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2. Nach, Dȕsseldorf, aus, ganzen, kommen, Kaufleute, der, Welt, die?
2).Вставьте глаголы в правильной временной форме:
1. Die Handelsmessen (entwickeln) sich im frȕher Mittelalter aus einzelnen Mӓrkten.
2. Viele Messen (stattfinden) in Deutschland.
3.Bald (veranstalten) die Bundesrepublik eine grosse Industrieausstellung in Russland. 3) Вставьте haben или sein:
1. Wir … schon viele Muster gesehen.
2. Diese Handelsmesse … in Berlin stattgefunden.
3. Viele Kaufleute … auf die Fachmesse fȕr Personalkomputer gekommen.
4) Поставьте прилагательные в соответствующие степени сравнения:
1. Diese Messe ist (больше), als jene, aber die 1947 gegrȕndete Hannover Messe ist die (самая крупная) Messe der Welt.
5). Вставьте артикли в соответствующем падеже:
1. Wieviel Lӓ nder nehmen an … Messe teil?
2. Er kommt zu … Informationsbȕro und bekommt … Arbeitsprogramm.
3. Es waren heute viele Besucher auf … Messe.
6). Вставьте nicht или kein:
1. Wir haben … Dolmetscher, um die Rede zu ȕbersetzen.
2. Seit 1995 gab in dieser Stadt … Messe.
3. Ich besuche … oft die Industrieausstellung.
7). Вставьте соответствующие предлоги: a) mit; b) zu; c) in.
1. Wie kommte ich … dem Informationszentrum?
2. Die erste international Messe … unserem Land fand in Moskau im Jahre 1964 statt.
3. Wir sind … dieser Mustermesse sehr zufrieden.

Was ist der Sinn des Lebens? Die besten Antworten

Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Diese brennende Frage beschäftigt die Menschen seit Jahrtausenden. Warum sind wir hier? Welche Rolle spielen Gott, Zufall, Schicksal oder Bestimmung? Welchen Sinn hat die Existenz an sich? Wie gebe ich meinem eigenen Leben Sinn? Letztendlich muss jeder Mensch die Antwort selbst für sich herausfinden. Aber wie? Ein Blick auf die wichtigsten Lebensweisheiten und Zitate aus Philosophie, Religion und Psychologie geben uns Orientierung dabei, wie wir das Beste aus unserem Leben machen können. Das Ziel: Sinn suchen und Glück finden!

Gibt es einen Sinn des Lebens – oder ist alles nur Zufall?

Der Zweck des Lebens ist das Leben selbst“, schrieb einst Johann Wolfgang von Goethe. Doch so klar und eindeutig scheint es vielen nicht zu sein. Hat unsere Existenz denn überhaupt einen Sinn? Diese provokante Frage stellte u.a. der österreichische Philosoph Günther Anders: „Warum setzen Sie eigentlich voraus, dass ein Leben, außer da zu sein, auch noch etwas haben müsste oder auch nur könnte – eben das, was Sie Sinn nennen?“

Ja, warum eigentlich? Rein naturwissenschaftlich betrachtet, könnte der Sinn des Lebens in einer zufällig entstandenen Welt auch nur in der biologischen und sozio-kulturellen Evolution liegen, gesteuert von Selbsterhaltungs- und Fortpflanzungstrieb.

In einem Online-Forum schreibt ein Diskussionsteilnehmer über den Sinn des Lebens: „Schaut Euch die Tierwelt an. Die Tiere sind glücklich, da sie sich keine Gedanken wie wir Menschen machen und keine Religion brauchen. Sie leben und wissen gar nicht warum. Nur der Mensch fragt nach dem Sinn.“ Doch ist das Leben des Menschen wirklich nichts weiter als eine rein zufällige Existenz? Auf dem winzigen Sandkorn Erde in den Weiten des Weltalls? Nichts anderes als ein bedeutungsloser Wimpernschlag in der Unendlichkeit in Zeit und Raum?

Das einzige, was der Mensch sicher weiß…

Diese Vorstellung vom Sinn des Lebens wäre düster. Doch für die Wissenschaft ist es nicht möglich, dieses Rätsel zu lösen. Weder eine göttliche Schöpfung, noch eine rein zufällige Entstehung des Universums können bewiesen werden. Sie sind reine Glaubenssache, inspiriert von unserer Intuition und unserem Gefühl. Ganz sicher weiß der Mensch nur eines wirklich über seine Existenz: Dass er ohne seinen Willen geboren wurde, irgendwann sterben wird und dass er nur eine kurze Lebensspanne vor sich hat, sagt der Psychoanalytiker Erich Fromm.

Zitat:

„Mit der Geburt wird der Mensch… in eine Situation hinein geschleudert, die nicht festgelegt, sondern ungewiss und offen ist. Nur in Bezug auf die Vergangenheit herrscht Gewissheit, und für die Zukunft ist nur der Tod gewiss. Er besitzt ein Bewusstsein seiner selbst, seiner Mitmenschen, seiner Vergangenheit und der Möglichkeiten seiner Zukunft.“

Innerer Kompass und Schutzschild: Warum die Sinnfrage wichtig ist

Dank seines Verstandes ist der Mensch als einziges Lebewesen dazu in der Lage, über sich selbst nachzudenken. Und deswegen taucht die Frage nach dem Grund der Existenz seit Urzeiten in seinem Bewusstsein auf. Warum ist es so wichtig für jeden Einzelnen, eine tiefe, befriedigende Antwort auf den Sinn des Lebens zu finden?

Ein echter Sinn im Leben gibt dem Menschen Sicherheit und bildet die Basis für Zufriedenheit und Glück. An einer völlig sinnlosen Welt würde der Mensch verzweifeln. Der eigene Sinn des Lebens dient ihm als innerer Kompass im Sturm der Welt, als Schutzschild, die Höhen und Tiefen des Lebens zu meistern.

Das Wissen um eine Lebensaufgabe hat einen eminent psychotherapeutischen und psychohygienischen Wert“, sagt etwa der österreichische Neurologe und Psychiater Viktor Frankl. „Wer um einen Sinn seines Lebens weiß, dem verhilft dieses Bewusstsein mehr als alles andere dazu, äußere Schwierigkeiten und innere Beschwerden zu überwinden!“.

Zitate:

„Wer ein WARUM zum Leben hat, erträgt fast jedes WIE.“

Friedrich Nietzsche

„Die beiden wichtigsten Tage deines Lebens sind der Tag an dem du geboren wurdest, und der Tag, an dem du herausfindest, WARUM!“

Mark Twain

Die Deutschen denken regelmäßig über die Sinnfrage nach

Zweifelsohne ist die Frage nach dem Sinn des Lebens bedeutungsvoll und berührt tief in der Seele. Für jeden einzelnen ist es wichtig, eine persönliche Antwort auf diese Mutter aller Fragen zu finden. Der Löwenanteil der Menschen in Deutschland setzt sich regelmäßig mit dem Sinn des Lebens auseinander, geht aus einer von Statista veröffentlichten Umfrage hervor. Etwa 70 % der Deutschen denken „sehr oft“, „oft“ oder „manchmal“ darüber nach. Nur rund 30 % „selten“ oder „nie“.

Viele Menschen stellen sich die Frage nach dem Sinn des Lebens erst dann, wenn das Leben durch Enttäuschungen, Krisen oder ein Unglück aus den Fugen geraten ist. Auch bevorstehende einschneidende Veränderungen oder wichtige Weichenstellungen können ein Auslöser dafür sein, über den Lebenssinn nachzudenken.

Andere Menschen dagegen verdrängen es einfach, sich mit der Sinnfrage auseinanderzusetzen. Diese Gruppe nennt die österreichische Sinnforscherin Tatjana Schnell die „existenziell Indifferenten“, die ein Leben ohne echte Tiefen und Höhen führen. „Das sinnerfüllte Leben dagegen wird aktiv gestaltet durch das, was der Mensch kann und will“, erklärt Schnell in einem Focus-Interview. „Im Idealfall ergibt sich ein Lebensentwurf, der stimmig ist und sich subjektiv richtig anfühlt.“ Doch gehen wir die Sinnfrage zuerst systematisch an und zerlegen sie in zwei wichtige Bestandteile.

Zwei Aspekte der Existenzfrage: der Sinn des Lebens an sich und der Sinn des eigenen Lebens

Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat grundsätzlich zwei verschiedene Aspekte, die aufeinander aufbauen. Erstens: Welchen Sinn hat das Leben an sich? Hier geht es um die äußeren Rahmenbedingungen, die generelle Bedeutung der Welt und der Existenz von Leben überhaupt. Und zweitens: Welchen Sinn gebe ich meinem Leben? Hier geht es um die persönliche Existenz jedes einzelnen Menschen und was er daraus macht. Sehen wir uns die beiden Fragen genauer an.

1. Welchen Sinn hat das Leben an sich?

  • Ist das Universum und alles Leben nur aus purem Zufall heraus entstanden?
  • Oder steckt ein Schöpfer, ein göttlicher Plan dahinter?
  • Regiert auch im Leben der Zufall? Bin ich allein der Schöpfer meines Schicksals?
  • Oder wird mein Schicksal von einer göttlichen Hand oder dem Karma gelenkt?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod und hat mein Handeln Auswirkungen darauf?
  • Oder ist danach alles aus, als hätten wir nie gelebt?

Im Kern gibt es nur die zwei grundlegenden Prämissen: Es gibt einen Gott oder ein höheres Wesen – in welcher Form auch immer –, der die Welt und uns erschaffen hat und ein Leben nach dem Tod. Oder es ist alles zufällig entstanden und nach dem Tod ist unsere Existenz, unser Bewusstsein für immer erloschen. Unsere Antwort auf diese elementare Grundfrage hat einen starken Einfluss darauf, wie wir unsere persönliche Sinnfindung angehen.

So ist für den Gläubigen der generelle Sinn des Lebens durch Gott gegeben, der das Universum, die Welt und den Menschen geschaffen hat. Hier ist grundsätzlich also schon mal Sinn in der Welt vorhanden. Dagegen ist für Agnostiker – Zweifler – und Atheisten die Sinnfrage in einer für sie rein zufällig entstandenen, rein naturwissenschaftlichen Welt schwieriger zu beantworten. Unsere eigene Grundeinstellung über Gott und die Welt beeinflusst natürlich, wie wir an den zweiten Aspekt der Existenzfrage herangehen: welchen persönlichen Sinn wir unserem eigenen Leben geben.

2. Welchen Sinn gebe ich meinem Leben?

Der zweite Aspekt der Sinnfrage ist persönlicher Art: welchen Sinn ich selbst meinem eigenen, individuellen Leben gebe. Das heißt: Wie soll ich konkret leben? Was soll ich aus meinem eigenen Leben machen? Welche Ziele soll ich anstreben? Welchen Weg soll ich einschlagen? Wie soll ich mich verhalten? Welche Gebote soll ich einhalten?

Zitat:

„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.“

Hermann Hesse

Genau darum geht es für jeden einzelnen Menschen. Welche Ziele und Bedeutung wir unserem Leben geben, ist höchst individuell. Im Zentrum des persönlichen Lebenssinns kann die Befriedigung körperlicher, materieller, sozialer oder geistiger Bedürfnisse stehen. Im Streben nach materiellen Dingen, nach Macht, Besitz, Ansehen oder nach erfüllter Partnerschaft und Familie. Oder nach altruistischen Motiven, anderen zu helfen, die Welt zu verbessern. Bei den meisten Menschen dürfte es eine Mischung aus allen Aspekten sein, wobei jeder die einzelnen Punkte natürlich unterschiedlich gewichtet.

Eine andere Ausprägung liegt vielleicht in der Suche nach Erkenntnis oder persönlicher Entwicklung und Selbstverwirklichung. Der Philosoph Spinoza bringt es in diesem Zitat schön auf den Punkt:

Zitat:

„Sein, was wir sind, und werden, was wir werden können, das ist das Ziel unseres Lebens.“

Baruch de Spinoza

Ein zentraler Aspekt für das Glück jedes einzelnen Menschen ist es sicherlich, eine möglichst erfüllende und sinnstiftende Lebensaufgabe zu finden: im Beruf, in der Familie, in der Freizeit oder in einer Mischung aus allem. Unsere Lebensaufgabe sollte in Bereichen liegen, in denen wir unsere Stärken einsetzen können. Möglichst dort, wo wir unsere Talente entfalten und weiterentwickeln können. Wo wir etwas tun, das uns liegt und Freude bereitet.

Was den Menschen antreibt: Die Maslowsche Bedürfnishierarchie

Was die Menschen im Kern antreibt und motiviert, hat der Psychologe Abraham Maslow erforscht. In seiner Bedürfnispyramide hat er die Wünsche des Menschen hierarchisch gegliedert. Demnach müssen wir zuallererst die Grundbedürfnisse, die das Überleben sichern, stillen: Atmen, Trinken, Essen, Schlafen. Dann beginnen wir nach Sicherheit und sozialen Bedürfnissen zu streben: nach Gemeinschaft, Freundschaft, Liebe und Anerkennung. Erst wenn wir die Bedürfnisse einer Stufe befriedigt haben, zieht es uns zur nächsten.

Sind die Grundbedürfnisse befriedigt, so geht es dem Menschen im inneren Bereich um sein Selbstbild, um Selbstachtung und Selbstvertrauen, den eigenen Wunsch nach mentaler, körperlicher Stärke, Erfolg, Unabhängigkeit und Freiheit. Im äußeren Bereich dreht sich alles um die Anerkennung durch andere Menschen, um Ansehen, Prestige, Wertschätzung, Achtung und Wichtigkeit.

Ganz oben an die Spitze der Bedürfnispyramide hat Maslow das Bedürfnis nach Selbstverwirklichung gestellt: Sie hat zum Ziel, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen. Der Mensch möchte seine individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente möglichst umfassend ausschöpfen. Er hat den innigen Wunsch, sein eigenes Potential zu entfalten. Also das zu werden, was ihm anlagebedingt überhaupt möglich ist – oder wie es der Schriftsteller Oscar Wilde pointiert in diesem Zitat formulierte:

Später hat Maslow noch eine weitere Stufe über die Selbstverwirklichung gesetzt, das Bedürfnis nach „Transzendenz“: die Suche nach Gott oder nach einer das individuelle Selbst überschreitenden Dimension.

Umfrage: Worin die Deutschen den Zweck des Daseins sehen

Werfen wir nun einen Blick ins echte Leben auf die konkreten Ziele, Werte und Bedürfnisse der Durchschnittsbürger. Was die Menschen in Deutschland wirklich über den Sinn des Lebens denken. Was sie antreibt, was ihnen wichtig ist und wonach sie streben. Um das herauszufinden, hat das Allensbacher Institut eine Langzeitstudie durchgeführt und von 1974 bis 2002 Menschen in Deutschland regelmäßig gefragt: „Worin sehen Sie vor allem den Sinn Ihres Lebens?“ Hier die wichtigsten Ergebnisse der Studie im Überblick:

Was sagt uns das? 2002 sahen die meisten Deutschen den höchsten Sinn des Lebens darin, glücklich zu sein und Freude zu haben. Das war nicht immer so. Die Werte der Menschen haben sich seit den frühen 70er Jahren deutlich gewandelt. 1974 hatten soziale, altruistische und religiöse Motive noch einen hohen Stellenwert, haben jedoch bis 2002 deutlich abgenommen, geht aus der Langzeitstudie hervor. Gleichzeitig gab es einen starken Trend in Richtung Hedonismus und „Spaßgesellschaft“. 2002 stand das Streben nach möglichst viel Glück für 67 Prozent der Befragten im Vordergrund, 1974 für nur 27 Prozent. Damals waren für die Mehrheit der Deutschen andere Werte wichtiger:

  • „Tun, was mein Gewissen mir sagt“
  • „Das tun, was Gott von mir erwartet“
  • „Mithelfen, eine bessere Gesellschaft zu schaffen“.

Einen starken Trend zum Hedonismus haben auch aktuellere Studien festgestellt, die sich mit ähnlichen Themen – Werte, Glück, Glaube – beschäftigen. Gleichzeitig legen aber auch altruistische Werte wieder etwas zu.

Sinnstifter Religion: Gott verleiht dem Leben Sinn

Doch kommen wir wieder zurück auf den ersten Teil der Sinnfrage, nach der Bedeutung der Existenz an sich. Dabei spielt das Thema Gott eine entscheidende Rolle. Schauen wir uns das genauer an. „An Gott glauben, heißt sehen, dass das Leben einen Sinn hat“, schrieb Ludwig Wittgenstein, einer der bedeutendsten Philosophen des 20. Jahrhunderts. Glaubt der Mensch an Gott, so scheint er in den Religionen und dem Glauben den tieferen Sinn seines Seins und Orientierung zu finden.

Zweifel an Kirche und Religion

Doch in den letzten Jahrzehnten ist die Zahl der Gläubigen hierzulande immer weiter zurückgegangen, die Zahl der Kirchenaustritte nahm zu. Nach aktuellen Statistiken glauben heute noch 58 Prozent der deutschen Bevölkerung an Gott. Warum ist das so?

„Zu Zeiten der Volkskirche taten die Menschen, was die Mehrheit tat, sie gingen in die Kirche“, sagt Moraltheologe Peter Schallenberg, der die Katholische Sozialwissenschaftliche Zentralstelle leitet, in einem Focus-Artikel. „Aber in den hochindustrialisierten, hochemanzipierten postmodernen Gesellschaften sind Religion und Glaube extrem privatisiert. Von persönlichen Erweckungserlebnissen abgesehen wird Transzendenz ausgeblendet.“

Zitat:

„In einem gesättigten Alltagsleben mit unbegrenzten Angeboten wird es schwer, den Sinn für Gott zu entdecken. Es muss erst eine Erschütterung durchs Leben gehen, sonst kommt niemand auf die Idee, an Gott zu glauben.

Peter Schallenberg, Moraltheologe

Auch eine Studie der Evangelischen Kirche aus dem Jahr 2020 stellt einen zunehmenden Glaubensverlust fest. Fast ein Drittel der evangelischen Kirchenmitglieder habe weder Interesse an der Institution noch Berührung mit deren religiöser Praxis. Wer sich für einen Austritt aus der Kirche entschieden hat, führt folgende Hauptgründe dafür an: dass die kirchlichen Argumente nicht zugänglich seien oder dass man „Religion fürs Leben nicht brauche“.

Zwei Drittel der befragten evangelischen Menschen, die sich aktiv am kirchlichen Leben beteiligen und an Gott glauben, „sprechen sich gegen eine wortwörtliche Auslegung der Bibel aus“, bejahen also die Erkenntnisverfahren der modernen Naturwissenschaften und die Abkehr vom Sexualitätsverständnis biblischer Zeiten.

Doch der Glaube an Gott muss nicht unbedingt an eine religiöse Institution geknüpft sein. Manche Menschen stimmen nicht mit dem kirchlichen Weltbild überein, glauben aber dennoch an Gott. Dass etwa Teenager ihren gesuchten Sinn nicht mehr zwingend in einer Religion oder Kirche finden, geht aus der Sinus Jugendstudie 2020 hervor.

Stattdessen entwickeln sie aus verschiedenen Quellen einen persönlichen Glauben. „Jugendliche haben ein Bedürfnis nach Sinnfindung, das sie jedoch häufig als „religiöse Touristen“ befriedigen, mit einem individuell zusammengestellten Patchwork aus einer Vielzahl von religiösen, quasireligiösen oder spirituellen Angeboten“, so die Studie. Trotzdem gehört nach wie vor die Mehrheit junger Menschen in Deutschland einer Glaubensgemeinschaft oder Kirche an.

Göttliche Schöpfung und ein Leben nach dem Tod

Was heißt das alles nun für die Bedeutung der Existenz, für den Sinn des Lebens? Für den Gläubigen welcher Religion auch immer hat Gott das Universum, die Welt und den Menschen erschaffen und damit allem einen grundlegenden Sinn gegeben. Die Prämisse: Das Leben geht nach dem Tod weiter und unsere Handlungen in diesem Leben auf der Erde haben Folgen für die Zeit danach. Wir müssen uns für unsere Taten verantworten und werden von Gott, unserem Karma oder uns selbst zur Rechenschaft gezogen. Jede Religion hat ihre Regeln, Gebote und Pflichten aufgestellt, die der Gläubige für das „richtige“ Leben befolgen muss.

Christentum: Die Bibel und Jesus als Sinnstifter

So ist der Sinn des Lebens im Christentum, an Gott zu glauben und dessen Gebote einzuhalten (z.B. die zehn Gebote), um nach dem Tod „in den Himmel“ zu kommen. Zentrale Aspekte der Bibel sind die praktizierte Nächstenliebe, Buße und der Glaube an die Erlösung durch Jesus Christus. Nach dem Tod wägt Gott die Taten der Menschen ab, belohnt die Gerechten mit dem ewigen Leben im Paradies und bestraft die Sünder in der Hölle.

Sinn des Lebens im Buddhismus: den Kreislauf der Wiedergeburten verlassen

In der Weltsicht des Buddhismus ist das Leben durch Alter, Krankheit und Tod von Leid geprägt. Alle Wesen sind einem endlosen leidvollen Kreislauf von Geburt und Wiedergeburt, dem Samsara unterworfen. Die guten und schlechten Taten wirken sich auf unser nächstes Leben aus (Karma). Der Sinn des Lebens besteht im Buddhismus darin, dem Kreislauf der Wiedergeburten zu entkommen und als Erleuchteter in das Nirvana einzugehen. Um dies zu erreichen, muss der Mensch Gier, Hass, Verblendung vermeiden und sich auf den Edlen Achtfachen Pfad begeben: rechte Erkenntnis, rechte Absicht, rechte Rede, rechtes Handeln, rechter Lebenserwerb, rechte Übung, rechte Achtsamkeit und rechte Meditation.

Hinduismus: Brahman – der höchste kosmische Geist

Ähnliche Vorstellungen findet man auch im Hinduismus wieder. Diese Religion ist zwar einerseits geprägt von einer Vielfalt an Göttern, Halbgöttern und himmlischen Wesen. Aber andererseits auch von der Vorstellung eines unpersönlichen Gottes.

So ist einer der wichtigsten Begriffe im Hinduismus das Brahman – der höchste kosmische Geist. Brahman ist die unbeschreibbare, unerschöpfliche, allwissende, allmächtige, nicht körperliche, allgegenwärtige, ursprüngliche, erste, ewige und absolute Kraft. Es ist ohne einen Anfang, ohne ein Ende, in allen Dingen enthalten und die Ursache, die Quelle und das Material aller bekannten Schöpfung, rational unfassbar und doch dem gesamten Universum immanent.

Die Upanishaden beschreiben es als das Eine und unteilbare ewige Universalselbst, das in allem anwesend ist und in dem alle anwesend sind.

Nach Auffassung des Advaita Vedanta ist der Mensch in seinem innersten Wesenskern mit dem Brahman identisch. Dieser innere Wesenskern wird auch Atman genannt. Diese Identität von Brahman und Atman kann prinzipiell jeder Mensch erfahren. Nach Lehre des Vishishtadvaita von Ramanuja dagegen ist Gott alles was existiert, es besteht jedoch ein qualitativer Unterschied zwischen individueller Seele und höchstem Gott.

Das Theodizee-Problem: Warum lässt Gott das Böse zu?

Der Glaube an Gott kann für viele Menschen ein unerschöpflicher wichtiger Kraftquell in schwierigen Situationen sein. Und eine klare Antwort auf den Sinn des Lebens. Doch in schweren Krisen beginnen auch manche gläubige Menschen, an Gott zu zweifeln. Die entscheidende Frage: Warum lässt Gott das Böse zu? Warum verhindert Gott das Leiden in der Welt trotz seiner Allmacht und Güte nicht? Daraus schließen manche, dass es Gott nicht geben kann. Die Annahme: Die Existenz des Bösen in der Welt und die Existenz eines gleichzeitig allmächtigen, allwissenden und guten Gottes schließen sich gegenseitig aus.

Bisher konnte dieser Widerspruch von keinem Philosophen logisch und plausibel aufgehoben werden. Der Philosoph Gottfried Wilhelm Leibniz hat dafür den Begriff Theodizee (griechisch, „Gerechtigkeit Gottes“) geprägt. Nach Leibniz müsse die Welt, die Gott hervorgebracht hat, „die beste aller möglichen Welten“ sein, und jede Form des Übels sei letztlich notwendig und erklärbar. Diese Argumentation haben viele Philosophen torpediert.

So vertrat etwa Bertrand Russell die Meinung, ein allmächtiger Gott sei für alles verantwortlich. Es sei sinnlos anzuführen, das Leiden in der Welt sei durch die Sünde verursacht. Selbst wenn das wahr wäre, würde es nichts bedeuten. Wenn Gott im Voraus gewusst hätte, welche Sünden die Menschen begehen würden, so wäre er eindeutig für alle Folgen dieser Sünden verantwortlich, durch seinen Beschluss, den Menschen zu erschaffen.

Andere versuchen die Theodizee-Frage mit der Annahme zu lösen, dass Gott dem Menschen Freiheit und Eigenverantwortung in seinem Handeln lasse.

Der römisch-katholische Theologe Hans Küng fordert von den Menschen „unbedingtes und restloses Vertrauen“ zu Gott, trotz der „Unfähigkeit, das Rätsel des Leids und des Bösen enträtseln zu können“.

Gott lässt sich nicht beweisen

Alles in allem bleibt die Frage nach Gott eine Frage des Glaubens. „Über die Götter allerdings habe ich keine Möglichkeit zu wissen, weder, dass sie sind, noch, dass sie nicht sind“, sagte bereits Protagoras. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wird sich vermutlich auch in Zukunft nichts ändern. Wir werden zu Lebzeiten nie erfahren, ob Gott die Menschen geschaffen, oder die Menschen die Vorstellung von Gott nur selbst geschaffen haben.

Alle Versuche, mit Hilfe der Vernunft die Existenz eines Gottes zu beweisen, schlugen fehl. Aber ist wichtig, sich die Argumente noch einmal anzusehen. Die wichtigsten Annahmen: Es muss Gott geben, weil…

  • …wir uns etwas wie Gott vorstellen können,
  • …Alles eine erste Ursache haben muss,
  • jedes Volk von Anbeginn der Zeit an eine Form von Gott glaubte.

Zitate:

„Gott ist das, wovon etwas Größeres nicht gedacht werden kann“

Anselm von Canterbury

„Nichts wird von sich selbst verursacht. Jede Wirkung hat eine vorausgehende Ursache…Diese muss durch eine erste Ursache beendet werden, die wir Gott nennen.“

Thomas von Aquin

Cicero schloss aus der gemeinsamen Gotteserfahrung aller Völker, das heißt, dass es kein religionsloses Volk gibt, auf die reale Existenz von Göttlichem:

„Es gibt kein Volk, das so wild, und niemanden unter allen, der so roh wäre, dass er in seinem Geist nicht einen Gedanken an die Götter trüge … dennoch glauben alle, dass es eine göttliche Kraft und Natur gibt … die Übereinstimmung aller Völker in der ganzen Sache muss für ein Naturgesetz genommen werden.“

Marcus Tullius Cicero

Aufklärung und Wissenschaft stellen die kirchliche Weltanschauung in Frage

In der dunklen Zeit des Mittelalters beherrschte das Christentum in Europa das Monopol auf die Sinnfindung und Weltdeutung. Die Kirche lehrte, dass nur das Befolgen der sakralen Gebote dem Leben einen Sinn geben könne. Der Blick war auf das ewige Leben nach dem Tod gerichtet.

Mit der Aufklärung begannen zunächst die Philosophen und Wissenschaftler, die kirchengläubige Geisteshaltung kritisch zu hinterfragen und die Vernunft an die Stelle des Glaubens zu setzen. Der Mensch sollte sich wieder seines eigenen Verstandes bedienen und die Verantwortung für sein eigenes Leben selbst übernehmen.

Jahrhundertelang stand die katholische Kirche auf Kriegsfuß mit der Wissenschaft und lehnte Erkenntnisse, die nicht im Einklang mit der Bibel zu stehen schienen, als ketzerisch ab: vom heliozentrischen Weltbild, über Darwins Evolutionslehre bis hin zur Urknall-Theorie.

Der wissenschaftliche Fortschritt schien Wort und Wirken Gottes immer mehr aus dem Weltbild zu drängen. Dieses Spannungsfeld brachte der deutsche Philosoph und Religionskritiker Ludwig Feuerbach auf den Punkt: „Der Religion ist nur das Heilige wahr, der Philosophie nur das Wahre heilig.“ Noch extremer kritisierte Friedrich Wilhelm Nietzsche das Religiöse: „Glaube heißt nicht wissen wollen, was wahr ist“, oder „Man sagt nicht ‚Nichts!‘, man sagt dafür ‚Jenseits‘ oder ‚Gott’“.

Schließlich lenkte die katholische Kirche im Laufe des 20. Jahrhunderts immer mehr ein. Wissenschaftliche Erkenntnisse erhielten den päpstlichen Segen und wurden als vereinbar mit dem christlichen Glauben erklärt. Umgekehrt hatten auch bedeutende Naturwissenschaftler kein Problem damit, göttliches Wirken und die Gesetze der Natur als miteinander vereinbar zu empfinden: Kopernikus, Kepler, Galilei, Newton und selbst Einstein – sie alle waren gläubig.

Zitate über den Glauben:

„Gott kann nicht geschaut werden, sondern wird durch die Schöpfung erkannt.“

Hildegard von Bingen

„Wenn Gott nicht existierte, so müsste man ihn erfinden; aber die ganze Natur ruft uns zu, dass er ist.“

„Es ist aber das Herz, das Gott spürt, und nicht die Vernunft. Das aber ist der Glaube: Gott im Herzen spüren und nicht in der Vernunft.“

Blaise Pascal

„Falls der Mensch Gott nicht erkennt und nicht begreift, so hat er noch kein Recht daraus zu schließen, es gäbe keinen Gott. Die gesetzmäßige Folgerung daraus ist nur die, dass er noch nicht fähig ist, Gott zu erkennen und zu begreifen. Es gibt nur für den keinen Gott, der ihn nicht sucht. Suche Ihn, und er wird sich Dir offenbaren.“

Leo Nikolajewitsch Graf Tolstoi

Die Naturwissenschaft verdrängt Gott

Natürlich gibt es seit Mitte des 20. Jahrhunderts auch immer mehr Atheisten und Wissenschaftler, die Gott für überflüssig halten. Ursprünglich wurde Gott auch als Erklärung für Vorgänge herangezogen, die die Menschen nicht verstehen konnten: die Entstehung der Welt, Krankheiten, Naturphänomene, etc.

Doch im Laufe der Zeit haben Naturwissenschaft, Medizin, Evolutions-, Urknall- und Relativitätstheorie sowie die Quantenphysik immer mehr dieser einst unlösbaren Mysterien erklärbar gemacht, die Grenze des Wissens immer mehr verschoben. Der Raum des Unerklärbaren, den man Gott zuschreiben konnte, ging immer mehr zurück.

Mit der Zeit wurde Gott so zum erklärenden Faktor für die rätselhaften Phänomene, die die Wissenschaftler gerade noch nicht gelöst hatten. Gott scheint in der Ansicht von Atheisten als eine Art Lückenbüßer nur noch dort gebraucht zu werden, wo das physikalische Wissen an seine Grenzen stößt.

Zu den bekanntesten atheistischen Wissenschaftlern zählt der britische Physiker und Astrophysiker Stephen Hawking. Er ist der Überzeugung: „Man kann nicht beweisen, das Gott nicht existiert. Aber die Wissenschaft macht Gott überflüssig.“

Auf einer Kosmologietagung im Vatikan 1981 erklärte Hawking, das Weltall sei ein Phänomen, das einfach vorhanden ist und dementsprechend keines Schöpfergottes bedarf.

Zitate über Gott:

„Wenn das Universum einen Anfang hatte, können wir von der Annahme ausgehen, dass es durch einen Schöpfer geschaffen worden sei. Doch wenn das Universum wirklich völlig in sich selbst abgeschlossen ist, wenn es wirklich keine Grenze und keinen Rand hat, dann hätte es auch weder einen Anfang noch ein Ende; es würde einfach sein. Wo wäre dann noch Raum für einen Schöpfer?“

Im September 2020 äußerte Hawking, dass auch für die Entstehung des Universums kein Gott notwendig gewesen sein muss. Das Universum könne sich selber aus dem Nichts erschaffen:

„Weil es ein Gesetz wie das der Schwerkraft gibt, kann und wird sich ein Universum selber aus dem Nichts erschaffen… Spontane Schöpfung ist der Grund, warum es statt des Nichts doch etwas gibt, warum das Universum existiert, warum wir existieren.“

Was nun, wenn wir wie Hawking glauben, dass wir nur „eine etwas fortgeschrittene Brut von Affen auf einem kleinen Planeten sind, der um einen höchst durchschnittlichen Stern kreist.“? Wie geht man nun mit einer Welt um, in der es keinen Gott, kein Leben nach dem Tod gibt? Wo ist hier noch Platz für einen Sinn des Lebens? Auch darauf gibt es inspirierende Antworten. Insbesondere der Existentialismus hat sich intensiv damit beschäftigt. Die positive Message: Auch wenn das Leben an sich sinnlos ist, können wir dem eigenen Leben Sinn geben und im Leben bestehen.

Existenzialismus: das Leben an sich hat keinen Sinn

Es gibt keinen Gott, kein Leben nach dem Tod und das Leben an sich hat keinen Sinn. Von dieser schwarzen Vorstellung geht der Existentialismus aus, eine philosophische Strömung, die in den 1940er Jahren in Frankreich begann und die Sinnfrage in den Mittelpunkt stellt. Demnach ist der Mensch das einzige Lebewesen, das sich seiner Existenz bewusst ist und erkennt, dass es irgendwann sterben muss. Der Tod ist das einzige, das schon vorgegeben ist, man kann ihm nicht entrinnen.

Der Philosoph und Literatur-Nobelpreisträger Albert Camus ist davon überzeugt, dass dem Leid und dem Elend in der Welt kein Sinn abzugewinnen ist. Im Zentrum seiner Philosophie steht das Absurde. Der Mensch fühlt, wie fremd ihm alles ist, er erkennt die Sinnlosigkeit der Welt und stürzt in tiefe existentielle Krisen. Für Camus besteht das Absurde in der Erkenntnis, dass das menschliche Streben nach Sinn in einer sinnleeren Welt vergeblich ist.

Da drängt sich die Frage auf: Warum leben, wenn doch ohnehin alles sinnlos ist? Wenn es keinen Sinn des Lebens gibt? Wäre Selbstmord nicht die einzige Lösung, sich aus der Absurdität zu befreien? NEIN! Diese Schlussfolgerung lehnt der im Privaten äußerst lebenslustige Albert Camus entschieden ab. Suizid würde bedeuten, dem Absurden zu erliegen. Nach Camus muss das Absurde nicht notwendigerweise der Bejahung des Lebens und dem Glück des Menschen widersprechen. Doch wie kann das sein? Und vor allem: Was sollen wir tun?

Albert Camus: Der Mensch muss immer weiter nach vorne streben

Der Mensch muss die Absurdität seiner Lage erkennen, akzeptieren und sich als ein freies Wesen annehmen, sagt Albert Camus. Die Lösung sieht er in dem aktiven, auf sich allein gestellten Menschen, der unabhängig von einem Gott selbstbestimmt ein Bewusstsein neuer Möglichkeiten entwickelt, um sein Schicksal selbst zu überwinden: durch Auflehnung, Widerspruch und innere Revolte. Trotz allem soll der Mensch aktiv handeln und immer weiter nach vorne streben.

Sinnbild des „absurden“ Menschen ist für Camus die griechische Sagengestalt Sisyphos. Für dessen Frevel gegen die Götter wird ihm in der Unterwelt eine perfide Strafe auferlegt: Auf ewig muss Sisyphos einen Felsblock einen Berg hinauf wälzen, der, fast am Gipfel angekommen, jedes Mal wieder ins Tal rollt. Eine sinnlose und schwere Arbeit, ohne absehbares Ende.

Doch auch dieser Sinnlosigkeit kann Camus etwas Positives abgewinnen: Indem Sisyphos seine Strafe erträgt, annimmt, sich aber nicht von der Bürde der ewigen Qual erschüttern lässt, sondern die Götter verlacht, zeigt er die Größe des modernen Menschen, der sein absurdes Schicksal bewusst lebt.

Jean-Paul Sartre: Wir selbst müssen den Sinn für unser eigenes Leben schaffen

Jedem Menschen ist es aufgegeben, frei zu wählen und zu entscheiden, was er mit seinem Leben tun will. Das ist eine der Kernaussagen des Existentialisten Jean-Paul Sartre: „Frei sein heißt zum Freisein verurteilt sein.“ Was meint Sartre damit? Der Mensch ist zur Freiheit verurteilt, weil er sich nicht selber erschaffen hat. Denn wenn er erst einmal in die Welt geworfen ist, dann ist er für alles verantwortlich, was er tut. Unsere Freiheit verdammt uns unser ganzes Leben lang dazu, uns zu entscheiden.

Auch wer glaubt, sich nicht zu entscheiden, oder endlos eine Entscheidung zu einem wichtigen Thema aufschiebt, hat seine Entscheidung bereits gefällt: nichts zu verändern. Die Freiheit des Menschen befiehlt uns, uns selbst zu definieren, etwas aus uns zu machen, eine authentische oder echte Existenz zu führen. Der Mensch sei nichts anderes als das, wozu er sich selbst macht, sagt Sartre.

Aber diese totale Freiheit bedeutet für den Menschen auch, vollständig die Verantwortung für sich und sein Handeln zu tragen. Denn das eigene Leben könne durch keine andere, höhere Instanz wie einen Gott entschuldigt werden, so der Existentialist.

Obwohl Sartre und Camus behaupten, dass das Leben an sich keinen Sinn hat, sind sie keine Nihilisten – dass nichts etwas bedeutet und alles erlaubt ist. Wir selber müssen die Bedeutung, den Sinn für unser eigenes Leben schaffen. Existieren heißt, sein eigenes Leben zu schaffen.

Zitate von Jean-Paul Sartre:

„Es gibt keine Natur des Menschen, die den Menschen festlegt, sondern der Mensch ist das, wozu er sich macht.“

„Der Mensch ist nichts anderes als sein Entwurf; er existiert nur in dem Maße, als er sich entfaltet.“

„Der Mensch ist voll und ganz verantwortlich“ (für sich selbst)

So paradox es klingt: Letztendlich zeigt der Existentialismus doch auf, dass wir trotz der Sinnlosigkeit des Lebens an sich dennoch unserem eigenen Leben einen Sinn geben können.

Die Pascalsche Wette: Im Zweifel doch lieber an Gott glauben

Nachdem wir die beiden extremen Weltvorstellungen der Gottesgläubigen und der Atheisten beleuchtet haben, bleibt doch der Zweifel bestehen: Ob es Gott und ein Leben nach dem Tod gibt, wissen wir nicht. Wir können nur daran glauben oder eben auch nicht daran glauben. Die Wahrheit werden wir letztlich erst nach dem Tod erfahren. Nur dann werden wir wissen, ob das Bewusstsein und die Seele weiter existieren, in welcher Form auch immer. Oder ob der Lichtschalter für immer ausgeknipst wird, wir in ewigen Schlaf fallen, wir kein Bewusstsein mehr haben und es ist, als hätten wir niemals existiert.

Während überzeugte Gläubige und überzeugte Atheisten sich für ein Weltbild entschieden haben, bleibt es für Agnostiker und Zweifler schwierig, sich für eine Seite zu entscheiden. Sie wissen nicht, was sie tun sollten. Ein Dilemma für die Frage nach dem Sinn des Lebens an sich.

Dazu gab der französische Philosoph Blaise Pascal im 17. Jahrhundert einen interessanten Denkanstoß: die Pascalsche Wette. Demnach ist es vernünftig, sicherheitshalber doch an Gott zu glauben – da dieser gegebenenfalls den Glauben belohnt und den Nichtglauben bestraft.

Dieser Antwort legt er eine logische Schlussfolgerung zugrunde. Angenommen, es sei sicher, dass es nur zwei Möglichkeiten gibt. Entweder Gott existiert oder er existiert nicht. „Für welche Seite werden wir uns entscheiden?“, fragt Pascal. Dieser Entscheidung oder Wette, könne sich niemand entziehen. Man muss sich klar für eine Seite entscheiden, wie bei dem Wurf einer Münze für Kopf oder Zahl.

Es gibt nur diese zwei Optionen, nichts dazwischen. „Wenn Sie nicht wetten, dass es Gott gibt, müssen Sie wetten, dass es ihn nicht gibt (und umgekehrt). Wofür entscheiden Sie sich?“. Die Vernunft spricht dafür, auf Gott zu setzen, sagte Pascal. Wenn es Gott wirklich gibt, gewinnt man alles – wenn nicht, verliert man nichts.

Blaise Pascals Analyse der möglichen Optionen zur Gottesfrage kommt zu folgendem Ergebnis:

Aus dieser Analyse der Möglichkeiten folgerte Pascal, dass es besser sei, bedingungslos an Gott zu glauben. So hat man nichts zu verlieren.

Memento mori: die begrenzte Zeit sinnvoll nutzen

Auf der Suche nach dem Sinn des Lebens kommen wir nicht daran vorbei, uns unserer eigenen Vergänglichkeit bewusst zu werden. „Um zu sterben, bist du geboren“ schrieb Seneca. Unabhängig davon, ob wir an ein Leben nach dem Tod glauben, oder nicht. Dieses Leben hier ist begrenzt, auch wenn unser Bewusstsein später in einer anderen Dimension weiterexistiert oder wir wiedergeboren werden. Dann hat unser Leben hier auch Konsequenzen welcher Art auch immer auf die mögliche Existenz danach.

Der Ausdruck memento mori, „Gedenke zu sterben“, aus dem mittelalterlichen Mönchslatein bringt es auf den Punkt. Wir müssen uns der Kürze und der Endlichkeit dieses Lebens, unserer Sterblichkeit und dem Tod als Bestandteil des Lebens bewusst werden. Der Tod ist sicher, nur die Stunde des Todes bleibt ungewiss.

Doch dieses Bewusstwerden der Vergänglichkeit soll keine Angst machen, sondern dazu motivieren, das eigene Leben aktiv zu gestalten. „Nicht den Tod sollte man fürchten“, hat Marc Aurel gesagt, „sondern dass man nie beginnen wird zu leben.“ Das ist der entscheidende Punkt.

Vielen Menschen wird erst im Angesicht des Todes bewusst, wie sie hätten leben sollen und was sie versäumt haben, schreibt Bronnie Ware in ihrem Bestseller „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“. Die Menschen bereuen, dass sie ihre Träume nicht gelebt, zu viel gearbeitet und zu wenig Zeit mit Freunden und der Familie verbracht haben.

Könnten sie die Zeit zurückdrehen, würden sie vieles anders machen. Also momento mori, hier und jetzt und nicht erst, wenn es zu spät ist. Dadurch sind wir gefordert, unsere Lebenszeit auszunützen und die einmaligen Gelegenheiten in unserem Dasein nicht ungenützt vorübergehen zu lassen. Der Sinn dahinter: Wir müssen die Zeit sinnvoll nutzen und dürfen sie nicht leichtfertig verschwenden. Dies wird auch in den folgenden Zitaten deutlich:

Zitate für den Sinn des Lebens:

„In 20 Jahren wirst du die Dinge, die du nicht getan hast, mehr bedauern, als deine Taten. Also, mach die Leinen los, verlasse den sicheren Hafen. Fang den Wind in deinen Segeln, erforsche, träume, entdecke“

Mark Twain

„Wir haben nicht zu wenig Zeit, wir verschwenden zu viel davon. Auch zur Vollbringung der größten Dinge ist das Leben lang genug, wenn es nur gut angewendet wird.“

Lucius Annaeus Seneca

„Du kannst Dein Leben nicht verlängern, nur vertiefen. …Nicht dem Leben mehr Jahre, sondern den Jahren mehr Leben geben.“

Martin Buber

Was bedeutet das für den Sinn des Lebens? Wichtig ist, jeden Tag bewusst zu leben. Jeder Tag könnte der letzte sein. Wir müssen uns im Leben wieder mehr Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen. Nach Möglichkeit wichtige Dinge nicht zu lange auf morgen zu verschieben. Die Vergangenheit ist vorbei, die Zukunft liegt noch vor uns und ist ungewiss.

Aus der Erkenntnis der Endlichkeit des Daseins heraus muss der Mensch „die Verantwortung für sich selbst akzeptieren. Und sich damit abfinden, dass er seinem Leben nur durch die Entfaltung seiner eigenen Kräfte Sinn geben kann“, schrieb auch Erich Fromm. Sieht der Mensch der Wahrheit furchtlos ins Auge, dann erfasst er, so Fromm, dass „sein Leben nur den Sinn hat, den er selbst ihm gibt, indem er seine Kräfte entfaltet: indem er produktiv lebt.“

Erst dann kann er seine Aufgabe lösen, nämlich „er selbst um seiner selbst willen zu sein und glücklich zu werden durch die volle Verwirklichung der ihm eigenen Möglichkeiten – seiner Vernunft, seiner Liebe und produktiver Arbeit.“

Wir sollten also versuchen, in unserer kurzen Lebensspanne möglichst viele von den uns gegeben Möglichkeiten in unserem Leben auch tatsächlich zu verwirklichen und unsere Kräfte zu entfalten. „Ihre Zeit ist begrenzt, also vergeuden Sie sie nicht, indem Sie ein fremdbestimmtes Leben führen“, appellierte Apple-Gründer, Hightech-Genie und Visionär Steve Jobs 2005 in seiner legendären Rede vor den Absolventen der Elite-Universität Stanford. „Und vor allem: Haben Sie den Mut, Ihrem Herzen und Ihrer Intuition zu folgen. Alles andere ist sekundär“, so Steve Jobs.

Inspirierende Zitate für ein sinnerfülltes Leben

Zum Abschluss der Suche nach dem Sinn des Lebens finden Sie hier noch einige inspirierende Gedanken und Zitate, die helfen, ein sinnerfülltes Leben zu führen.

„Das Leben ist kurz. Wenn Sie die Entscheidung treffen, welchen Weg sie einschlagen, sollten Sie sich zuerst über die Dinge Klarheit verschaffen, die Sie tun können. Wählen Sie von diesen die aus, die Sie tun wollen. Und von diesen dann die, die Sie wirklich tun wollen. Finden Sie schließlich die Dinge, die Sie wirklich, wirklich tun wollen – und tun Sie sie.“

Ohad Kamin

„Wer ein erfülltes Leben führen will, sollte Ziele verfolgen, die mit persönlichem Wachstum, zwischenmenschlicher Beziehung und Beiträgen zur Gesellschaft verknüpft sind anstatt mit Geld, Schönheit und Popularität. Außerdem sollten diese Ziele interessant sein und eine persönliche Bedeutung haben und nicht von anderen erzwungen werden oder durch äußeren Druck zustande kommen.“

Kennon Sheldon

„Ich glaube fest daran, dass wir uns auf den Weg begeben, der für uns schon immer vorbereitete ist und nur darauf wartet, von uns beschritten zu werden, wenn wir unserem eigenen Glück folgen. Erst dann führen wir das Leben, das für uns bestimmt ist. Wenn wir das erkennen, treffen wir Menschen, die in unserem positiven Feld sind und Türen für uns öffnen. Ich kann jedem nur raten, seinem Glück zu folgen und keine Angst zu haben. Dann öffnen sich Türen, die man überhaupt nicht für möglich gehalten hätte.“

Joseph Campbell

„Wer nach dem Sinn des Lebens sucht, der sollte sich auf den Weg machen seine Berufung zu finden. Nichts ist motivierender und energiegebender als in seiner Berufung arbeiten zu dürfen.“

Ralph Schwarz

„Ein wichtiger Punkt der Lebensweisheit besteht in dem richtigen Verhältnis, in welchem wir unsere Aufmerksamkeit teils der Gegenwart, teils der Zukunft widmen…Viele leben zu sehr in der Gegenwart: die Leichtsinnigen; andere zu sehr in der Zukunft: die Ängstlichen. Statt mit den Plänen und Sorgen für die Zukunft ausschließlich und immer beschäftigt zu sein oder aber uns der Sehnsucht nach der Vergangenheit hinzugeben, sollten wir nie vergessen, dass die Gegenwart allein real und allein gewiss ist; hingegen die Zukunft fast immer anders ausfällt, als wir sie denken. Die Gegenwart allein ist wahr und wirklich: sie ist die real erfüllte Zeit, und ausschließlich in Ihr liegt unser Dasein.“

„Eine voll befriedigende Antwort (auf das Problem der menschlichen Existenz) findet man nur in der zwischenmenschlichen Einheit, in der Vereinigung mit einem anderen Menschen, in der Liebe…Dieser Wunsch nach einer zwischenmenschlichen Vereinigung ist das stärkste Streben im Menschen. Es ist seine fundamentalste Leidenschaft, es ist die Kraft, welche die menschliche Rasse, die Sippe, die Familie, die Gesellschaft zusammenhält.“

„Gott gebe mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann, den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann, und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.“

Reinhold Niebuhr

Fazit: Den Sinn des Lebens finden

Einen echten Sinn im Leben zu finden ist eine wichtige Grundlage für Zufriedenheit und Glück. Der Schlüssel dazu liegt in unserer Selbstentwicklung. Der Fähigkeit, das eigene Wesen völlig zur Entfaltung zu bringen und unsere Bestimmung zu verwirklichen. Es geht darum, unsere individuell gegebenen Möglichkeiten und Talente möglichst umfassend auszuschöpfen.

Letztendlich ist das Ziel jedes individuellen Lebens, das ureigene Potential zu entfalten. Und das zu werden, was uns anlagebedingt möglich ist. Auch Erich Fromm sieht die Aufgabe des Menschen darin: „Er selbst um seiner selbst willen zu sein und glücklich zu werden durch die volle Verwirklichung der ihm eigenen Möglichkeiten – seiner Vernunft, seiner Liebe und produktiver Arbeit“.

Auf dem Weg zu diesem Ziel müssen wir zunächst versuchen, uns selbst zu verstehen. Und unsere Wünsche, Stärken und Schwächen, ja unsere Mission im Leben zu erkennen. Wo liegen unsere Stärken? Was macht uns wirklich Freude? Was sagt unser Herz? Also erforschen Sie sich selbst, erkennen Sie Ihre wahren Wünsche und beginnen Sie, Ihrem Herzen zu folgen. Dann kommen Sie Ihrem persönlichen Sinn des Lebens und Zweck des Daseins einen entscheidenden Schritt näher.

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So erstellen Sie die perfekte FAQ-Seite für Ihren Online-Shop: Beste FAQ-Beispiele für 2020

Suchen Sie nach einer Möglichkeit, Ihre Kundenbeziehungen zu verbessern? Ein FAQ-Seite könnte nur den Trick tun. Ein FAQ-Bereich ist nicht nur unerlässlich, um Ihre Kunden um Ihre Website zu führen, sondern kann auch als Vertrauensbildner dienen und den Kunden überzeugen, mehr Produkte zu kaufen, indem er ihnen zusätzliche Informationen gibt. Aber wie schafft man das Perfekte? FAQ-Seite? Lesen Sie weiter, um es herauszufinden.

Die perfekte FAQ-Seite: Was kann es für Sie tun?

Viele E-Commerce-Profis betrachte ein FAQ-Seite eine nachträgliche Überlegung. Sie denken, es ist ein schönes Extra für den Online-Shop, aber nicht unbedingt notwendig, um mehr Geschäft zu erhalten. Das könnte nicht weiter von der Wahrheit entfernt sein.

FAQ-Seitenbeispiel #1: Wasserhahn Gesicht – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

In der Tat, ein FAQ-Seite führt verschiedene Schritte aus, um Ihre Conversions zu verbessern und sogar Kosten zu sparen.

  • Eine FAQ gibt Ihrem Support-Team Zeit, da die häufigsten Fragen online veröffentlicht werden, damit Ihre Kunden sie lesen können.
  • Eine FAQ-Seite baut Vertrauen zwischen Ihnen und Ihren Kunden auf, weil sie sehen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, sie zu führen und Ihr Wissen über Ihre Produkte zu zeigen.
  • Menschen kaufen eher in Ihrem Geschäft ein, wenn sie so viele Informationen wie möglich haben. Eine FAQ-Seite hilft dabei.
  • Suchmaschinen sehen FAQ-Seiten als hoch-informative Ressourcen. Sie sind verpflichtet, Ihre SEO zu verbessern, da es hilft, Navigation, Kauf von Wissen und vieles mehr.

So erstellen Sie die perfekte FAQ-Seite für Ihren E-Commerce-Shop

Der erste Schritt zu einer soliden FAQ-Seite besteht darin, sich zu fragen, ob Sie eine benötigen. Meistens lautet die Antwort „Ja“, aber manchmal kann Ihre Website nur unübersichtlich werden und Ihre Kunden werden verwirrter. Wenn zum Beispiel Ihr Produkt unkompliziert ist und jeder weiß, wie es funktioniert (wie Kaffee), gibt es keinen Grund zu erklären, wie der Kaffee Sie dazu bringt, sich zu konzentrieren und morgens aufzuwachen.

FAQ-Seitenbeispiel #2: Rebecca Minkoff – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Die FAQ bietet jedoch die Möglichkeit zu erklären, was Ihren Kaffee so einzigartig macht. Daher dient die FAQ entweder dazu, darüber zu sprechen, was ein scheinbar grundlegendes Produkt einzigartig macht, oder es ist eine Seite, um ein weniger bekanntes Produkt, wie eine völlig neue Erfindung, zu erklären.

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Die richtigen Fragen für Ihre perfekte FAQ-Seite finden

Es ist keine gute Idee, eigene Fragen zu stellen. Ein Startup-Unternehmen hat vielleicht das Gefühl, dass ihm keine andere Wahl bleibt, aber Sie müssen Feedback von Testern oder echten Kunden einholen, bevor Sie die Fragen aufschreiben.

Unabhängig davon, ob Sie E-Mails von Kunden erhalten oder eine Fokusgruppe auswählen, um das Produkt zu testen und Feedback zu geben, sollten Ihre Fragen nach echten Menschen und ihren Gedanken strukturiert sein.

Für die perfekte FAQ-Seite: Sprechen Sie mit Ihren Kunden auf die Art und Weise, mit der sie gesprochen werden möchten

Alle Kundenstämme haben eine eigene Sprache. Eine Snowboardfirma könnte feststellen, dass ihre Kunden entspannter sind, wobei bestimmte Fachsprache von den Leuten verwendet wird, die im Laden einkaufen. Ein Unternehmen, das Schulmaterialien an Schüler und Eltern verkauft, hält möglicherweise an einer professionelleren und dennoch unterhaltsamen Kommunikation fest.

Die Sprache, die Sie auf Ihrer E-Commerce-Website verwenden, sollte Ihre Marke und den Nachrichtentyp widerspiegeln, den Sie den Kunden mitteilen möchten. Wenn Ihre Kunden seriöse Profis sind, sprechen Sie sie so an. Wenn Sie jüngere Spieler sind, verwenden Sie eine Sprache, die für sie zutreffen könnte. Dies kann für Produktseiten, Homepages, Kategorieseiten und vieles mehr verwendet werden.

Aber vergessen Sie nicht Ihre perfekte FAQ-Seite!

Eine Möglichkeit, es noch perfekter zu gestalten, besteht darin, die Sprache Ihrer Kunden zu sprechen. Wie formulieren Ihre Kunden die Fragen, wenn sie per E-Mail, Telefon oder Chat eingehen? Warum formulieren Sie sie nicht einfach so und versuchen Sie, die Fragen ähnlich zu schreiben?

FAQ-Seitenbeispiel #3: McDonalds

McDonald’s weiß zum Beispiel, dass seine Kunden für ein leckeres Essen in den Laden kommen. McDonald’s hat immer mit Spaß, Familie und den guten Dingen des Lebens vermarktet. Daher ist es sinnvoll, wenn Sie sich die McDonald’s FAQ-Seite ansehen.

Sie sprechen darüber, wie ernst es ihnen mit dem Kaffee ist, gehen aber auch auf die spezifischen Details ein, die die Kunden wissen möchten. Die Kunden fühlen sich so, als würden sie die Antworten eines Freundes im Gegensatz zu einem Computer oder einem Unternehmen hören.

Die perfekte FAQ-Seite: Formatieren Sie Ihre FAQs richtig

FAQs sehen auf allen E-Commerce-Websites anders aus, aber die Guten folgen ähnlichen Formatierungsmodellen, um sicherzustellen, dass Kunden wertvolle Informationen erhalten und nicht mehr verwirrt werden. Wie weiter unten in diesem Artikel beschrieben wird, beginnt alles damit, dass Sie Ihre FAQ-Seite in angemessenen Positionen auf Ihrer Website finden.

Danach empfehlen wir, einen Blick auf Ihre FAQ-Liste zu werfen und zu entscheiden, ob Sie kategorisieren müssen oder nicht. Als Faustregel reicht mehr als 10-Fragen aus, um Kategorien zu erstellen. Niemand möchte Dutzende von Fragen durchlesen. Daher ist es am besten, Überschriften zu erstellen, die jedes Thema kategorisieren, mit relevanten Links zu den darunter liegenden Fragen.

FAQ-Seitenbeispiel #4: TRUE– gebaut mit BigCommerce (Lesen Sie unser ganzes BigCommerce Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Große FAQ-Seiten haben Hammer-Effekte, halten die primären Informationen konsolidiert und das Gesamtbild der Seite sauber und nicht einschüchternd. Daher kann der Kunde schnell durch die Fragen scrollen, finden, was sie brauchen, und dann nur die Frage öffnen, die sich auf ihr Problem bezieht.

Wir empfehlen außerdem, bei Bedarf Bilder zu verwenden. Manchmal sind Bilder etwas übertrieben, aber Visualisierungen helfen Ihren Kunden oft mehr als Worte. Zum Beispiel haben Sie möglicherweise eine FAQ, die den Rückgabeprozess erklärt. Wenn dies der Fall ist, sollten Sie Links zu der Richtlinie für die vollständige Rückgabe sowie einige visuelle Schritte zum Abschließen der Rückgabe haben.

FAQ-Seitenbeispiel #5: Poo-Pourri – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Schließlich kommt Branding und die Stimme Ihres Unternehmens weit häufiger ins Spiel, als Sie vielleicht mit einer FAQ-Seite denken. Diese Fragen sind eine Gelegenheit, Ihre Stimme leuchten zu lassen und entweder einen professionellen oder einen unterhaltsamen Ton darzustellen. Zum Beispiel machen die Leute bei Poo-Pourri Witze in den FAQ, von denen die meisten auf Gerüche im Badezimmer beziehen. Es ist eine spielerische Annäherung an das Produkt, und es macht die Leute sich wohl fühlen mit einem Thema, über das wahrscheinlich nicht viel gesprochen wird.

Dieser Ansatz wird nicht nur Ihre Kunden beruhigen, sondern ist auch eine Methode, um klar zu machen, was Ihre Kunden wissen müssen, und ihnen gleichzeitig eine kleine Geschichte über Ihr Unternehmen zu erzählen.

Stellen Sie sicher, dass alle FAQs zu etwas mehr führen

FAQ-Seitenbeispiel #6: Wrightwood – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Auf jede Frage zu antworten und sie dann zu belassen, ist nicht gerade der Punkt einer FAQ. Wie bereits erwähnt, bieten diese Fragen eine wunderbare Möglichkeit, Supportressourcen zu reduzieren und Vertrauen aufzubauen, bevor Kunden kaufen möchten. Aus diesem Grund sollten FAQs zusätzliche Links zu relevanten Produkten, Supportbereichen oder sogar Blog-Posts mit weiteren Informationen zu diesem Thema enthalten. Das obige Beispiel hat sogar ein Feld, um Lieferorte für Möbelhäuser zu finden.

Die FAQ sollte als Trichter und nicht als Sackgasse funktionieren. Dies wird nicht nur Ihre SEO als eine Form der Navigation verbessern, sondern Sie sollten beginnen zu sehen, dass sich Ihre Kunden vor dem Kauf besser informiert fühlen.

Machen Sie Ihre perfekte FAQ-Seite barrierefrei

Es ist wichtig zu zeigen, dass Ihre FAQ-Seite eine wertvolle Ressource für Kunden ist. Wenn es so aussieht, als ob Ihre Firma nicht an die FAQ glaubt, werden Ihre Kunden auch nicht. Deshalb verwirrt es mich, wenn ich einen winzigen kleinen FAQ-Link in der Fußzeile sehe, und das ist alles.

Solange die FAQ-Seite gerechtfertigt, richtig formatiert und für Ihre Kunden von großem Wert ist, verdient sie einen Link im Hauptmenü.

FAQ-Seitenbeispiel #7: Pipsnacks – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Es ist auch keine schlechte Idee, die FAQ an verschiedenen Stellen auf Ihrer Website zu platzieren. Zum Beispiel erkennen einige Unternehmen, dass diese Fragen häufig auftreten, wenn Kunden ihren Einkaufsprozess durcharbeiten. Daher finden Sie häufig gestellte Fragen zu den aktuellen Produktseiten unter den Produktbeschreibungen.

Darüber hinaus könnten Sie darüber nachdenken, ein Kunden-Support-System wie ZenDesk in Ihre FAQ einzubinden. Die ganze Idee dahinter ist, dass Kunden zuerst die FAQs anschauen. Wenn diese das Problem nicht lösen, bietet es Optionen zum Einreichen eines Tickets, zum Durchsuchen von Foren oder zum Aufrufen des Supportteams.

Denken Sie über die Verwendung von Visuals nach, wenn es helfen würde

Aus irgendeinem Grund bleiben die meisten FAQ-Seiten mit Textantworten verbunden. Das ist großartig, solange sie direkt mit dem Publikum sprechen und kurz und bündig bleiben. Allerdings müssen Medienelemente den Prozess ebenfalls beschleunigen. Denken Sie darüber nach – Videos sind normalerweise einfacher zu konsumieren als Text. Dasselbe gilt für Screenshots und Audio. Der Kunde muss lediglich einen zweiminütigen Clip oder ein Bild ansehen, um die Lösung des Problems zu finden.

FAQ-Seitenbeispiel #8: WhatsApp Web

Sicher, die Textbeschreibung ist für diejenigen, die lesen wollen (und für die Suchmaschinen), nett, aber ein Bild muss das Verständnis des Kunden darüber verbessern, was er lernen soll.

Angenommen, Sie betreiben eine Softwarefirma und in einem der FAQs wird beschrieben, wie Sie ein Konto erstellen. Sie können definitiv eine schrittweise Beschreibung der Erstellung eines Kontos erstellen, aber wäre es nicht schön, wenn Sie auch einen Screenshot mit Pfeilen, die auf die rechten Schaltflächen und Registerkarten zeigen, haben?

Einfach ausgedrückt, Menschen lieben Bilder und Videos. Geben Sie ihnen das, was sie wollen, wenn das Problem gelöst werden soll.

Erlauben Sie Kunden, Ihre FAQ zu durchsuchen (insbesondere, wenn Sie viele Fragen haben)

Sie sollten versuchen, Ihre FAQ-Liste auf ein Minimum zu beschränken, aber manchmal benötigen auch kürzere Listen Such- oder Filterfunktionen.

Durch das Hinzufügen einer Suchleiste können Kunden ein Keyword schnell eingeben, anstatt durch die Liste der Fragen zu blättern. Sie können auch die Suche nach Antworten aktivieren, um zu sehen, wie auch einige relevante Schlüsselwörter darin enthalten sind.

FAQ-Seitenbeispiel #9: Turnschuh – gebaut mit Shopify (Lesen Sie unser ganzes Shopify Überprüfen Hier). Ähnliche Websites finden Sie in unserem ecomm.design Galerie.

Insgesamt sieht eine Liste von zehn FAQs möglicherweise nicht so einschüchternd aus. Der durchschnittliche Kunde ist jedoch beschäftigt und möchte nicht jede einzelne Frage betrachten, um eine von zehn zu finden.

Erinnern Sie sich:

Wenn Sie zu viele Fragen und zu viele Informationen haben, unterdrücken Sie den Zweck einer FAQ-Seite. Wenn Ihre Kunden auch nach dem Durchsuchen eines Suchfelds Absätze von Informationen durchsuchen müssen, erstellen Sie aus technischer Sicht eine Wissensdatenbank und keine FAQ. Ihre FAQ-Seite sollte mit kurzen, knappen Antworten auf die dringendsten Fragen erstellt werden. Ansonsten verwirren Sie einfach Ihre Kunden und machen es Ihren Kundenbetreuern schwerer.

Beachten Sie Landing Pages für die großen Fragen

Dies ist einer der einzigartigeren Tipps, um die perfekte FAQ-Seite zu erstellen SEO und Suchmaschinenbenutzer zu Fragen das betrifft sie.

Nehmen wir an, Sie haben ein oder zwei Fragen, die von Kunden viel häufiger gestellt werden als die anderen.

Ähnlich wie Kategorieseiten auf Ihrem E-Commerce-WebsiteEine ganze Seite einer Frage zu widmen ist eine großartige Möglichkeit, Ihre SEO zu verbessern – da viele dieser Nutzer genau diese Fragen über Google suchen.

Darüber hinaus gibt Ihnen dies die Möglichkeit, um die Frage zu erweitern und ein breites Spektrum an Informationen aufzunehmen, die hilfreich sein könnten. Sie können jede Menge Links, Bilder und Videos hinzufügen, die normalerweise Ihre Standard-FAQ-Seite stören würden.

15 Weitere Beispiele für gut ausgeführte FAQ-Seiten

Mahabis

Mahabis hat ein häufiges Problem mit Standard-FAQ-Seiten taktvoll gelöst. Anstatt ein umfangreiches Stück mit sperrigen Textstücken zu veröffentlichen, wurde alles systematisch in Themen organisiert. Auf diese Weise können Besucher direkt zu ihren Problembereichen gelangen, ohne zwangsläufig durch irrelevanten Text blättern zu müssen.

Sie werden auch feststellen, dass die Mahabis-FAQ Seite liefert sehr kurze, aber detaillierte Antworten. Hier gibt es keine Schläge um den heißen Brei. Die Antworten gehen direkt zum Punkt und behandeln die Probleme in möglichst wenigen Worten. Und falls Sie mehr wissen möchten, enthält der Text Hyperlinks zu detaillierteren Bereichen der Website. Eine clevere Art, Wiederholungen zu vermeiden, finden Sie nicht?

Popchart

Die Antworten auf PopChart’s FAQ-Seite sind nicht genau so kurz wie Mahabis ‚und das zu Recht. Sie sehen, PopChart ist ein scheinbar kleines Unternehmen, das sich nur mit Infografik-Postern befasst. Sie können also darauf wetten, dass Besucher und Kunden nur eine Handvoll Fragen haben. Nun, all das wurde von der FAQ-Seite so einfach wie möglich angesprochen.

Eine weitere herausragende Sache zu dieser spezifischen Seite ist die Gesamtsprache und der Gesamtklang. Wenn Sie alles kritisch bewerten, werden Sie feststellen, dass sowohl Fragen als auch Antworten nicht in der Formelsprache des Lehrbuchs verfasst wurden. Vielmehr hat das Supportteam einen Konversationsansatz verwendet, der gut mit dem Zielmarkt übereinstimmt.

Greats

Während die meisten FAQ-Seiten nur Fragen und Aussagen beinhalten, hat sich Greats entschieden, die Bedenken der Kunden viel intuitiver zu behandeln. Sie haben Bilder, Tabellen und Schaltflächen in den Text integriert, damit die Kunden das Material sofort lesen können. Es ist ziemlich offensichtlich, dass Sie sich die Informationen hier im Vergleich zu vielen anderen typischen FAQ-Seiten leichter merken können.

Um das Erlebnis noch besser zu machen, werden auf den Greats-FAQ-Seiten nicht einmal Fragen verwendet. Stattdessen wirft es eigentlich nur eine kurze, fettgedruckte Aussage auf, die dann die Antworten beschreibt. Es ist fast mehr eine Mini-Informationsseite als ein Website-Bereich mit häufig gestellten Fragen. Zum Abschluss endet das Ganze mit einem Kontaktformular sowie alternativen Kontaktdaten für Kunden, die möglicherweise zusätzliche Hilfe benötigen.

HipVan

Wenn Sie eine umfassende, gut strukturierte FAQ-Seite sehen möchten, geben Sie diese ein HipVan Beispiel wäre ein großartiger Ort, um zu beginnen. Sie finden alle Informationen, die Sie benötigen, dank einer umfangreichen Reihe von Fragen, darunter häufig gestellte Fragen, allgemeine Informationen und Fragen zum gesamten Einkaufsprozess – von der Bestellung über den Versand bis hin zum Versand sowie Rückerstattungen. Um das alles entsprechend zu organisieren, wurde die gesamte FAQ in acht unkomplizierte Themen unterteilt.

HipVan bietet neben jeder Frage eine Erweiterungsschaltfläche, um die entsprechenden Antworten anzuzeigen. Mit dieser Funktion können Sie irrelevante Zusatzinformationen ausblenden, an denen Sie möglicherweise nicht interessiert sind, und die Seite daher kurz und ordentlich halten.

Bando

Wer hat gesagt, dass Sie eine FAQ-Seite nicht zur Konvertierung von Leads nutzen können? Bando ist ein gutes Beispiel wie Sie auch Kundenanfragen nutzen können, um den Umsatz zu steigern. Die Art von Fragen sind im Wesentlichen die Fragen, die eine herzliche Leine vor dem Kauf stellen würde – wie „Ist Ihre Website sicher?“ Und „Wie lautet Ihre Großhandelspolitik?“.

Bando macht sich dann durch die nachfolgenden Antworten klug vor. Sie enthält Promo-Codes, Rabattgarantien und verschiedene Kundengarantien, die Sie zwar zwingen, die Kaufabwicklung fortzusetzen. Darüber hinaus profitiert der Shop von einem informellen Gesprächston, der den Kunden vertrauenswürdig, ansprechbar und freundlich erscheint.

BlackMilkClothing

BlackMilkClothing ist eine andere Website, deren FAQ-Seite grundsätzlich in Themen gegliedert ist, die den gesamten Einkaufsprozess abdecken. Abgesehen von Verkauf und Werbung werden Fragen zu Fertigung, Produkten, Bestellungen, Zahlung und Versand behandelt. Sie benötigen hier nicht einmal ein Suchwerkzeug, da die Navigation so einfach ist, dass Sie ein bestimmtes Thema erweitern, das Sie interessiert, und dann direkt mit den relevanten Fragen fortfahren.

Für einen Online-Shop mit diesem Namen ist es nicht verwunderlich, dass die FAQ-Seite mit einem informellen Ton eingerichtet wurde. Daher können die Kunden die ganze Erfahrung genießen, was die Konversionsrate des Unternehmens erhöht.

haven

Die meisten FAQ-Seiten, die wir bisher gesammelt haben, veröffentlichen ihre Antworten in informellen und Konversationstönen. haven verwendet jedoch einen anderen Stil – dieselbe alte formale Geschäftssprache, die wir gewohnt sind. Das lässt die Marke seriös und engagiert wirken, statt verspielt zu sein. Denken Sie daran, dass dies für die Kunden von Haven, zu denen auch internationale Käufer gehören, gut funktionieren sollte.

Beim scheinbar großen Produktbestand in Verbindung mit einem dynamischen Business-Framework würden Sie vermutlich davon ausgehen, dass die FAQ-Seite zahlreiche Probleme enthält. Aber interessanterweise hat sich Haven entschieden, nur die am häufigsten gestellten Dinge zu präsentieren. Kein Grund zur Sorge, denn wenn Ihre Suche nicht erfolgreich ist, werden auf der Seite Informationen zum Support-Kontakt angezeigt.

100PercentPure

Alles in allem die FAQ-Seite auf 100PercentPure ist das Gegenteil von dem, was wir auf Haven gesehen haben. Während Letzteres eine kurze Herangehensweise bevorzugt, hat Ersteres ein recht umfangreiches FAQ-System implementiert, das aus zwei Seiten besteht: Versand-FAQs und Afterpay-FAQs.

In den häufig gestellten Fragen zum Versand finden Sie ausführliche Informationen zur Auftragsabwicklung und zum Versand. Die Fragen und Antworten wurden basierend auf ihren jeweiligen Themen und Unterthemen angeordnet, um den Kunden eine einfache Navigation zu ermöglichen.

Auf der Afterpay-FAQ-Seite finden Sie Informationen zu einem Ratenzahlungsmodell, das die Kunden des Shops üblicherweise verwenden. Aus dem Blickwinkel der Dinge hat die Seite eine andere Seite für sie erstellt, um zu vermeiden, dass typische Einkaufsthemen beeinträchtigt werden.

TaylorStitch

Die Erstellung einer detaillierten Wissensdatenbank ist zugegebenermaßen eine anspruchsvolle Aufgabe, die einige Zeit in Anspruch nehmen kann. Das Erstellen einer umfassenden FAQ-Seite ist auch kein Spaziergang im Park. Anstatt sie einzeln zu behandeln, TaylorStitch hat eine ganzheitliche FAQ-Seite in das Hilfezentrum integriert. Die daraus resultierende Wissensdatenbank liefert daher Informationen in Form von Fragen und Antworten.

Obwohl dieses Ökosystem sehr vielfältig ist und Antworten für so ziemlich alles bietet, wird es Ihnen nicht schwer fallen, nach bestimmten Fragen zu suchen. Alles hier ist in systematische Themen und Unterthemen gegliedert, wobei die Informationen selbst hinter Erweiterungsschaltflächen verborgen sind. So ist die gesamte Seite mit einem minimalistischen Layout übersichtlich. Um es noch einfacher zu machen, ergänzt TaylorStitch all dies mit einem leistungsstarken Suchwerkzeug, das die gesamte Wissensbasis in weniger als einer Sekunde durchsucht.

MvmtWatches

Der MvmtWatches FAQ page ist ein weiteres angenehm organisiertes Layout mit minimalistischem Design. Aber versteh mich nicht falsch. Das einzig Minimalistische ist hier das Design. Die Menge an Informationen ist dagegen zweifellos sehr umfangreich. Und Mvmt Watches hat anscheinend alles gegeben – von technischen Details über Uhren bis hin zu allem, was Sie über den tatsächlichen Einkaufsprozess wissen möchten.

Und ja. Jede Information wurde in ihre jeweilige Kategorie und Unterkategorie aufgenommen. Die Kunden verwenden dann Registerkarten, um zwischen den Hauptabschnitten zu wechseln, um durch die verschiedenen Unterabschnitte zu blättern und schließlich Antworten anzuzeigen, indem Sie auf das Pluszeichen klicken. Die E-Mail- und Live-Chat-Support-Symbole auf der Seite werden Sie jedoch überall hin mitnehmen, wenn Sie weitere Fragen haben.

Ladenhüter

Der DeadStock-FAQ Das System ähnelt stark dem, was wir mit den Mvmt-Uhren abgetastet haben. Abgesehen von der Tatsache, dass alle wichtigen Details des Einkaufsprozesses behandelt werden, wurden die Fragen und Antworten methodisch in Themen zusammengefasst. Aber anstatt Unterthemen zu verwenden, um Dinge weiter zu kategorisieren, geht DeadStock von den Hauptthemen direkt zu den entsprechenden Fragen.

Besonders hervorzuheben ist dabei, dass durch Klicken auf eine Frage sofort die Antwort angezeigt wird, während Informationen vor anderen Abfragen verborgen werden. Das System hebt sogar die spezifische Frage und Antwort hervor, während der Rest in den Hintergrund tritt. Dies ist eine durchdachte Methode, um mögliche Ablenkungen zu vermeiden, die bei Systemen üblich sind, die mehrere Informationen gleichzeitig öffnen.

Rothys

Wenn Sie eine FAQ-Seite mit Textblöcken in Betracht ziehen, möchten Sie vielleicht nachsehen, wie Rothys hat ihre umgesetzt. Sie haben alles in Spalten angeordnet, um den Bildlaufbereich zu minimieren, wenn Sie nach Informationen suchen. Darüber hinaus wurden die Fragen und Antworten fortlaufend nummeriert, damit Sie beim Wechseln zwischen den Spalten bequem dem Text folgen können.

Nun, die Antworten hier sind alles andere als kurz. Und das ist gut für Kunden, die vollständige Antworten bevorzugen. Am Ende könnte dieser Ansatz allein weniger Supportanfragen bedeuten, da alle grundlegenden Anliegen im Vorfeld abschließend behandelt werden. Allerdings ist das gesamte FAQ-System thematisch aufgebaut, und die Antworten werden in einer typischen Geschäftssprache geliefert.

Penny Arcade

Penny Arcade Sie entfernt sich vom langweiligen, gemeinsamen Stil und gibt Ihnen eine bunte FAQ-Seite. Die Fragen werden rot mit blauem und weißem Hintergrund kursiv dargestellt, während die entsprechenden Antworten in schwarz veröffentlicht werden. Nun, denken Sie darüber nach, dies passt perfekt zu einer solchen künstlerischen Website, die mit bunten Comic-Markenzeichen umgeht.

Die gesamte FAQ selbst ist ziemlich kurz und befasst sich nur mit Fragen zum Versand. Ich denke, das Support-Team hatte diese Idee nach Befragungen, die von Kunden häufig gestellt wurden. Außerdem können Sie davon ausgehen, dass die Kunden von Penny Arcade nicht zu den Leuten gehören, die geduldig eine ausführliche FAQ durchsehen. Sie erhalten sogar ein Inhaltsverzeichnis, mit dem sie direkt zu bestimmten Fragen springen können. Wenn dies nicht klappt, können Sie den E-Mail-Kontakt-Link am Ende der FAQ nutzen.

TeddyFresh

Während Penny Arcades FAQ-Seite mit einem E-Mail-Kontakt-Link endet, ist es interessant, dass TeddyFresh sie ganz oben auf der Seite platziert. Dies ist eine durchdachte Methode, um die Abbruchsquote für den Einkaufswagen zu reduzieren, da Kunden sofort mit dem Support-Team Kontakt aufnehmen können, um Probleme schnell zu lösen.

Nachdem Sie die Kontaktinformationen verwendet haben, stellt TeddyFresh eine kurze, aber detaillierte Reihe von FAQs bereit. Aber hier gibt es keine Fragen. Das Ganze ist wie eine Wissensdatenbank aufgebaut. TeddyFresh hat wichtige Informationen zu Versand und Rücksendung zusammen mit den jeweiligen Unterthemen veröffentlicht. Wenn man bedenkt, dass alles auf einer einzigen minimalistischen Seite bereitgestellt wird, sollten Sie sich innerhalb weniger Minuten mit den Prozessen vertraut machen können.

Adler

Selbstverständlich verfügen die meisten FAQ-Seiten nicht über eine Suchfunktion. Wenn dies der Fall ist, wird das Suchfeld normalerweise an einer Ecke platziert, möglicherweise weil es normalerweise als sekundäre Option wahrgenommen wird. Im Gegensatz dazu scheint die Suchfunktion auf der FAQ-Seite von Eagle ein herausragendes Element zu sein. Sie befindet sich ganz oben, damit Sie das Durchsuchen aller Fragen vermeiden können. Daher ist es natürlich möglich, die Antwort bequem zu erhalten, ohne weiter scrollen zu müssen.

Für den Fall, dass Sie fortfahren möchten, hat Eagle alle Fragen nach ihrer jeweiligen Kategorie geordnet. Sie können zwischen ihnen umschalten, während Sie nach einem bestimmten Problem suchen. Letztendlich können Sie auch abstimmen, um das Support-Team von Eagle darüber zu informieren, ob die Antwort hilfreich war oder nicht.

Sind Sie bereit, die perfekte FAQ-Seite zu erstellen?

Haben Sie alle Schritte durchlaufen? Beginnen Sie damit, herauszufinden, ob eine FAQ-Seite für Sie richtig ist. Dann finden Sie die Fragen, die die Kunden am meisten interessieren. Gehen Sie schließlich durch die Formatierung, die Positionen und den Trichter, der die Menschen anderswo führen wird. Ich würde auch empfehlen, dass Sie einige der FAQ-Seiten von Marken, die Ihnen gefallen, oder denen in Ihrer eigenen Branche. Das sollte Ihnen einen guten Start geben.

Danach sollten Sie etwas in der Nähe einer perfekten FAQ-Seite haben!

Teilen Sie uns in den Kommentaren mit, wenn Sie Fragen zum Entwerfen und Schreiben der perfekten FAQ-Seite haben.

Headerbild mit freundlicher Genehmigung von Yatish Asthana

Die unendlichen Freiheiten der russischen Essensregeln

Iss, was Du willst und wann Du willst!

Russen sind sehr flexibel, wenn es um die Mittag- oder Abendbrotzeit geht. Es variiert von Familie zu Familie und von Person zu Person. Restaurants bieten verschiedene Mahlzeiten zu fast allen Tageszeiten an. Wenn ein Gast erwartet wird, sind Russen etwa ebenso flexibel. Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben: Der muss dann eben allein essen.

Aber diese Flexibilität betrifft nicht nur die Ankunft, sondern auch das Essen an sich. Es gibt keine strikte Abfolge. Zu einer Mahlzeit gehört zwar grundsätzlich eine Suppe, ein Salat, Fleisch oder Fisch sowie Beilagen wie Kartoffeln, Reis oder „Lapscha“-Nudeln und am Ende ein Nachtisch. Sie können aber auch die Reihenfolge verändern, etwas überspringen und mehr von einem anderen Teil essen.

Iss nicht trocken!

Eine wichtige Regel aber ist das Trinken – und nein, hier ist kein Alkohol gemeint. Viele Mütter sagen ihren Kindern immer wieder: „Iss nicht trocken!“ Das heißt, Sie sollten während des Essens unbedingt auch immer etwas trinken, denn dan könne man besser schlucken und die Verdauung werde angeregt. Also wundern Sie sich nicht, wenn Sie direkt zum Hauptgang schon Tee bekommen. Oder nehmen Sie eine Suppe dazu, wenn Sie zum Beispiel nur ein trockenes Sandwich bestellen.

Brot und Fleisch zum Überleben

Besonders wichtig auf dem russischen Essenstisch ist Fleisch. Russen essen traditionell jeden Tag Fleisch – außer sehr gläubige Menschen in den vielen Fastenzeiten im Jahr. Mittlerweile wächst zwar auch die Anzahl der Vegetarier im Land, trotzdem ist das noch lange nicht die Regel.

„Fleisch gehört zum täglichen Essen, ich könnte ohne Fleisch nicht einen Tag überleben“, sagt beispielsweise Jurij, der seine deutsche Frau und ihren sparsamen Fleischkonsum oder seine italienischen Kollegen bis heute nicht verstehen kann, die auch mit einem Mittagessen aus Tomaten, Salat und Käse zufrieden sein können.

Der russische Winter, so heißt es, sei ja so sehr lang und hart, dass die Menschen sich viele Kalorien anessen müssten. Darum gibt es auch zu jeder Speise Brot dazu. Außerdem trugen auch die langen Hungerzeiten in den 1930er Jahren und während des Großen Vaterländischen Krieges beispielsweise die Leningrader Blockade dazu bei, dass viele, vor allem ältere Menschen, bis heute keine einzige Scheibe Brot verderben sehen können. „Brot ist das wichtigste“ – das gaben sie dann auch den folgenden Generationen weiter.

Zwiebel und Knoblauch zum Warmhalten

Und noch einen Tipp gibt es gegen den bösen Winter und Alex, ein Deutsch-Niederländer, der einige Monate in Westsibirien arbeitete, hat es erlebt: „Es ist eine Leidenschaft, rohe Zwiebeln und Knoblauch zum Mittag- und Abendessen zu essen. Die Russen sagen, das schützt vor der Kälte. Ichhab’s nie probiert, bin aber auch so nicht krank geworden.“ Oft gehören Zwiebeln und Knoblauch in großzügigen Dosen zu Salaten, Brot oder als selbstständige Beilage dazu.

Dill ist überall!

Erwarten Sie keine riesige Gewürzpalette in der russischen Küche: Da gibt es neben Zwiebeln und Knoblauch vor allem Schwarzen Pfeffer, Lorbeerblätter und Dill.

Der Italiener Dino ist überrascht: „Für mich schmecken Pelmeni genau so wie Kotelett. Viele russische Gerichte könnten noch besser werden, wenn man mehr Gewürze für unterschiedliche Geschmäcker benutzen würde. Ach, und dann ist da noch Majonäse einfach überall.

Die Amerikanerin Lara hat vor allem der Dill verfolgt: „Sie tun das einfach überall hinein! Jeden Tag geh ich in die Stolowaja und rieche da – Dill!“

„Wenn ich esse, bin ich taubstumm!“

Im Russischen gibt es eine sehr bildliche Redensart für das Verhältnis der Russen zum Essen: „Wenn ich esse, bin ich stumm und taub.“ Damit wird auch verhindert, dass man sich ständig verschluckt. Das lernen die Kinder von Anfang an.

Gleichzeitig aber wird an Essenstischen viel gesprochen – darum dauern Essen mit Russen auch stets sehr lange. Essens- und Gesprächsabschnitte wechseln sich ab. Und trinken – siehe oben – nicht vergessen!

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