Technische Analyse Serie

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Technische Analyse

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In dieser Lektion lernen Sie:

Was hinter dem Konzept der technischen Analyse steht

Wie man den Markt mit Schwerpunkt hauptsächlich auf den Charts analysiert

Weshalb die Geschichte dazu neigt, sich auf den Finanzmärkten zu wiederholen

Im Großen und Ganzen gibt es zwei Ansätze, die Händler nutzen, um festzulegen, welcher Markt nach oben oder nach unten geht. Diese werden als Fundamentalanalyse und technische Analyse bezeichnet. Es ist ein ähnlicher Ansatz, wie wenn Sie ein Auto kaufen. Sie können dessen Preis analysieren, andererseits können Sie sich den Motor, das Fahrwerk und vieles mehr ansehen.

Während sich die Fundamentalanalyse auf die Wirtschaftsinformationen eines Unternehmens, eines Rohstoffs oder einer Währung konzentriert, konzentriert sich die technische Analyse auf den Chart, um die zukünftigen Preisbewegungen vorherzusagen.

Als eine der beliebtesten Methoden, die heute von Händlern genutzt werden um Trading-Chancen zu erkennen, gibt es drei Prinzipien der technischen Analyse:

Das Marktgeschehen bildet alles ab

Preise bewegen sich in Trends

Muster wiederholen sich ständig

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Die technische Analyse berücksichtigt nur Kursbewegungen, fundamentale Faktoren werden ignoriert, da von all‘ diesen Faktoren, die den Marktpreis beeinflussen, angenommen wird, dass sie in den Bewegungen enthalten sind. Daher muss nur der Preis selbst begutachtet werden.

Natürlich kann sich ein unerwartetes Ereignis, beispielsweise eine Naturkatastrophe oder geopolitische Spannungen, auf einen bestimmten Markt auswirken, aber ein technischer Analyst ist nicht an dessen Grund interessiert. Ein technischer Analyst konzentriert sich auf den Chart selbst und die Formen, Muster und Formationen, die im Chart auftreten.

Preise bewegen sich in Trends

In der technischen Analyse geht man davon aus, dass die Preisbewegungen Trends folgen. Das bedeutet, dass es nach der Etablierung eines Trends wahrscheinlicher ist, dass die zukünftige Kursentwicklung in die gleiche Richtung wie der Trend geht und nicht gegenläufig ist. Die meisten technischen Trading-Strategien basieren auf diesem Konzept.

Die Geschichte wiederholt sich ständig

Der Grundstein der technischen Analyse ist die Überzeugung, dass die Geschichte dazu neigt, sich zu wiederholen. Stieg beispielsweise der EURUSD vor den FED-Treffen, kauft ein Händler das Paar vor der nächsten Zinsentscheidung in den USA. Daher nutzen technische Analysten historische Kursdaten, um vorherzusagen, in welche Richtung die Kurse sich als nächstes bewegen werden. Hier kommen die Ebenen Support (Unterstützung) und Resistance (Widerstand) ins Spiel.

Charts neigen dazu, Formen zu bilden, die bereits früher aufgetreten sind, und die Analyse der vergangenen Muster hilft den technischen Analysten, künftige Marktbewegungen vorherzusagen. Dieses Prinzip konzentriert sich auf die Meinung der technischen Analysten, dass Handel stark mit Wahrscheinlichkeit verbunden ist und dass die Analyse der vergangenen Formen dem Analysten vor dem Eröffnen eines Trades einen Vorteil bietet. Diese Formen werden als Kursmuster bezeichnet.

Vorhersagen für die Zukunft

Die technische Analyse ist die Praxis, zukünftige Preisbewegungen basierend auf der Bewertung der letzten Kursbewegungen vorherzusagen. Technische Analysten glauben, dass der DE30, wenn er vor Kurzem gestiegen ist, auch in der Zukunft weiter steigen könnte, da er sich in einem Aufwärtstrend befindet. Es gibt viele verschiedene Techniken, um Trends zu erkennen, aber wie bei der Wettervorhersage decken die Ergebnisse der technischen Analyse nicht alle Eventualitäten ab. Die technische Analyse kann Anlegern jedoch dabei helfen, die wahrscheinliche Preisentwicklung im Laufe der Zeit vorherzusehen.

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Technische Analyse 2020

Inhaltsverzeichnis:

Grundannahmen der technischen Analyse
Bei der technischen Analyse werden Aktien anhand von Mengen- und Preisinformationen bewertet. Bei der technischen Analyse wird Folgendes vorausgesetzt:

  • Der Marktwert des Vermögenswerts spiegelt das Angebot und die Nachfrage des Vermögenswerts wider.
  • Angebot und Nachfrage werden durch rationale Faktoren wie Daten- und Wirtschaftsanalysen sowie irrationale Faktoren wie Schätzungen bestimmt.
  • Märkte und einzelne Aktien bewegen sich aufgrund von Trends zusammen.
  • Verschiebungen in Angebot und Nachfrage werden die Trends auf dem Markt verschieben und können auf dem Markt erkannt werden.

Wenn das Konzept der technischen Analyse neu für Sie ist, lesen Sie unbedingt unser Tutorial zur technischen Analyse.

Technische vs. fundamentale Analyse
Der Hauptunterschied zwischen technischer Analyse und Fundamentalanalyse ist die Verwendung von Abschlüssen zur Bewertung von Aktien. Technische Analyse ist die Praxis der Bewertung von Aktien anhand früherer Mengen- und Preisinformationen. Die technische Analyse kombiniert sowohl die Verwendung vergangener Informationen (wie die Aktien zuvor reagiert haben) als auch das Gefühl (wie der Markt den Namen bewegt), um ein Wertpapier zu bewerten.

Die Fundamentalanalyse ist jedoch formaler. Fundamentalanalysten prüfen die Abschlüsse eines Unternehmens und erstellen Kennzahlen wie den Kurs-Buchwert und den Unternehmenswert bis zum EBITDA zur Bewertung eines Wertpapiers.

Vorteile der technischen Analyse:

  • Die technische Analyse ist leicht verständlich und kann relativ schnell durchgeführt werden, insbesondere mit Hilfe einer der vielen Arten von Chart-Software.
  • Die technische Analyse beruht nicht auf der Verwendung von Abschlüssen zu Bewertungszwecken.
  • Anstelle einer strengen fundamentalen Bewertung berücksichtigt die technische Analyse das „Gefühl“ des Marktes, das subjektiv ist.

Herausforderungen an die technische Analyse:

  • Die Vergangenheit ist nicht immer ein Hinweis auf zukünftige Ergebnisse, die die Gültigkeit der technischen Analyse in Frage stellen.
  • Die technische Analyse verstößt gegen die Prämisse von EMH, weil EMH-Gläubige davon ausgehen, dass Preisanpassungen zu schnell geschehen, um profitabel zu sein.

Herausforderungen an die technische Analyse Handelsregeln

  • Die technische Analyse ist subjektiv und kann nicht für konsistente Entscheidungen verwendet werden.
  • Signale, die eine Aktion in der technischen Analyse anzeigen, können sich mit der Zeit ändern.

Technische Indikatoren sind wie folgt kategorisiert:

1. Gegensätzliche Meinung
Trader, die dieser Art von Analyse folgen, betrachten die Mehrheit als inkorrekt und wählen die entgegengesetzte Richtung. Es gibt viele Indikatoren, die befolgt werden können:

  • Kassapositionen des Investmentfonds – da ein Investmentfonds einen Teil seines Vermögens als Barmittel hält, überwachen die Händler Barpositionen von Investmentfonds (monatlich gemeldet) und handeln dementsprechend gegen sie.Für einen Händler wäre eine große Barposition in einem Investmentfonds eine Indikation zum Kauf (Investmentfonds sind bärisch, daher wäre der Händler bullisch).
  • Anlageberatungsmeinungen – Für einen Händler würde eine große Anzahl von bärischen Anlageberatungsmeinungen darauf hindeuten, dass es an der Zeit war, zu kaufen, wobei wiederum die gegenteilige Ansicht vertreten wurde.
  • CBOE Put / Call-Ratio – ein großes Put-to-Call-Verhältnis würde darauf hindeuten, dass der Markt eine bärische Sichtweise beibehält, der konträre Händler würde die gegenteilige Ansicht vertreten und ihn als bullischen Indikator betrachten.

2. Smart Money
Einige Investoren gelten als klüger als andere und daher gilt ihr Geld als „intelligentes Geld“. Händler folgen normalerweise dem intelligenten Geld. Die folgenden werden als intelligente Geldindikatoren angesehen.

  • Confidence Index – Dieser Index ist die durchschnittliche Rendite der Top 10 Unternehmensanleihen dividiert durch die Dow Jones Durchschnittsrendite von 40 Anleihen. Ein bullischer Indikator ist, wenn sich die Renditespreads verengen, was darauf hindeutet, dass Investoren bereit sind, in riskante Anleihen zu investieren.
  • Margin Debt – eine Erhöhung der Margin würde darauf hindeuten, dass die Anleger bullischer werden.

3. Allgemeiner Markt

  • Breite des Marktes – dies ist das Maß für den Rückgang der Bestände gegenüber den Bestandszunahmen für den Tag und gibt die Richtung an (eine technische Indikation für den Markt).
  • Short Interest – dies ist das Maß für kurzfristig verkaufte Aktien. Wenn kurze Zinsen steigen, ist das ein bullisches Signal, da die Anleger die Aktien kaufen müssen, um die Short-Positionen abzudecken.

4. Aktienkurs- und Volumentechniken

  • Dow Theory – Eine Theorie, die besagt, dass sich der Markt in einem Aufwärtstrend befindet, wenn einer seiner Durchschnittswerte (Industrie oder Transport) über einen früheren wichtigen Höchststand hinausgeht. Fortschritt in der anderen. Die Theorie besagt auch, dass, wenn beide Durchschnitte unter vorhergehende wichtige Tiefs fallen, es als Indikator für einen Abwärtstrend angesehen wird.
  • Unterstützung und Widerstand – angesichts der psychologischen Natur der Anleger ist dies die Ansicht, dass eine Aktie nicht oft über ihrem Unterstützungs- und Widerstandsniveau gehandelt wird. Händler überwachen die Ebenen für die Strategie. Wenn eine Aktie aus ihrem Widerstandswert ausbricht, bewegt sie sich zur nächsten Widerstandsstufe. Erfahren Sie mehr über diese technischen Schlüsselindikatoren, die nicht nur Stärke und Schwäche zeigen, sondern auch als Kauf- und Verkaufsindikatoren fungieren: Support & Resistance Basics
  • Gleitend-Durchschnitt – misst die durchschnittlichen Bewegungen einer Aktie über eine bestimmte Zeitspanne. Diese Maßnahme beseitigt tägliche Schwankungen bei einer Preisänderung und der Trend lässt sich leichter erkennen. Betrachten Sie den linear gewichteten gleitenden Durchschnitt und den exponentiell geglätteten gleitenden Durchschnitt im folgenden Artikel: Grundlagen gewichteter gleitender Durchschnitte

TECHNISCHE ANALYSE AKTIEN 2020 – DURCH TECHNISCHE AKTIENANALYSE MEHR GELD VERDIENEN

Zuletzt aktualisiert & geprüft: 02.04.2020

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Drei Lager stehen sich beim Thema Aktienanalyse und insbesondere technische Aktienanalyse gegenüber. Die Anhänger der Effizienzmarkthypothese glauben daran, dass alle aktuellen Informationen im Kurs eingepreist sind. Ihrer Meinung nach ist es egal, welche Aktien ein Anleger kauft. Am besten er greift zu einem Index-ETF, der sich genauso wie der Markt entwickelt. Unsinn, sagen die Anderen, man kann den Markt schlagen. Dabei setzt der eine Teil auf die fundamentale Analyse von Marktdaten, die zweite auf die Charts. Aber wie funktioniert die sogenannte Technische Analyse für Aktien?

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Technische Analyse in Stichpunkten

  • Vor allem Analyse der Charts
  • Mehr als Kartenleserei
  • Verschiedene Figuren sind wichtig
  • Bereits einfache Analysen helfen

Was verrät uns dieser Chart?

So funktioniert die Technische Analyse

Wenn von Widerstandslinien und von Schulter-Kopf-Schulterformationen die Rede ist, dann hört sich das zunächst wie Kartenleserei oder ein Orakel an. Doch in den Kursen spiegelt sich die Erwartung der anderen Marktteilnehmer. Schafft es ein Kurs mehrmals nicht, eine bestimmte Linie zu überwinden, dann womöglich weil viele Anleger der Meinung sind, dass die Aktie nicht mehr wert ist.Oft werden die Begriffe Chartanalyse und Technische Analyse gleichgesetzt, streng genommen ist das aber nicht ganz richtig, denn zur Technischen Analyse gehören auch die sogenannten Technischen Indikatoren. Dabei wird ebenfalls der Kursverlauf analysiert, allerdings nicht in Form der tatsächlichen Kurse, sondern von berechneten Indikatoren.Chartanalyse und Technischen Indikatoren basieren aber beide ausschließlich auf Handelszahlen, also vor allem auf der Entwicklung der Kurse und der Menge an gehandelten Wertpapieren. Betriebs- und Volkswirtschaftliche Daten werden dagegen nicht betrachtet. Wenn im Zusammenhang mit der Technischen Analyse oft von Umsätzen die Rede ist, sind damit nicht die Umsätze des Unternehmens mit seinen Produkten gemeint, sondern der Wert der gehandelten Aktien.

Technische Aktienanalyse: Die Trendfolgestrategie

Eine einfache und doch oft erfolgreiche Methode um die weitere Entwicklung eines Wertes zu bestimmen ist eine Analyse des Trends. Weil der sich nicht sekündlich ändert, haben Anleger gute Chancen auf Gewinne, wenn sie zumindest kurzfristig dem Trend folgen. Allerdings sollten sie den Absprung nicht verpassen.Bei der Suche nach dem Trend helfen einige einfache Methoden über die technische Aktienanalyse. Mitunter lässt sich die Entwicklung schon auf einen Blick erkennen, außerdem bieten Analyseprogramme Hilfsmittel wie Trendlinien, mit denen sich die Entwicklung prognostizieren lässt.Gibt es, wie im obigen Beispiel, einen deutlichen Trend nach oben, sollten Anleger laut Trendfolgestrategie kaufen, geht der Trend nach unten verkaufen. Der große Vorteil dieser Strategie ist ihre Einfachheit. Schwieriger ist die Frage, wann Anleger wieder aussteigen sollten. Auch hier kann die Chartanalyse aber helfen.

Widerstands- und Unterstützungslinien

Ebenfalls einfach ist das Finden von Widerstands- und Unterstützungslinien. Das sind Kurse, bei denen eine Entwicklung sich regelmäßig umkehrt, bei einer Unterstützungslinie stoppt ein fallender Kurs, bei einer Widerstandslinie ein steigender. Somit wird hier eine Trendumkehrstrategie verfolgt. Nähert sich der Kurs beispielsweise dem Wert von 40,00 Eur0 und hat die Aktie es bereits mehrfach nicht geschafft, dieses Kursniveau zu überspringen, dann setzten Anleger darauf, dass auch diesmal bei etwa 40,00 Euro der Aufwärtstrend abbricht. Kurzfristig orientierte Anleger sollten jetzt aussteigen oder gar auf fallende Kurse setzen, beispielsweise mit CFDs oder Optionen.Warum die Entwicklung bei bestimmten Kursen umkehrt, kann verschiedene Gründe haben. Beispielsweise, dass viele Aktionäre bei einer Widerstandslinie den Kurs sehen, den die Aktie maximal Wert ist und ein großer Aktionär ab diesem Kurs verkauft. Allerdings kommt es auch vor, dass solche Linien durchbrochen werden. Dann wird im Regelfall ein längerer Trend eingeleitet. Wurde also eine Widerstandslinie unterbrochen, sollten Anleger kaufen, weil die Aktie dann vermutlich noch länger weitersteigt. Wird eine Unterstützungslinie durchbrochen, geht es meistens längere Zeit abwärts.

Schulter-Kopf-Schulter-Formation

Eine typische Konstellation, die eine Trendumkehr einläutet, ist die Schulter-Kopf-Schulter-Formation. Der Name beschreibt eine Chartformation, bei der ein Kurs zunächst ansteigt, dann leicht zurück geht, ein weiteres Mal steigt und den ersten Wendepunkt sogar überschreitet, dann aber erneut zurückgeht und im dritten Anlauf den Höchstkurs nicht wieder erreicht. Das wird allgemein als Zeichen für eine Trendumkehr gedeutet, also einen beginnenden Abwärtstrend.Es gibt auch den spiegelbildlichen Fall, bei dem von drei Tiefstpunkten der mittlere der niedrigste ist. Diese umgekehrte Schulter-Kopf-Schulter-Formation gilt als Signal für eine Aufwärtsbewegung. Natürlich gibt es auch in diesen beiden Fällen keine Garantie, dass sich der Kurs wirklich so entwickelt.

Die Schulter-Kopf-Schulter-Formation ist eine Chartformation, bei der ein Kurs zunächst ansteigt und nach einem kurzen Rückgang einen noch höheren Kurs erreicht, eher er erneut zurück geht. Der dritte Anstieg erreicht nicht mehr die Höhe des zweiten, ein Hinweis auf eine Trendwende.

Gleitende Durchschnitte

Gleitende Durchschnitte sind ein technischer Indikator. Dabei wird zu jedem Datum nicht der aktuelle Kurs angezeigt, sondern der Durchschnitt über einen bestimmten Zeitraum, beispielsweise die vergangenen fünf Tage.Auf dem gleitenden Durchschnitt basiert eine Reihe von Analysen. Beispielsweise gilt es als Kaufsignal, wenn der aktuelle Kurs über dem gleitenden Durchschnitt liegt, als Verkaufssignal, wenn er darunter liegt. Etwas komplizierter ist der MACD (Moving Average Convergence/Divergence), bei dem die Differenz zwischen zwei exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitten betrachtet wird.

Bewertung der Technischen Analyse

Ob man der Technischen Analyse oder eher fundamentalen Betrachtungen vertraut, ist ein Stück weit Geschmacksache. Allerdings eignen sich viele auf der Fundamentaldatenanalyse ruhende Strategien wie das Value Investing nicht oder nur eingeschränkt für kurzfristige Investitionen wie beim Daytrading, beim CFD-Handel. Umgekehrt richten viele Technische Analysen ihren Blick vor allem in die nähere Vergangenheit. Widerstands- und Unterstützungslinien sind beispielsweise keine Grundlage für eine auf mehrere Jahr angelegte Geldanlage.

Fazit zur Technischen Analyse bei Aktien

Die Technische Analyse bzw. technische Aktienanalyse hat den Vorteil, dass viele Verfahren schnell zu lernen sind. Für langfristige Geldanlagen über mehrere Jahre sind einige Verfahren aber nur bedingt geeignet. Grundsätzlich gilt, dass die technische Aktienanalyse auch zum Anleger passen muss.

Die Admiral Markets Group besteht (unter anderem) aus den folgenden Unternehmen:

Admiral Markets UK Ltd

Admiral Markets UK Ltd

Einführung in die technische Forex Analyse

Lesezeit: 10 Minuten

Im Börsenhandel und im Forex & CFD Trading existiert die technische Analyse als bewährtes Mittel, um Kursbewegungen finanzieller Güter oder Währungen vorauszusagen. Im Forex liegen allen Währungspaaren fünf wichtige Datenwerte zugrunde:

  • Eröffnungkurs (Open)
  • Kurshochpunkt (High)
  • Kurstiefiefpunkt (oft Tageshoch/Tagestief – aber auch andere Zeiträume) (Low)
  • Schlusskurs (Close)
  • Volumen

Letzteres ist für den Devisenhandel etwas komplizierter, da es nicht auf die gleiche Art gemessen werden kann wie in Aktien-, Güter- oder Future-Märkten (da es im Forex Markt nicht einen zentralen Börsenplatz gibt). Die Forex Fundamentalanalyse ist grundlegend statistischer Natur, da die hierbei auszuwertenden historischen Daten leicht quantifiziert und visuell in Charts dargestellt werden können.

In diesem Artikel erklären wir als Basiseinführung, wie die technische Chartanalyse funktioniert und wie man sich diese aneignen kann.

Ursprung der technischen Forex Analyse

Die technische Chartanalyse gibt es schon so lange, wie es Märkte gibt, die auf Angebot und Nachfrage basieren. Die ersten bekannten Aufzeichnungen sind von niederländischen Kaufleuten verfasst und auf das 17. Jahrhundert datiert. Weitere Berichte stammen von japanischen Reishändlern aus dem 18. Jahrhundert.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts erhielt die technische Analyse zunehmend mehr Aufmerksamkeit, als der Amerikaner Charles Dow, Gründer und Redakteur des Wall Street Journal, entscheidend zu ihrer Popularität beitrug. Aber auch seine zeitgenössischen Landsmänner trugen hierzu Ihren Teil bei. Dazu zählen unter Anderem Ralph Nelson Elliot, Begründer der berühmten Elliot Wellen Theorie und William Delbert Gann, dem die Gann Angles Theorie zugrunde liegt.

Für den größten Teil des 20. Jahrhunderts wurde die technische Analyse durch manuelles Erfassen und schematisches Darstellen von Daten durchgeführt, da die automatische Zusammenfassung von großen Mengen statistischer Daten (ohne Computer) weitgehend nicht zur Verfügung stand. Das bedeutete ebenfalls, dass es noch keinerlei Indikatoren gab. Die heutige Zeit der technologischen Verfügbarkeit wird auch gerne als goldene Ära der technischen Analyse bezeichnet: Dank Internet und Computern ist für jedermann die technische Analyse heute in Echtzeit verfügbar.

Allgemeine Bestandteile der technischen Forex Analyse

Obwohl die technische Chartanalyse zahllose Werkzeuge, Techniken und Methoden umfasst, basiert sie doch auf simplen Charts. Charts sind nichts anderes als die grafische Darstellung der Kursverläufe in einem Diagramm.

Trader benutzen diese Charts, um Bewegungsmuster, Unterstützungen und Widerstände und andere „Gesetzmäßigkeiten“ oder Parameter erkennen zu können. Und natürlich liefern Charts, zum Beispiel in der Handelssoftware MetaTrader, automatisch fast alle weiteren wichtigen Infos: den aktuellen Kurs, die Kursbewegung des Tages und vieles mehr.

Kursformationen verlaufen oft nach Bewegungsmustern, seien es nun Trendmuster, Umkehrmuster oder Marktformationen und werden oftmals als Marktstimmungen bezeichnet. Für viele analytische Trader besteht der erste Schritt einer Trading Strategie darin, die aktuelle Marktstimmung zu erkennen und abzuschätzen, wie lange diese noch anhalten wird.

Um diese Formationen und Muster erkennen zu können, haben Trader eine Reihe von Charting-Tools entworfen, die für Trader aller Erfahrungsstufen zur Verfügung stehen: Indikatoren. Sie reichen von Unterstützungs- und Widerstandslinien über Preiskanäle bis hin zu ganzen Reihen von Indikatoren, die sich zu einem sogenannten Zielindikator zusammenfügen.

Die Welt der Indikatoren ist eine Welt für sich: Vermutlich existieren weltweit zehntausende von Indikatoren, die aber immer gleich arbeiten: nach einer mathematischen Formel, einem Algorithmus, wird der historische Kursverlauf analysiert, um daraus Rückschlüsse auf die zukünftige Bewegung ziehen zu können.

Indikatoren der technischen Forex Analyse

Technische Indikatoren sind Add-ons für Trading Plattformen, die programmiert sind, statistische Daten mathematisch auszuwerten und Korrelationen zwischen verschiedenen Daten zu evaluieren, um Kursbewegungen voraussagen zu können.

Grob zusammengefasst lassen sich technische Indikatoren in vier Gruppen zusammenfassen:

  • Trend-Indikatoren: Moving Average (MA), Directional Moving Average (ADX), Ichimoku Kinko Hyo, Moving Average Convergence/Divergence (MACD), Parabolic SAR
  • Momentum: Relative Strength Index (RSI), Stochastic Oscillator, Williams % Range (%R)
  • Volatilität: Average True Range (ATR), Bollinger Bänder (BB), Standard Deviation
  • Volumen: Money Flow Index (MFI), Accumulation/Distribution Line, On-Balance Volume

Im Aktien- und Futuremarkt ist das Volumen einer der wichtigsten Indikatoren. Dies kann zwar auch für den Forex & CFD Handel angewandt werden, jedoch ist es einfach nicht möglich, das gesamte gehandelte Volumen in den Forex Märkten zu analysieren, mangels zentralem Handelsplatz wie einer Börse. Der internationale Forexmarkt ist der Interbankenmarkt, ohne festen Börsenplatz. Somit kann an keiner zentralen „Sammelstelle“ das Volumen gezählt werden.

Der Forex Markt wird „OTC“ („over the counter“) getradet, daher kann das gesamte Trading-Volumen nicht errechnet werden. Dies hat zur Folge, dass alle Indikatoren nur eine Stichprobe der Volumen-Daten für ihre Analyse benutzen können. Wie viel davon tatsächlich repräsentativ ist, ist eine andere Frage.

Die technische Analyse wird weltweit von Tradern genutzt, hat aber besonders im Forex Markt einen Favoritenstatus erreicht, da sie auch für Zeitrahmen eingesetzt werden kann, die weniger als einen Handelstag umfassen. Dazu muss allerdings erwähnt werden, dass einige Fachleute das Konzept der technischen Forex Analyse ablehnen und behaupten, dass diese im Forexmarkt wie auch anderen kompatiblen Märkten keine zuverlässigen Kursvorhersagen produzieren kann. Anwender der technischen Forex Analyse berufen sich wiederum darauf, dass sie zwar nicht (mit hundertprozentiger Trefferquote) die zukünftigen Kursbewegungen antizipieren kann, aber doch zumindest dabei hilft, die gegenwärtige Marktsituation auszuwerten, was durchaus schon zu konsistent profitablen Trades verhelfen kann.

Alle Trader, insbesondere die Einsteiger, wünschen sich Sicherheit und Gewissheit. Dies kann es jedoch niemals zu 100% geben: Jede Prognose ist nur eine Prognose, auch über die technische Forex Analyse. Wenn Sie sich eine Zeit lang mit der technischen Analyse beschäftigen, ist jedoch eine gute Trefferquote möglich. Für die negativen Treffer gilt: Beachten Sie Ihr Risikomanagement!

Grundprinzipien der technischen Forex Analyse

Kursbewegung ignoriert externe Faktoren

Der logische Rahmen der technischen Analyse leitet sich von einem der Axiome der Dow-Theorie ab, welches annimmt, dass der Kurs präzise alle für ihn relevanten Informationen widerspiegelt. Demnach findet sich jeder Einflussfaktor des Kurses, der sich auf Angebot und Nachfrage auswirkt, auch unweigerlich im Chart wieder. Alle weiteren Ereignisse, die sich außerhalb der Kursbewegungen abspielen, werden in diesem Rahmen als unzuverlässige, ungeeignete und nutzlose Daten betrachtet.

Kursbewegungen in Trendmustern

Ein anderes Echo der Dow-Theorie behauptet, dass Kursbewegungen grundsätzlich nach Trendmustern ablaufen.

Märkte können aufstrebende Trends haben, in diesem Fall wird von einem bullischen Markt gesprochen, der immer höhere Hoch- und Tiefpunkte durchläuft. In diesem Fall springt der Kurs wellenartig auf und ab, bewegt sich aber grob im Rahmen eines aufwärts gerichteten Korridors. Die identisch, aber abwärts strebende Marktstruktur wird bärischer Markt genannt.

Einen Trend, nach dem der Markt horizontal („seitwärts„) verbleibt, ist ein sogenannter „Ranging Market“ und das genaue Gegenteil vom „Traummarkt“ eines jeden Traders. Denn während dieser Perioden der horizontalen Ruhe lassen sich Bewegungen und Ausbrüche nur extrem schwer vorhersagen. Dadurch, dass die Bullen und die Bären in etwa ausgeglichen stark sind, und keine Seite über die andere dominiert, entstehen keine vorhersagbaren Trendmuster. Und last not least: Forex & CFD Trader handeln in aller Regel Bewegungen, ein Seitwärts-Markt ist in diesem Sinne keine Bewegung – Gewinne sind hier eher nicht möglich.

Leider befinden sich Märkte durchschnittlich zu 60% der Zeit in diesem Zustand, wodurch rechtzeitiges Erkennen und korrektes Identifizieren von Trends enorm wichtig ist. Dabei interessiert sich die technische Forex Analyse nicht für das Warum. Die Frage, warum bestimmte Trends ablaufen, ist sicher nicht uninteressant, hat für den technischen Trader aber keine Relevanz. Er nimmt die Existenz dieser Trends hin, ohne sie zu hinterfragen, da nur die daraus folgenden Ergebnisse für seine Analyse von Bedeutung sind.

Geschichte wiederholt sich immer wieder

Um die dritte Grundvoraussetzung für das technische Forex Trading zu diskutieren, muss man darauf achten, nicht zu sehr in die philosophische und psychologische Perspektive abzudriften, da man sich sonst sehr schnell bei der Frage wiederfindet, ob Menschen (und Börsen) tatsächlich nach vorhersehbaren Mustern handeln oder nicht.

Analysten sind sich einig, dass Investoren in ihrer Gesamtheit nach Mustern handeln. Aufbauend auf dieser Annahme, behaupten Analysten, in der Lage zu sein, diese Muster identifizieren zu können, um zuverlässige Vorhersagen treffen zu können, die konsistent die Wahrscheinlichkeit der Profitabilität ihrer Trades erhöhen.

Es ist allerdings keine gute Idee, ausschließlich die technische Forex Analyse als Quelle für Ihr Trading heranzuziehen. Die technische Chartanalyse wird oft in Kombination mit fundamentalen oder stimmungsbezogenen Analysen verwendet. Technische Analysen können zwar benutzt werden, um Trends erfolgreich zu identifizieren und zu bestätigen, aber um deren Ursprung zu ermitteln, sind Methodiken aus der fundamentalen Analyse vonnöten.

Nochmals: Wie mit allen statistischen Erhebungen im Bereich menschlicher Verhaltensmuster, ist es nicht garantiert, dass vergangene Daten eine Wiederholung des Musters in der Zukunft garantieren. Es werden lediglich Aussagen über die Wahrscheinlichkeit dessen getätigt.

Zusätzlich wird vorausgesetzt, dass beim Rückvergleich die Marktbedingungen bei Ordereröffnung und -schließung genau und korrekt bekannt waren.

Abschließendes zur technischen Forex Analyse

Technische Marktanalyse ist eine Methode der Trading Analyse, bei der statistische Aufzeichnungen von Kursdaten ausgewertet werden. Die technische Analyse ignoriert dabei Faktoren, die das Verhalten der Bullen und Bären, Angebot und Nachfrage oder andere externe Einflüsse beinhaltet. Es werden ausschließlich vergangene Daten analysiert, um dem Trader bei der Erkennung von Trends zu helfen.

Kursdaten liegen meistens in Form von Charts bereit, die in verschiedenen Darstellungsformen wie zum Beispiel den japanischen Candlesticks visualisiert werden (Candlestick ist neben Linien- und Balkenchart eine der beliebtesten Chartdarstellungen).

Verschiedenste Werkzeuge wie Unterstützungslinien, Widerstandslinien, Trendlinien und technische Indikatoren werden dazu genutzt, diese Charts zu analysieren und Kursbewegungsmuster zu erkennen.

Diese Kursbewegungsmuster sind ein Schlüsselkonzept, um das sich alles bei der technischen Forex Analyse dreht. Die Existenz dieser Bewegungsmuster ist ein empirisch belegter Fakt, auf dem technische Forex & CFD Trader ihre Trading Strategien grundlegend aufbauen.

Obwohl die tägliche technische Analyse von bestimmten akademischen Kreisen stark kritisiert wird, findet sie auf den verschiedensten Finanzmärkten starke Anwendung, wenn auch oftmals in Kombination mit anderen, ergänzenden Analysemethoden. Bevor Sie mit dem Live Trading beginnen, können Sie Ihre Strategien in unserem kostenlosen Demokonto völlig risikofrei testen.

Was Sie auch interessieren könnte:

Dieses Material beinhaltet keine und sollte nicht als Investmentberatung, Investmentempfehlung, Angebot oder Werbung für jegliche Art von Transaktion mit Finanzinstrumenten aufgefasst werden. Bitte seien Sie sich bewusst, dass Artikel wie dieser keine verlässlichen Voraussagen für gegenwärtige oder zukünftige Entwicklungen darstellen, da sich die Umstände jederzeit ändern können. Bevor Sie irgendeine Art von Investment tätigen, sollten Sie einen unabhängigen Finanzberater konsultieren, um sicherzustellen, dass Sie die vorhandenen Risiken richtig verstehen und einschätzen können.

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