ETCs)

Eine Besonderheit IGs ist, dass Sie auch physische Aktien handeln können – also nicht nur CFDs darauf, sondern „echte“ Aktien. Außerdem können Sie noch vor dem Börsenstart Positionen auf ein Unternehmen beziehen und die wichtigsten Märkte auch am Sonntag handeln.

Mit diesem breiten Angebot ist IG spitze. Es gibt kaum andere CFD- und Forex-Broker, die sich in diesem Bereich mit IG messen können.

Wie hoch ist der Hebel bei IG?

Wichtiger Hinweis zum CFD-Handel: Die ESMA hat sich auf Maßnahmen gegen CFDs geeinigt. Für Privatpersonen gelten Beschränkungen in Bezug auf den Hebel (max. 30:1) , außerdem eine automatische Verlustbegrenzung, Vermarktungsbeschränkungen und eine verpflichtende Risikowarnung. Die Regeln treten am 1. August 2020 in Kraft und gelten dann zunächst für drei Monate. Mehr erfahren Sie hier.

Der maximale Hebel bei IG beträgt 1:30, das entspricht einer Margin von 3,3 Prozent.

Instrument max. Hebel
Stand: 01.08.2020
Aktien 5:1
Forex 30:1
Indizes 20:1
Rohstoffe 10:1

Für professionelle Trader gelten andere Hebel. Informationen dazu finden sich auf der Homepage von IG.

Welche Handelsplattformen bietet IG?

Bei IG haben Sie die Wahl zwischen einer webbasierten Plattform, dem L2 Dealer, dem Meta Trader 4 (MT4) und eigenen Frontend-Lösungen. Außerdem stehen Apps für iOS, Android und Windows Phone bereit, mit denen das Handeln von unterwegs möglich ist.

Die webbasierte Plattform startet direkt im Browser. Sie lässt sich nach eigenen Vorstellungen individualisieren, bietet die Möglichkeit, sich Notizen zu machen, sowie eine große Anzahl an Indikatoren. Reuters News stehen ebenso zur Verfügung wie das Tool Autochartist zum automatischen Überwachen der Märkte. Außerdem ist der Handel über DMA und mit physischen Aktien möglich.

Screenshot der webbasierten Handelsplattform

Der L2 Dealer eignet sich vor allem für Profis, die gerne den Direct Market Access nutzen möchten. Er bietet Zugriff auf alternative Börsenplätze wie MTFs, Market Maker, Broker und primäre Börsen, außerdem eine große Auswahl an Orderarten und automatisierte Handelsstrategien via Excel Plugin. Er erlaubt den Handel mit physischen Aktien.

Der Meta Trader 4 ist der Klassiker unter den Plattformen. Er ist seit über 10 Jahren im Einsatz und ausgesprochen beliebt. Als Märkte stehen Forex, Indizes, Gold und Silber zur Verfügung. Außerdem bietet er automatisierte Handelsstrategien und eine ultraschnell Ausführung der Orders.

Wer es noch individueller möchte, kann sein eigenes Frontend über die webbasierte API-Schnittstelle nutzen.

Damit bietet IG für jeden Kunden eine optimale Lösung.

Welche Leistungen bringt IG?

(4,0 von 5 Sternen )

Bei IG stehen Ihnen zahlreiche Orderarten zur Verfügung, darunter auch garantierte Stop-Orders. Ein- und Auszahlungen sind per Banküberweisung und Kreditkarte möglich.

Welche Orderarten gibt es bei IG?

Ordermaske der webbasierten Handelsplattform

Bei IG können Sie auf folgende Orderarten zurückgreifen:

  • Limits
  • Stops
  • garantierte Stops
  • Trailing Stops
  • Market Orders

Außerdem je nach Plattform auch auf diese: Take Profit, OCO, Tranche (Iceberg) Orders, Fill or kill, Execute & eliminate, Date, Day, Good for auction, Good till cancel, At the auction, At the open, At the close, At best.

Positiv ist darüber hinaus, dass gegen einen Aufpreis garantierte Stops möglich sind. Das heißt, die Order wird auch bei starken Bewegungen auf dem Markt zu dem von Ihnen festgelegten Kurs ausgeführt, es kann zu keiner Slippage kommen.

Welche Ein- und Auszahlungsmöglichkeiten gibt es?

IG akzeptiert Kreditkarten und Banküberweisungen.

Wie können Sie IG testen?

Wenn Sie IG testen wollen, können Sie auf das kostenfreie Demokonto zurückgreifen. Sie registrieren sich dafür mit Ihrem Namen, Ihrer E-Mail-Adresse und der Postleitzahl. Anschließend können Sie mit virtuellem Geld in Höhe von 10.000 Euro CFDs und Forex handeln.

Wie steht es um Service & Sicherheit bei IG?

(4,3 von 5 Sternen )

Der deutschsprachige Kundenservice von IG ist Montag bis Freitag von 8:15 Uhr bis 22:15 Uhr erreichbar. Der Webauftritt ist vorbildlich gestaltet und bietet ausführliche Informationen. IG ist bei der FCA und bei der BaFin registriert. Die Einlagensicherung beträgt 50.000 GBP über den FSCS.

Wie können Sie mit IG in Kontakt treten?

Sie erreichen den deutschsprachigen Kundenservice Montag bis Freitag von 8:15 Uhr bis 22:15 Uhr. Die Hotline ist kostenfrei. Darüber hinaus können Sie per E-Mail oder Live-Chat mit IG in Kontakt treten.

Wie gut ist der Webauftritt von IG?

IGs Webauftritt ist ansprechend gestaltet und bietet ausführliche Informationen, die leicht verständlich und gut strukturiert aufbereitet wurden. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen sowie die gesamte Homepage sind in Deutsch. Gleich auf der Startseite finden Sie eine Tabelle mit Live-Preisen sowie die Möglichkeit, ein Demo- oder ein echtes Konto zu eröffnen.

Unter dem Punkt „Unser Service“ finden Sie alles Wichtige zu den Kontaktmöglichkeiten und Gebühren. Unter dem Punkt „Research“ gibt es Nachrichten, Analysen und einen Wirtschaftskalender. Einführungen zum CFD- und Forex-Handel sowie Webinar-Termine sind unter dem Punkt „Education“ aufgeführt.

Der Risikohinweis ist deutlich sichtbar.

Wie übersichtlich ist der Eröffnungsantrag?

Der Eröffnungsantrag ist in fünf Schritte unterteilt und lässt sich in weniger als zehn Minuten ausfüllen. Über den Button „Konto eröffnen“ rechts oben auf der Homepage gelangen Sie zum Eröffnungsformular.

Im ersten Schritt geben Sie Ihren Namen, Ihre E-Mail-Adresse und Ihren Wohnsitz an. Außerdem erstellen Sie einen Benutzernamen und ein Passwort. Anschließen wählen Sie, ob Sie neben dem CFD-Handel auch Handel mit physischen Aktien betreiben möchten und bestätigen, dass Sie über 18 sind und den Datenschutzbestimmungen zustimmen.

Im zweiten Schritt geben Sie Ihr Geburtsdatum, Ihre Telefonnummer und eine eventuelle Steuerpflicht außerhalb Deutschlands an. Außerdem werden Sie gefragt, ob Sie Ihre Kontoauszüge per E-Mail oder per Post erhalten wollen.

Im dritten Schritt geben Sie Ihre Adresse ein.

Im vierten Schritt sind Angaben zum Vermögen und zum Arbeitsverhältnis nötig: Jahreseinkommen, Ersparnisse, Herkunft der finanziellen Mittel für den Handel, Beschäftigungsstatus, Berufsbezeichnung und Branche.

Im fünften Schritt geht es um Ihre Kenntnisse und Handelserfahrungen. Wie häufig haben Sie Aktien, Anleihen, Derivate und OTC-Derivate gehandelt? Haben Sie sonstige Qualifikationen im Finanzbereich?

Schließlich wird auf den Risikohinweis verwiesen und die Zustimmung zum Differenzhandelsvertrag verlangt.

Welche Weiterbildungen werden von IG angeboten?

IG bietet unter dem Punkt „Education“ zahlreiche Informationen, wie Sie Ihre Kenntnisse über CFDs und Forex erweitern können. Sie finden dort Videos ebenso wie Termine für Webinare. Neukunden erhalten außerdem kostenfreies Schulungsmaterial von über 100 Seiten per E-Mail.

Welche Sicherungssysteme bietet IG?

IG bietet seinen Kunden:

  • Garantierte Stops. Gegen eine Gebühr kann damit sichergestellt werden, dass eine Position auch bei starken Marktschwankungen zum gewünschten Kurs geschlossen, die Marke nicht übersprungen wird.
  • Bei IG gibt es keine Nachschusspflicht. Die Verluste können das eingesetzte Kapital nicht übersteigen.

Hinweis: Die BaFin hat am 08.05.2020 eine Allgemeinverfügung erlassen, die CFDs mit Nachschusspflicht verbietet. CFD-Brokern wurde 3 Monate Zeit gegeben, um die Vorgaben umzusetzen. Das Verbot gilt seit dem 10.08.2020.

Wie sicher ist Ihr Geld bei IG?

IG ist seit über 40 Jahren auf dem Markt. Es zählt zu den führenden Brokern im CFD- und Forex-Handel. Reguliert wird es durch die britische Financial Conduct Authority (FCA) und die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin).

Die Kundengelder werden getrennt von den Firmengeldern auf segregierten Konten bei renommierten Banken aufbewahrt. Das dient unter anderem dem Schutz der Gelder im Falle einer Insolvenz IGs.

Es kann von einem seriösen Anbieter ausgegangen werden.

Wie hoch ist die Einlagensicherung?

Für alle Kundengelder gilt die Einlagensicherung über das Financial Services Compensation Scheme (FSCS), einem britischen Ausgleichsfonds. Sie beträgt 50.000 GBP pro Person.

Fazit

(4,3 von 5 Sternen )

IG zählt nicht ohne Grund zu den Marktführern im CFD- und Forex-Handel. Das Angebot ist mit über 15.000 Instrumenten riesig. Es gibt Handelsplattformen für jeden Geschmack, mit dem L2 Dealer haben Kunden direkten Markzugang (DMA). Sogar der Handel mit physischen Aktien ist möglich.

Auch bei den Gebühren ist IG top: Keine Führungsgebühren, keine Mindesteinlage, enge Spreads. Und wer Fragen hat, findet auf der gelungenen Homepage ausführliche Informationen oder kann sich kostenfrei an den deutschsprachigen Kundenservice wenden.

Im Bereich Sicherheit stimmt auch alles. Reguliert wird IG durch die FCA und die BaFin, die Einlagensicherung beträgt 50.000 GBP.

Risikohinweis CFD- und Forex-Handel

Der Handel mit Devisen und CFDs ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust Ihrer gesamten Kapitaleinlage führen. Möglicherweise gibt es Kontoarten, bei denen Verluste das eingesetzte Kapital übersteigen können. Der gehebelte Handel mit CFD und Forex ist eventuell nicht für Sie geeignet! Informieren Sie sich darum ausführlich, wie der CFD- und Forexhandel funktioniert. Sie sollten keine Gelder einsetzen, deren Verlust Sie im schlimmsten Fall nicht verkraften könnten. Stellen Sie sicher, dass Sie alle mit dem CFD- und Forexhandel verbundenen Risiken verstanden haben. Der Inhalt dieser Webseite darf NICHT als Anlageberatung missverstanden werden! Wir empfehlen, sofern notwendig, sich von unabhängiger Stelle beraten zu lassen.

Markets.com Forex Erfahrungen: Großes Handelsangebot, enge Spreads

Bei Markets.com handelt es sich um einen zypriotischen Broker, der den Handel mit Devisen (Forex) und CFDs anbietet. Gehandelt wird über den MetaTrader 4 und die brokereigene Handelsplattform. Der Broker spricht mit seinem Angebot sowohl angehende als auch erfahrene Trader an. In unseren Markets.com Erfahrungen gehen wir der Frage nach, welche Stärken und Schwächen der Market Maker aufweist. Hinter der Marke steht die SafeCap Investments Limited, die ihren Sitz auf Zypern hat und deshalb unter der Aufsicht der Finanzaufsichtsbehörde CySEC steht. Erfahren Sie nachfolgend, welche Auswahl der Broker bietet und mit welchen Kosten der Forex-Handel bei Markets.com verbunden ist.

Highlights:

    Market Maker Sitz und Regulierung auf Zypern Mehr als 50 Devisenpaare handelbar Handel über den MT4 oder die hauseigene Plattform

Broker-Profil: Wer steht hinter Markets.com?

Bei Markets.com handelt es sich um eine Marke der SafeCap Investments Limited, zu der ebenso die CFD Broker Finexo und Forexyard zählen. Die SafeCap Investments Limited ist im Besitz der TradeTech Markets Limited. Sie ist ferner ein Tochterunternehmen von Playtech Plc, welche auf dem Hauptmarkt der London Stock Exchange gehandelt wird und zum Index FTSE 250 gehört. Das Unternehmen wurde im Jahr 2008 gegründet und führt bis heute seine Geschäfte vom zypriotischen Nikosia aus. Niedrige Zugangshürden zählen bei dem Anbieter ebenso dazu wie hohe Einzahlungsboni.

Marktmodell: Market Maker

Markets.com tritt wie alle Forex und CFD-Broker der SafeCap Investments Limited als sogenannter Market Maker auf. Die Geld- und Briefkurse auf der Plattform werden durch den Anbieter selbst gestellt. Die durch Kunden eingegangenen Positionen werden durch den Broker in gegenläufiger Richtung eröffnet. Deshalb werden Market Maker oftmals mit Interessenskonflikten in Verbindung gebracht, weil die erzielten Gewinne eines solchen Brokers grundsätzlich äquivalent zu den Verlusten des Traders sein könnten. Für den Broker Markets.com spricht in dieser Hinsicht die Einbindung in ein Netzwerk aus mehreren Brokern – in die SafeCap-Gruppe. Darüber soll es möglich sein, den größten Teil der nicht durch Saldierung der Trader-Positionen bereits neutralisierten Markt-Risiken überschaubar zu halten.

Umfangreiches Handelsangebot

Bei Markets.com sind über 50 Devisenpaare handelbar. Weiterhin bietet der Broker Indizes, Anleihen, Rohstoffe, die Edelmetalle Gold und Silber sowie mehrere hundert Einzelaktien über CFD-Kontrakte an. Im Forex-Handel können die Kunden zwischen variablen und fixen Spreads wählen.

Die Testkriterien im Detail

1. Handelsangebot: Über 50 Währungspaare handelbar

Im Rahmen eines ausführlichen Forex Broker Vergleichs sollten Trader einen genauen Blick auf das Angebot eines Brokers werfen. Je umfangreicher dieses ist, desto mehr Möglichkeiten bieten sich den Händlern. Die Markets.com Erfahrungen haben gezeigt, dass der Broker mit mehr als 50 handelbaren Währungspaaren eine vergleichsweise große Auswahl anbietet.

Die Währungspaare werden in drei Gruppen unterteilt, die sich in Bezug auf den maximalen Hebel sowie in der Höhe des Spreads unterscheiden:

    Majors Minors Exotics

Zu den sogenannten Majors gehören sämtliche Währungspaare, die eine Kombination des US-Dollars mit den Währungen der Eurozone (EUR/USD), der Schweiz (USD/CHF), Kanadas (USD/CAD), Japans (USD/JPY), Großbritanniens (GBP/USD), Australiens (AUD/USD) und Neuseelands (NZD/USD) darstellen.

Zu den sogenannten Minors zählen vor allem Währungspaare der eben genannten Währungen (Hauptwährungen), wie zum Beispiel NZD/JPY, EUR/NZD oder CHF/JPY. Zu den Minors zählen außerdem Paare, die eine Hauptwährung und eine Währung einer starken, aber kleineren Volkswirtschaft beinhalten.

Exotics, also exotische Währungspaare, weisen für gewöhnlich die niedrigste Liquidität auf. Deshalb sind ihre Handelskosten meist sehr viel höher als bei Majors oder Minors. In dieser Kategorie sind zum Beispiel Paare zu finden, die sich aus dem Euro (EUR) und der Währung eines europäischen Landes außerhalb der Eurozone zusammensetzen. Als Beispiele sind hier zum Beispiel der Russische Rubel, der Ungarische Forint oder die Türkische Lira zu nennen.

2. Handelskonten: Mehrere Konten zur Auswahl

Wer bei Markets.com Forex handeln möchte, muss ein Handelskonto eröffnen. Der Broker stellt seinen Kunden drei verschiedene Kontomodelle zur Verfügung. Das Classic-Konto kann bereits ab 100 US-Dollar Mindesteinlage eröffnet werden. Für das Standard-Konto müssen die Trader 2.500 US-Dollar aufbringen und das Premium-Konto ist bei Markets.com ab 20.000 US-Dollar Mindesteinzahlung erhältlich. Die verschiedenen Konten unterscheiden sich lediglich bei einigen Zusatzleistungen, nicht aber im Hinblick auf die Konditionen beim Handel. Unter die zusätzlichen Leistungen fallen unter anderem Tagesanalysen, ein zugewiesener Kontomanager und SMS Signale.

Bonus für Kontoeröffnung

Markets.com gehört zu den CFD-Brokern, die am Markt den höchsten Neukundenboni anbieten. So sind bei vergleichsweise niedrigen Einzahlungen bereits Bonuszahlungen von mehr als 100 US-Dollar möglich. Allerdings sind, wie in der Branche üblich, derartige Gutschriften an strenge Bedingungen geknüpft. Damit ein Trader seinen Bonus in regulär nutzbares Guthaben umwandeln und zur Auszahlung anfordern kann, muss er im Handel zuvor das 10.000-fache seiner Höhe umsetzen.

Demokonto

Der Forex-Handel bei Markets.com kann auf zwei verschiedenen Arten erfolgen: Zum einen können Kunden, wie soeben beschrieben, ein Echtgeldkonto eröffnen. Nach der Kapitalisierung des Kontos ist dann der Handel mit Devisenpaaren möglich. Insbesondere für Einsteiger ist es jedoch empfehlenswert, zunächst das kostenlose Demokonto des Brokers zu eröffnen. Dieses unterscheidet sich vom Echtgeldkonto darin, dass beim Handel kein echtes Geld eingesetzt wird. Stattdessen handelt der Trader mit einem virtuellen Guthaben. Mit diesem ist es möglich, in Devisen zu investieren oder auch die anderen Handelsmöglichkeiten bei dem Broker ohne Risiko kennenzulernen.

3. Konditionen: Spreads und Swap-Gebühren

Wer sich für den Forex-Handel interessiert, sollte die mit dem Handel verbundenen Kosten stets berücksichtigen. Denn mit jedem weiteren Kostenpunkt verringert sich schließlich der Gewinn des Traders. Und wie hoch sind die Markets.com Gebühren? Auch dieser Frage sind wir in unseren Erfahrungen mit Markets.com natürlich nachgegangen. Im Falle des Brokers Markets.com gibt es zunächst eine gute Nachricht: Es gibt keine versteckten Kosten. Dabei handelt es sich nicht nur um eine Behauptung des Brokers. Auch wir konnten im Rahmen unseres Tests dafür keine Indizien entdecken.

Stattdessen finanziert sich der Broker vor allem über den Spread. Hierbei handelt es sich um die Differenz zwischen dem Kaufkurs und dem Verkaufskurs, die ein Trader bei Abschluss eines Trades in Form einer Gebühr bezahlen muss. Für Händler von Vorteil sind enge Spreads, weil sich damit die Gebühren gering halten. Der zypriotische Broker Markets.com bietet den Handel zu niedrigen Spreads an.

Eine genaue Auflistung der Gebühren finden Interessierte auf der Webseite des Brokers. Aus diesem Grund nennen wir an dieser Stelle nur beispielhaft einige Währungspaare. Auch handelt es sich bei der Angabe jeweils um den Mindest-Spread. Beim Handel kann dieser etwas höher ausfallen. Mit einem Marktanteil von etwa 30 Prozent ist EUR/USD das am meisten gehandelte Devisenpaar. Gleichzeitig geht dieser Markt mit den niedrigsten Spread-Kosten einher, welche bei 2,30 Pips liegen. Die Gebühren bei den Exotics (z. B. USD/RON, EUR/TRY oder EUR/RON) fallen hingegen deutlich höher aus und liegen bei mehr als 200 Pips.

4. Handelsplattformen: MetaTrader, WebTrader, Mobile App

In unserem Markets.com Test haben wir auch die Handelsplattformen, die der Broker aus Zypern seinen Kunden zur Verfügung stellt, betrachtet. Diese sollten in einem Vergleich stets Berücksichtigung finden, da Trader diese nach der Kontoeröffnung über einen längeren Zeitraum nutzen. Die Handelsplattformen sollten aus diesem Grund einfach zu bedienen sein und einen großen Funktionsumfang bieten.

Mittlerweile setzen viele Broker weltweit auf den von MetaQuotes entwickelten MetaTrader als Handelsplattform. Auch Markets.com stellt den Kunden die gefragte Plattform zur Verfügung, bietet daneben aber auch eine hauseigene Lösung an.

Der WebTrader von Markets.com wird vom Broker als eine der führenden Handelsplattformen der Branche beschrieben. Grund genug, den Umfang der Plattform genauer unter die Lupe zu nehmen. Zunächst sollte sich die intuitive Gestaltung der Software für die Anwender als vorteilhaft erweisen. Die Navigation ist so gestaltet, dass sich alle wichtigen Informationen mit wenigen Klicks abrufen lassen. Deshalb sollten sich auch unerfahrene Trader auf der Plattform gut zurechtfinden.

Darüber hinaus ist die Handelsplattform von Markets.com mit vielen starken Entscheidungshilfe- und Analyse-Tools ausgestattet. Diese können die Trader nutzen, um noch bessere Ergebnisse bei ihren Trades zu erzielen. Die Markets.com App bietet den Nutzern ferner den gleichen Funktionsumfang. Sie wurde für mobile Endgeräte mit iOS- und Android-Betriebssystemen entwickelt und ermöglicht den Tradern den mobilen Zugriff auf den Devisenhandel und andere Finanzinstrumente.

Positiv anzumerken ist, dass der Broker beide Handelsplattformen stetig optimiert und somit auf die Anforderungen und Wünsche seiner Nutzer eingeht.

5. Usability der Website: Einsteigerfreundlich, in deutscher Sprache

Bevor Sie bei Markets.com Forex handeln, sollten Sie sich neben den bereits genannten Punkten die Webseite des Brokers genau ansehen. Denn die soeben beschriebenen Handelsplattformen sind nicht der einzige Ort, an dem sich Trader bei einem Broker während ihres Tradings oft aufhalten werden. Wichtig ist auch der Webauftritt eines Anbieters, da dieser viele Informationen bietet, die beim Trading mit Währungspaaren wichtig sind. Deshalb sollten Sie hierauf einen ähnlich großen Wert in Sachen Nutzerfreundlichkeit legen, wie bei den Handelsplattformen.

Nach unseren Erfahrungen mit Markets.com wird die Webseite des Anbieters auch hier höchsten Ansprüchen gerecht. Besonders hervorzuheben ist, dass das gesamte Angebot in deutscher Sprache zur Verfügung steht. Für deutschsprachige Trader ist dies einerseits zwar wünschenswert, vor allem bei internationalen Brokern ist es aber nicht immer selbstverständlich. Die Seite von Markets.com steht standardmäßig in englischer Sprache zur Verfügung. Doch auch weitere Sprachen lassen sich einstellen. Neben Englisch und Deutsch gibt es zum Beispiel auch die Möglichkeit, sich die Seite in Italienisch, Russisch oder Spanisch anzeigen zu lassen.

Die gute Menüführung gibt letztlich Aufschluss darüber, wo die Seitenbesucher welche Informationen auffinden können. Über aktuelle Entwicklungen der Assetklassen können sich die Kunden über das Menü „Nachrichten und Analysen“ informieren. Die Rubrik „Trading Tools“ beinhaltet Werkzeuge zur Technischen Analyse und Fundamentalanalyse. Differenzkontrakte werden indes in einer eigenen Kategorie (CFDs handeln) detailliert vorgestellt. Neben allen verfügbaren Instrumenten finden die Nutzer hier auch Informationen zu den Gebühren und Handelszeiten. Einen Wissensbereich hat der Broker unter der Rubrik „Support-Center“ eingerichtet.

6. Zahlungsmethoden und -bedingungen: Ein- und Auszahlungen kostenfrei

Wie bereits erwähnt, beläuft sich die Mindesteinlage zur Einrichtung eines Echtgeldkontos bei Markets.com auf 100 Euro bzw. den Gegenwert in einer anderen Währung. Einzahlungen werden in beinahe allen Währungen akzeptiert, die über den zypriotischen Broker auch handelbar sind. Wer sich hierüber informieren möchte, findet eine vollständige Auflistung der Währungsoptionen auf der Internetseite unter dem Abschnitt Einzahlungen.

Folgende Zahlungsmethoden stellt Markets.com zur Verfügung:

  • Banküberweisung
  • Kreditkarte (MasterCard, Visa)
  • Sofortüberweisung
  • Skrill
  • Neteller
  • PayPal

Tradern außerhalb von Deutschland stehen darüber hinaus einige weitere Zahlungsmethoden zur Verfügung. Dazu zählen zum Beispiel Multibanco, Ideal, WorldPay oder Envoy. Elektronische Überweisungen dauern in der Regel ein bis zwei Werktage. Die Einzahlungen über andere Dienste sind deutlich schneller. Hierbei erscheint das angewiesene Guthaben sofort auf dem Trading-Konto des Kunden, mindestens jedoch innerhalb von 24 Stunden. Der Broker erhebt für Einzahlungen selbst keine Gebühren, und zwar unabhängig von der gewählten Zahlmethode.

Allerdings sollten sich Trader vor der Nutzung eines Dienstes darüber informieren, ob der entsprechende Anbieter Gebühren erhebt. Markets.com bietet in diesem Zusammenhang VIP-Kunden einen besonderen Service: Der Broker erstattet diese Kosten im Anschluss wieder. Dafür ist ein Einzahlungsbetrag in Höhe von mindestens 2.500 US-Dollar nötig.

Auch für Auszahlungen gilt etwas ähnliches. Dabei ist aber ein Mindestauszahlungsbetrag in Höhe von 20 Euro bei Banküberweisungen innerhalb der EU, 10 Euro für die Nutzung von Kreditkarten und PayPal sowie 5 Euro für Neteller und Skrill zu beachten.

7. Kundensupport: In den Handelszeiten gut erreichbar

Auch Einsteiger können bei Markets.com Erfahrungen sammeln. Diese können ihre ersten Schritte in der Welt des Forex-Handels im Demokonto des Brokers unternehmen und sich dort über Nachrichten, Trading Tools und Expertenanalysen mit wichtigen Informationen versorgen lassen. Trotz des umfangreichen Handels- und Informationsangebots des Brokers können jedoch zu jeder Zeit Fragen und Probleme auftreten. Davon sind nicht nur Einsteiger betroffen. Auch erfahrene Trader müssen hin und wieder den Kundensupport in Anspruch nehmen. Dieser sollte deshalb gut erreichbar sein und die Kunden kompetent beraten.

Der Kundenservice von Markets.com ist über folgende Kanäle erreichbar:

    E-Mail Telefon Kontaktformular Live Chat

Damit bietet der Broker die wesentlichen Kontaktmöglichkeiten an. Bei vielen anderen Anbietern gehört eine kostenfreie Hotline inzwischen zum Standardangebot. Auch ein Video-Chat wird vielfach angeboten. Markets.com scheint sich als internationaler Broker bewusst für die genannten Methoden entschieden zu haben, da diese mit dem geringsten Personalaufwand zusammenhängen. Ansonsten müssten für eine persönliche Betreuung etwa auch Mitarbeiter in sämtlichen Sprachvarianten verfügbar sein, welche auf der Internetseite zu finden sind.

Positiv hervorzuheben ist, dass der Kundenservice innerhalb der Handelszeiten gut erreichbar ist. Wer via Kontaktformular mit dem Kundensupport Kontakt aufnimmt, muss jedoch mit einer gewissen Bearbeitungsdauer seiner Anfrage rechnen. Über den angebotenen Live Chat bekommen Kunden zwar vergleichsweise schnell Hilfe, allerdings erfolgt die Beantwortung in der Regel zunächst über einen Bot.

8. Sicherheit und Regulierung: CySEC reguliert

Trader, die bei Markets.com Forex handeln möchten, stellen sich häufig die Frage, ob es sich bei dem Broker um einen seriösen Anbieter handelt oder nicht. Und es ist absolut legitim, sich als Trader diese Frage zu stellen. Immerhin wird dem Broker teilweise sehr viel Geld anvertraut. Und das eigene Kapital sollte schließlich nur den Risiken unterliegen, die der Handel mit Devisen mit sich bringt. Deshalb haben wir die Seriosität des Brokers Markets.com in unserem ausführlichen Test ebenfalls genauer betrachtet.

Regulierung durch die zypriotische CySEC

Die Regulierung durch eine Aufsichtsbehörde stellt ein Indiz für diese dar. Der Broker Markets.com, der von der SafeCap Investments Limited betrieben wird, hat seinen Sitz auf Zypern. Die Regulierung findet deshalb durch die CySEC statt.

Hohe Sicherheits- und Datenschutzstandards

Der Broker garantiert beim Online-Trading die Einhaltung hoher Datenschutz- und Sicherheitsstandards. Durch die sichere SSL-Verbindungen haben Dritte keine Möglichkeit, bei der Nutzung einer Web- oder Mobil-Plattform sensible Kundendaten auszuspähen. Bei Markets.com werden Auszahlungen darüber hinaus nur auf Konten getätigt, von denen die Kunden vorher auch Einzahlungen vorgenommen haben.

Entschädigungsfonds für Finanzdienstleistungsunternehmen auf Zypern

Ferner hat man für Finanzdienstleistungsunternehmen auf Zypern einen Entschädigungsfonds eingerichtet. Dieser hat die Aufgabe, Trader zu entschädigen, wenn ein Broker im Falle einer Insolvenz seinen Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Die Entschädigung beläuft sich pro Kunde auf maximal 20.000 US-Dollar bzw. Euro. Sie kann nicht durch mehrere Handelskonten erhöht werden. Zu den regulatorischen Auflagen zählt außerdem, dass die Gelder der Kunden getrennt vom Unternehmenskapital verwahrt werden müssen.

9. Zusatzangebote: News und Onlinekurse

Trader sollten bei der Suche nach einem Broker stets auch auf mögliche Zusatzangebote achten. Diese können einen deutlichen Mehrwert bieten und im Forex Handel deshalb gewinnbringend eingesetzt werden. So können sich Personen zum Beispiel über die Internetseite eines Brokers über aktuelle Entwicklungen auf dem Devisenmarkt informieren. Dabei werden Ereignisse vorgestellt, die sich gerade bzw. in Zukunft auf den Kurswert einer Währung auswirken können. Ein solcher Service wird nicht nur für den Forex-Handel angeboten, auch Trader von Kryptowährungen, Rohstoffen, Indizes oder Aktien können davon profitieren.

Videos, Onlinekurse, E-Books und Wirtschaftskalender

Wer bereits mit Markets.com Erfahrung hat, weiß, dass der Broker neben einem kostenlosen Demokonto seinen Kunden zusätzlich auch Videos, Onlinekurse, E-Books und einen Wirtschaftskalender zur Verfügung stellt. Die bei Markets.com nutzbaren Handelstools stehen zum großen Teil auf Deutsch zur Verfügung. Dazu zählen eine umfangreiche Auflistung aller wichtigen Ereignisse und Events und ein Kalender.

Über Online-Seminare können sich die Trader darüber hinaus über viele Themengebiete informieren und so ihre Trading-Kenntnisse erweitern. Alle Angebote sind kostenfrei. Jedoch müssen sich Interessierte rechtzeitig dafür anmelden. Die Themen und Termine der Seminare können über die Webseite des Brokers in Erfahrung gebracht werden. Die Themen wechseln regelmäßig und umfassen zum Beispiel Grundkenntnisse und den Devisenhandel oder die Vorstellung wichtiger Indikatoren.

10. Auszeichnungen und Fachpresse: Zahlreiche Awards

Wer über Markets.com Erfahrungsberichte gelesen hat, dürfte keinen Zweifel daran haben, dass es sich bei dem Anbieter aus Zypern um einen seriösen Broker handelt. Ein weiteres Indiz für die Seriosität eines Brokers stellen daneben die gewonnenen Auszeichnungen dar. Diese werden oftmals von renommierten Fachmagazinen oder anderen Einrichtungen vergeben.

So können sich Trader weitgehend sicher sein, dass ein Broker seriös agiert. Denn ansonsten würde er kaum Auszeichnungen erhalten oder sich über mehrere Jahre am Markt behaupten können. Markets.com wurde im Jahr 2008 gegründet, kann also schon auf eine vergleichsweise lange Firmengeschichte zurückblicken. Anfangs noch unter der Bezeichnung GFC Markets aktiv, wurde das Unternehmen nach der Fusion mit dem Software-Entwickler TradeFX in SafeCap Investments Ltd. umbenannt. Das daraus entstandene Unternehmen kaufte im Jahr 2020 für mehr als 450 Millionen Euro wiederum die Playtec Plc auf.

Im Laufe der Jahre konnte der Broker zahlreiche Preise bei verschiedenen Verleihungen gewinnen. So wurde Markets.com zum Beispiel im Jahr 2020 an der London Investor Show im Bereich Forex mit dem Best Customer Service Award ausgezeichnet. Noch im selben Jahr erhielt der Broker diese Auszeichnung ferner beim Global Banking & Finance Review. 2020 konnte sich Markets.com bei den UK Forex Awards wiederum zwei Titel sichern und ging dabei als Sieger aus den Kategorien Best Forex Provider und Best Forex Trading Platform hervor.

Die Forex Marktmodelle im Überblick

Warum sollten Sie sich auch mit dem Marktmodell eines Brokers beschäftigen, wenn Sie über diesen Forex handeln wollen? Nun, der Handel mit Differenzkontrakten (CFDs) wird oft als nahes Substitut zum Forex-Handel eingestuft. Tatsächlich eignen sich sowohl das CFD Trading als auch das Forex Trading für spekulative Händler. Allerdings sind die Überschneidungen sehr viel größer. Viele Forex Broker lassen auf der Basis von CFDs handeln. Wenn ein Forex Broker als Market Maker auftritt, so liegt dem Trading zumeist das Prinzip von Differenzausgleichsverträgen zu Grunde. Der Unterschied zwischen Forex und CFD besteht sodann nur im Basiswert, jedoch nicht in den rechtlichen und technischen Rahmenbedingungen. Dementsprechend lohnt ein genauer Blick, wenn es darum geht festzustellen, um welche Brokerart es sich bei einem Anbieter handelt.

Ist der Devisenmarkt besser kalkulierbar als der Aktienmarkt?

Der Devisenmarkt gilt unter Profi-Tradern als „Königsdisziplin des aktiven Handels“. Dies ist nicht zuletzt auf die sehr hohe Liquidität und die im Vergleich zu anderen Anlageklassen deutlich eingeschränkten Möglichkeiten zu manipulativen Maßnahmen wie Insiderhandel oder Front Running zurückzuführen. Darüber hinaus bewegen sich die Kurse am Forex Markt genau betrachtet weniger stark als zum Beispiel am Aktienmarkt. Allerdings wird am Aktienmarkt wiederum mit deutlich niedrigeren Hebeln gearbeitet als im Forex Trading.

Der STP Broker

Wie eingangs erwähnt, ist Markets.com ein Market Maker. Daneben spielen im Forex-Trading auch ECN Broker und STP Broker eine wichtige Rolle. Die Marktmodelle werden von fortgeschrittenen Tradern in der Regel häufiger verwendet, als die Angebote von Market Makern. Ein STP Broker leitet die Kundenorders an einen Liquiditätspool weiter. In diesen Pools sind zum Beispiel Banken, große Broker und weitere Finanzinstitutionen vertreten. Das Kürzel STP steht für Straight Through Processing. Es beschreibt bei konsequenter Umsetzung, dass die Orders der Kunden ohne Eingriff des Brokers an den Liquiditätspol durchgeleitet werden. In diesem Fall wird der Broker nur für die Entgegennahme und Weiterleitung der Kundenorders bezahlt. Derartige Broker leben lediglich von Kommissionen und stellen den Kunden die Spreads des Liquiditätspools in Rechnung.

Zahlreiche Mischmodelle bei STP Brokern

In der Praxis können Trader kaum nachvollziehen, was sich genau hinter der Handelsoberfläche eines Brokers abspielt. Das Kürzel STP ist kein geschützter Begriff und auch kein standardisiertes Verfahren. Viele STP Broker leiten lediglich große Orders an einen Liquiditätspool weiter. Bei kleineren Ordervolumina begeben sie sich in die Position eines Market Makers. Dies ist häufig auf die Verträge zwischen den im Pool vertretenen Banken und dem Broker zurückzuführen. Auch Gebührenmodelle, bei denen Kommissionen mit einem Markup auf die Spreads des Pools kombiniert werden, sind weit verbreitet. Somit ist es für Trader nicht nachvollziehbar, ob diese konstant sind oder ob sie in Abhängigkeit von der voraussichtlichen Zahlungsbereitschaft der Händler gestaltet werden. Derartige Gestaltungen können zum Beispiel die aktuelle Marktsituation, das Währungspaar oder die Tageszeit betreffen.

Der ECN Broker

Trotzdem unterscheiden sich STP Broker in der Regel von Market Makern. Der Grund ist darin zu finden, dass am Forex Sportmarkt gehandelt wird. Auf den Handelskonten der Kunden sind tatsächlich diverse Währungen gebucht, so dass mindestens theoretisch ein physischer Anspruch auf Auslieferung besteht, der auch für die steuerrechtliche Einstufung von Bedeutung ist. Doch auch hier gibt es wiederum eine Ausnahme: Prinzipiell kann es sein, dass ein STP Broker die Geschäftsbeziehungen zwischen sich und seinen Kunden mit einem Differenzausgleichsvertrag regelt.

ECN Broker leiten die Kundenorders wiederum nicht an eine Liquiditätspol weiter, sondern verbinden die Trader direkt mit einem Handelsnetzwerk. Diesem Netzwerk gehören Banken, private Anleger und weitere institutionelle Anleger an. Die Broker verdienen ihr Geld ausschließlich durch Kommissionen, weil es nicht möglich ist, an den Kursen im Netzwerk Änderungen vorzunehmen. Trader können echtes ECN Trading daran erkennen, dass sie im Orderbuch des Netzwerks Liquidität anbieten und auch nachfragen können. Die Broker verlangen hier in der Regel hohe Mindesteinlagen von 20.000 Euro oder mehr.

Tipp: Für Einsteiger sind Market Maker empfehlenswert, da diese neben einem umfangreichen Handelsangebot zumeist niedrige Spreads anbieten. Auch der zypriotische Broker Markets.com bietet den Handel mit Devisen sowie weiteren Märkten zu engen Spreads an. Die Höhe der aktuellen Gebühren für die jeweiligen Handelsprodukte sind auf der Webseite des Brokers zu sehen.

Niemals ohne Plan und Strategie handeln!

Bevor Sie nun mit dem Forex-Trading beginnen, machen Sie sich noch über Folgendes Gedanken: Zu den Vorteilen, die in Bezug auf den Forex Markt immer wieder genannt werden, zählen die hohe Volatilität, die niedrigen Spreads, der durchgehende Handel an den Wochentagen und auch die hohen Hebel, mit denen Währungspaare über die Forex Broker gehandelt werden können.

Und so fällt es schwer, sich nicht von den zahlreichen Vorteilen, den der Devisenmarkt bietet, blenden zu lassen. Trotzdem ist er gewiss kein einfacher Markt. Ohne Plan und ohne Strategie können Trader hohe Verluste einfahren. Grund genug, sich bereits im Vorfeld zu überlegen, welche Ziele man mit dem Forex Trading erreichen will und mit welcher Strategie diese nach besten Möglichkeiten umgesetzt werden können. Für Trader, die sich mit dem Forex Handel noch nie beschäftigt haben, ist dies sicher alles andere als einfach. Anfangs ist es in jedem Fall empfehlenswert, verschiedene Strategien vorher ausgiebig in einem Forex Demokonto zu testen.

Tipp: Ein kostenloses Demokonto gibt es auch bei Markets.com. Dieses wird mit einem virtuellen Guthaben in Höhe von 100.000 US-Dollar bzw. Euro ausgestattet und kann zeitlich unbegrenzt genutzt werden. Allerdings gilt das Testkonto nur für den MetaTrader 4, nicht aber für die hauseigene Plattform.

Ein gutes Money- und Risikomanagement als Basis für das Forex-Trading

Insbesondere Einsteiger unterschätzen immer wieder, wie wichtig ein gutes Money- und Risikomanagement ist. Es dient als Gerüst für Strategien, mit dem sich Kauf- und Verkaufslevel definieren. Dabei ist es unerheblich, ob es sich bei der jeweiligen Strategie um eine Anfänger-Strategie oder eine Profi-Strategie handelt.

Im Risikomanagement spielt unter anderem das CRV eine zentrale Rolle. Es handelt sich dabei um die Kurzform für das Chance-Risiko-Verhältnis, definiert im Grunde also, wie groß der mögliche Gewinn zum möglichen Risiko bzw. Verlust ist. Nun kann zusammen mit der Trefferquote ansatzweise bestimmt werden, ob eine Handelsstrategie langfristig sinnvoll ist oder eher Verluste einbringt. Die stetige Beobachtung des CRVs in Kombination mit der Trefferquote lässt sich deshalb als eine Art Kontrollmechanismus einer Trading Strategie betrachten.

Ein weiterer wichtiger Punkt im Bereich des Money- und Risikomanagements ist die Bestimmung der Positionsgrößen. Die Positionsgröße bestimmt letztendlich, wie hoch ein Verlust oder ein Gewinn ausfallen kann. Sie sollte möglichst so gewählt werden, dass auch eine längere Verlustserie nicht zu einem vollständigen Verlust des eingesetzten Kapitals führt.

Hinweis: Generell sollten Einsteiger nicht in sehr kurzfristigen Zeitfenstern nach Ein- oder Ausstiegssignalen suchen. Hier empfehlen sich eher mittel- bis langfristige Zeithorizonte (ab den Stunden-Charts). Dem Trader bleibt so viel mehr Zeit zum Überlegen und auch der Kosten- Spread fällt weniger stark ins Gewicht. In dieser Hinsicht eignet sich für Anfänger zum Beispiel die klassische Trendfolgestrategie. Sie beinhaltet eine korrekte Bestimmung des vorherrschenden Trends, was selbstverständlich nicht einfach ist und viel Übung erfordert.

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