technische Analyse- Binare Optionen 2020

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Contents

Technische Analyse lernen & Charts richtig analysieren (Update 2020)

Wie du Charttechnik und technische Analyse-Tools nutzt

Lerne die Technische Analyse der Finanzmärkte Technische Indikatoren vs Fundamentalanalyse vs Charttechnik, so findest du die besten Trading Setups …

Mein Name ist Ingmar Folk von CoinFlip Trading. Über die Jahre habe ich viele Trading Strategien entwickelt und ausprobiert. Jetzt erklär ich dir das Grundkonzept hinter der Technischen Analyse beim Trading, warum es funktioniert, welche Technische Chartanalyse Tools die besten sind und wie du sie richtig einsetzt. Außerdem: Wo ist Kritik angebracht?

Geben wir Gas! Und ab geht die Luzi …

Dieser Inhalt wartet auf dich

Teil 1:

Teil 2:

Die Technische Analyse beim Trading – Grundlagen & Abgrenzung

Um das Grundkonzept der Technischen Analyse zu erklären, bedarf es keiner großen Worte.

Bei der Technischen Analyse im Trading werden aus vergangenen Kursbewegungen künftige Preisveränderungen vorhergesagt. Zu diesem Zweck deuten Trader die verschiedensten Preismuster, entweder direkt im Chart oder indirekt über Indikatoren.

Merkmal der Technischen Analyse: Das Warum interessiert keinen!

Im Kern dreht es sich bei der Technischen Analyse darum, Trends und Trendwechsel zu erkennen. Warum etwas tendiert oder der Trend dreht, interessiert Chartanalysten nicht. Die Technische Anlayse fragt also nicht: Was hat genau zu dieser Preisbewegung geführt?

Technische Analyse in Aktion: Trendlinien richtig zeichen (Videotutorial)

Die Extrawurst: Saisonalitäten

Die Saisonalitäten-Analyse ist eine weitere Methode zum Ableiten von Tradingchancen. Bei dieser Form der Entscheidungsfindung, für oder gegen einen Trade, werden jahreszeitliche Trends der Finanzmärkte analysiert. In fast allen Anlageklassen kommen sie statistisch belegt vor. Besonders ausgeprägt sind sie in den Rohstoffmärkten zu finden.

Die Saisonalitäten-Analyse ist ein ideales Ergänzungswerkzeug für die Technische Analyse. Sie kann als ein externer Indikator für oder gegen einen Trade eingesetzt- und mit allen Analysemthoden kombiniert werden.

Hinter dem Schützengraben lauern die „Fundis“

Ein weit verbreiteter und konträrer Ansatz zur Technischen Analyse der Finanzmärkte ist die sog. Fundamentalanalyse. Bei dieser Art Anlageentscheidungen zu treffen spielt der Kurschart nur eine untergeordnete Rolle. Von Wichtigkeit sind dagegen grundlegende Zahlen zu Unternehmen oder Volkswirtschaften. Um den Nutzen der Technischen Analyse herauszustreichen, lohnt ein direkter Vergleich mit der Fundamentalanalyse.

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Technische Analyse vs Fundamentalanalyse

Bei der Fundamental-Analyse werden Berichte der Prüfgesellschaften, Gewinn/Verlustrechnungen, regelmäßig veröffentlichte Bilanzen, das Management, die Dividendenpolitik, Umsätze, Wettbewerbssituation und Auslastung der Produktion genau unter die Lupe genommen. Aber es geht noch weiter! Ein Fundi (Fundamental-Analyst) verfolgt auch die Erlasse und Mitteilungen des Wirtschafts- und Finanzministeriums, er beobachtet Produktionsindikatoren, Preisstatistiken und noch einiges mehr. Hinter einer guten Fundamental-Analyse steckt viel Arbeit und die Ergebnisse bieten viel Diskussionsstoff.

Alle gerade genannten Analyseverfahren bzw. Werte fließen in einer Schätzung für den fairen Wert des Unternehmens zusammen. Kommt der „Fundi-Analyst“ zu dem Schluss, der aktuelle Preis liegt über seinem Schätzwert, sieht er das als Kaufchance für das Wertpapier und vice versa.

Vielen Fundis qualmen bei so vielen Zahlen schon mal die Schädel und die berechtigte Frage lautet: Ist es es diesen Aufwand wert, denn: Oftmals kauft der Fundi seine Aktie und muss mit ansehen, wie sie trotzdem unter seinen Kaufkurs fällt…und fällt und fällt.

Er muss sich dann eingestehen: Trotz umfangreicher und sorgfältiger Analyse lag er mit seinem Kaufzeitpunkt total daneben.

Wie kommt es dazu?

Fundamentale Faktoren haben unbestritten einen Einfluss auf die Angebots- und Nachfragesituation. Was die Fundis allerdings nicht berücksichtigen, ist die aktuelle Stimmung der Marktteilnehmer. Stimmung impliziert Irrationalität und die Börsenkurse werden zu einem gewichtigen Teil von irrationalen Entscheidungen der Leute beeinflusst.

Der Börsenkurs hingegen spiegelt alle Emotionen der Marktteilnehmer und die fundamentale Situation wider. Ein Börsenkurs reflektiert Stimmungen von tausenden von Menschen. Rationale Stimmungen, irrationale Stimmungen. Er reflektiert Bedürfnisse der Anleger, die sich der rationalen Analysemöglichkeit entziehen.

Dennoch äußern sich all diese Faktoren schlussendlich in einem Ereignis, welches als rational bezeichnet werden muss: dem Kurs. Jeder sieht ihn und kann ihn beurteilen wo er steht. Es ist der Kurs, auf den sich Käufer und Verkäufer einigen und eine Transaktion in dem betreffenden Wertpapier tätigen. In ihm sind alle entscheidenden Informationen enthalten. Unter Börsianern ist oft die Rede von im Kurs „eskomptierten“ (vorweggenommen) Informationen.

Dazu zählen alle zur Verfügung stehenden Informationen der Fundamentalanalyse, sowie der Stimmung der Investoren zu einem Wertpapier oder Markt.

Börsianer schauen in die Zukunft und sie bilden den Kurs auf der Grundlage der Erwartungen der Anleger. Während der Fundamental-Analyst noch damit beschäftigt ist, den aktuellen Ist-Zustand eines Unternehmens zu analysieren.

Für dich als angehenden Technischen Analyst, der seine Entscheidungen maßgeblich am Kurs ausrichtet, bedeutet es Preistrends im Auge zu behalten. Solange ein Trend nicht gebrochen wurde, ist davon auszugehen, dass er weiterläuft. Egal zu welcher Einschätzung ein Fundi auch kommen mag, denn die nicht berechenbaren Einflussfaktoren der Börsenkurse sind mächtig, weil menschliche Emotionen mächtig sind. Doch jeder Trend an der Börse endet irgendwann.

Warum? Emotionen wechseln sich eben ab. Dies passiert an der Börse meistens mit dem Auftreten bestimmter Muster. Und genau diese Muster im Preischart untersucht die Technische Analyse, bzw. die sogenannte Charttechnik.

Solche Muster sind recht zuverlässig und treten auf ähnliche Art und Weise auf, denn der Mensch ändert sein grundlegendes Verhalten wie Panik, Gier, Euphorie und Angst nicht. Unsere emotionalen Verhaltensweisen sind seit jahrtausenden gleich geblieben und sie bewegen die Börsenkurse wahrscheinlich auch in tausend Jahren noch genau so wie heute.

Abgrenzung Technische Chartanalyse / Charttechnik und Technische Analyse

Eine feine Unterscheidung innerhalb der Technischen Analyse wurde oben schon angerissen, jetzt mach ich es konkret: Für technisch orientierte Trader existiert noch die Unterkategorie Charttechnik respektive Chartanalyse.

Wo verläuft die Grenze dieser beiden Methoden?

Spricht ein Trader von der sogenannten Charttechnik oder auch technischen Chartanalyse, geht es ausschließlich um die Verwendung und Interpretation des reinen Preischarts (Wertpapierkurses).

Bekannte charttechnische Ansätze sind die Dow-Theorie, Markttechnik oder auch die japanischen Candlestick-Muster. Außerdem zählen zur klassischen Charttechnik die bekannten und populären Chartmuster (SKS, W-Formation etc).

Bei der technischen Analyse der Finanzmärkte geht es hingegen vornehmlich um die Verwendung von Technischen Indikatoren (zB RSI, Fibonacci Fans etc.) Diese werden zu einem großen Teil vom Preischart abgeleitet. Ein Software-Programm berechnet mittels Formeln aus den Preisdaten des Charts neue Darstellungsformen der Kursdaten und bereitet sie optisch auf.

In der Regel werden diese künstlich berechneten Daten als zusätzliche Charts unter den Haupt-Kurschart eines Wertpapiers gelegt. In einigen Fällen sind sie auch direkt im Hauptchart sichtbar. Damit wird es möglich auf einen Blick weitere Kriterien für oder gegen einen Trade in die Entscheidungsfindung einfließen zu lassen.

Die wichtigsten Tools und Chartmuster dieser beiden technischen Analysemethoden,
sowie deren korrekte Verwendung, erkläre ich dir gleich noch genau.

Technische Analyse vs Fundamentalanalyse: Die Pro’s und Con’s auf einen Blick

Vorteile Fundamentalanalyse:

  • Sie basiert auf handfesten ökonomischen Zahlen des Unternehmens und des gesamtwirtschaftlichen Umfelds.
  • Sie eignet sich für längerfristiges Investieren sehr gut, da sie den inneren Wert einer Firma zu berechnen versucht (zu diesem neigt der Börsenkurs langfristig zu streben). Dieser innere Wert kann als Ankerpreis (Orientierungspreis) für Ein- und Ausstiege beim Aktienhandel genutzt werden.
  • Fundamentalanalyse versucht die Frage nach der Qualität eines Unternehmens, oder der gesamtwirtschaftlichen Lage zu beantworten (die Basis eines guten Investments).

Nachteile Funamentalanalyse:

  • Sie braucht Zeit (nicht optimal für kurzfristiges Trading).
  • Sie erfordert gute Kenntnisse und Fähigkeiten im Interpretieren von Unternehmenszahlen.
  • Sie ist nur bedingt geeignet, um das Risiko eines Trades nach dem Einstieg zu managen.
  • Sie berücksichtigt nicht die aktuelle Marktstimmung (bullish, bearish, euphorisch, ängstlich), doch Aktienkurse werden auch durch die Stimmung der Anleger bewegt, nicht nur durch rationale Fakten.

Vorteile Technische Chartanalyse:

  • Sie kann für sehr kurzfristiges Trading verwendet werden.
  • Sie erfordert keinerlei Wissen über betriebswirtschaftliche und gesamtökonomische Zusammenhänge.
  • Sie spielt visuell veranlagten Menschen in die Karten, die von Natur aus keine Zahlenjongleure sind.
  • Sie eignet sich gut, um das Risiko eines Trades zu managen (Stop Loss, Trailingsstops, Zielzonen-Bestimmung anhand vergangener Kursverläufe).

Nachteile Technische Chartanalyse:

  • Es gibt unzählige Interpretationsmöglichkeiten des Preisverlaufs (Schwammigkeit). Aus diesem Grund musst Du Dir sehr genau überlegen, welche Chartanlyse-Methoden Du einsetzen möchtest.

Da du jetzt weißt worauf die Technische Analyse achtet und wieso es einen logischen Grund gibt sie zu verwenden, gehen wir nun ins Detail der Technischen Analyse und schauen uns die wichtigsten und sinnvollsten Tools genau an.

Technische Chartanalyse (die wichtigsten Tools)

Trendlinien

Mittels Trendlinien werden Hoch und Tiefpunkte miteinander verbunden. Sie dienen damit der Visualisierung von Preistrends im Chart. Moderne Chartsoftware formt daraus automatisch einen Trendkanal. Meine Meinung dazu: Gespalten. Trendlinien können bei eindeutiger Identifikation schon mal hilfreich sein. Problem: Die eindeutige Identifikation. In der Praxis wirst du schnell merken: Fast jeder Trader zeichnet seine Lieblingslinie in den Chart. So, wie sie für ihn am besten rüberkommt. Dann passt er sie meist ständig an unwichtige Extrempunkte an und die Linie verläuft immer anders. Der Nutzen daraus? Kaum vorhanden, außer für reine Zwecke der Chartanalyse. Wieso? Weil du als Trader Chartmarken ausfindig machst, die sonst kaum einer wichtig findet.

Unterstützungs- und Widerstandslinien

Bei diesen Linien handelt es sich um horizontale Malkunst. Trendlinien laufen dagegen diagonal. Du verbindest also lokale Tief- oder Hochpunkte, welche sich auf fast identischem Preisniveau befinden. Meine Meinung dazu: Joah, schon besser. Wieso? Weil diese Chartlevel eindeutiger festgenagelt werden können und sich somit mehr Marktteilnehmer auf die gleichen Zonen konzentrieren, um ihre Entscheidungen zu treffen. Vorteil: An diesen Punkten im Chartverlauf liegen meistens vermehrt Stoporders im Markt. Dies kannst du nutzen. Entweder, indem du darauf hoffst, das der Kurs von wichtigen Marktspielern über oder unter diesen Levels gehalten wird. Oder, für schnelle Gewinne in die Richtung der ausgelösten Stoporders, wenn die Kurse das Niveau brechen.

Chartmuster

An diesem Punkt wird’s kontrovers. Fakt ist nämlich: Jeder Finanzmarkt bildet wirklich immer ähnliche Chartformationen aus. Aber! Ich betone das Adjektiv ähnlich. Es bedeutet nicht gleich. Daraus speist sich der größte Nachteil von Chartmustern: Es ist – wie so oft – die Subjektivität des Betrachters. Es gibt einige wenige, relativ eindeutige Kursgebilde. Meistens werden diese Muster im Chart jedoch so weit hergeholt, dass der Betrachter nicht genau weiss, wie er eine Situation am Chart zu interpretieren hat. Die noch am klarsten zu interpretierenden Formationen sind:

Bild: Dieser Chart zeigt einen klassischen Doppelboden (zwei Kreise). Wenn ich diese Chartformation trade, erhoffe ich mir keine erhöhte Trefferquote. Ich nutze Doppelböden oder Tops, um mit einem kleinen sinnvollen anfänglichen Stop Loss (unterhalb des lokalen Kurstiefs beim Boden) in den Markt zu kommen und so ein gutes Chance-Risiko-Verhältnis herzustellen. Idealerweise trade ich dabei mit übergeordneten Trends. Dadurch erhöht sich das CRV weiter, solange der Trend nicht weit fortgeschritten ist. Den Trendfortschritt gut einschätzen zu können, ist eine wertvolle Fähigkeit als Trader. Meine Meinung zu Chartmustern: Ja, als diskretionärer Trader fließen sie hin und wieder in meine Entscheidungsfindung ein. Für Autotrader sind sie jedoch kaum produktiv verwertbar.

Elliott-Wellen

Nun steigert sich die Kontroversität in Bezug auf die Tauglichkeit der Technischen Analyse in atemberaubende Fallhöhen. Die sogenannten Elliott Wellen sind eine direkte Weiterentwicklung der Dow Theorie. Tut mir leid: Aber wer sich diese Story ausgedacht hat, der muss ein echtes Marketinggenie gewesen sein, oder zu viel Zeit gehabt haben.

Trading mit Elliott Wellen kurz zusammengefasst

Du zählst und zählst und zählst, guckst doof aus deinem Floortrader Jacket und zählst weiter. Überarbeitest dann deine Zählungen von vorne und plötzlich stimmt irgendwie nichts mehr. Was machst du dann? Du fängst wieder an die Wellen auszuzählen. Bis du merkst, du hast dich wohl erneut verzählt. Zum Glück findet das heutzutage nicht mehr auf ausgedruckten Papiercharts statt. Allein der Bedarf an Radiergummis… egal. Wie auch immer: Elliott Wellen sind die umständlichste, subjektivste und mit am schwierigsten zu erlernende Form der Technischen Analyse. Und kein Mensch kann dir sicher sagen, ob damit getroffene Prognosen langfristig auch nur 1% über dem Zufall liegen. Meine Meinung dazu: Mehr Arbeit für fragwürdigen und unsicheren Gegenwert, kannst du dir als Trader kaum machen. Und für schnellen Intradayhandel sind sie für mein Empfinden eher ein Ärgernis.

Charttypen

Eine weitere Möglichkeit der Technischen Analyse ergibt sich aus den verschiedenen Darstellungen der Preisbewegungen im Chart. Vom einfachen Linienchart, über Renko– bis hin zu Kerzencharts spannt sich das Analyseuniversum des Traders. Die wohl am meisten verwendete Variante sind Kerzencharts. Viele behaupten: Aus diesen kannst du als Trader am einfachsten tolle Muster ableiten. Hier muss ich einwerfen: Diese Behauptung ist zwar nicht ganz falsch, doch Kerzencharts liefern tatsächlich mehr als das. Candlesticks vermitteln uns Tradern wohl die meisten Informationen über das tatsächliche Kursgeschehen an der Börse, in einer kompakten und schnell erschließbaren Essenz. Selbst benutze ich auch diese nützliche Darreichungsform von Kursen. Dennoch beachte ich nur ganz wenige Kerzenchartformationen, welche aus dem fernöstlichen Japan stammen. Meine Meinung hierzu: Kerzencharts bieten sich durchaus an. Für handfeste Kursprognosen taugen sie hingegen ebenfalls nicht viel.

Technische Indikatoren

Kommen wir zum populärsten technischen Chartanalyse Tool der Neuzeit. Es sind die sogenannten technischen Indikatoren. Der Heilige Gral fast aller Tradinganfänger. Warum sind sie überhaupt so beliebt? Ich weiss es nicht wirklich. Bisher habe ich keine Umfrage dazu gemacht. Aber ich kann es mir halbwegs zusammenreimen.

  1. Indikatoren sind ideal zum Backtesten
  2. Sie sind technisch und zahlenlastig (viele Leute erhoffen sich dadurch mehr Vertrauen und Sicherheit in ihrem Trading)
  3. Und Indikatoren werden auf eine Weise vermarktet, die Börsenneulingen voll in die Karten spielt: Mit wenig Aufwand, eine hohe Treffsicherheit und damit Gewinne erzielen.

Was willst du mehr?

Grundlegend gibt es zwei Kategorien bei technischen Indikatoren:

  • Oszillatoren
  • Trendfolger

Oszillatoren werden in Seitwärtsmärkten beachtet, um Wendepunkte im Kurs anhand von überverkauften oder überkauften Werten zu signallisieren. Trendfolger sollen dagegen vorherrschende Kurstrends bestätigen, oder neue Trends definieren. Fakt bei diesem Hokuspokusspiel ist: Fast alle diese Indikatoren sind vom reinen Kurschart abgeleitet und werden aufgrund von Daten der Vergangenheit berechnet. Diese vermeintlichen Wunderkinder der technischen Analyse, liefern dir mitnichten zusätzliche Informationen über den Zustand des Marktes. Technische Indikatoren sind schick aufbereitete Zusammenrechnungen des Preisverlaufs.

Meine Meinung über dieses technische Analysetool

Die Vorhersagekraft einzelner Indikatoren ist gleich Null! Es wird lediglich eine Sicherheit beim Trader vorgegaukelt, die so nicht existiert. Damit sind sie für mich schlicht und einfach überflüssig in Bezug auf Tradingerfolg. Und mal ehrlich: Brauchst du wirklich einen berechneten Indikator, um den Trend richtig einschätzen zu können? Totaler Blödsinn. Wenn du mit Indikatoren zur Entscheidungsfindung arbeiten möchtest, solltest du tatsächlich relevante verwenden. Sie müssen unabhängig voneinander berechnet werden und bitte vertraue nicht nur auf einen einzigen davon. Solche Indis können sein:

  • Gleitende Durchschnitte
  • Average True Range (ATR)
  • Volumen
  • Trin oder Tick
  • Relative Stärke eines Wertes (aber direkt aus dem Kursverlauf herausgelesen)
  • Diverse Fundamentaldaten
  • Möglicherweise Sentiment Indikatoren

Technischen Analyse – Eine kleine Abrechnung (äh Resümee)

Ein Großteil der Technischen Analyse Methoden sind wertlos, wenn du sie nur für sich betrachtest, daraus Kursprognosen ableitest und dein Trading auf das Eintreffen dieser Kursverhersagen ausrichtest. Doch genau diese Prognosepower wird den Technischen Analyse Tools nachgesagt. Und sie ist der Grund, weshalb sich die meisten Trader auf sie stürzen. Und wieso das? Wir Menschen hassen Unsicherheit über zukünftige Ereignisse. Wichtig in diesem Zusammenhang ist die Definition von Prognose. Für mich ist eine echte Kursprognose: Wenn in mehr als 50% der Fälle eine Mindestkursbewegung in eine anvisierte Richtung vorausgesagt werden kann, ohne das vorher der Stop Loss ausgelöst wird. Der Stop darf nach dem Eröffnen eines Trades nicht verändert werden und nicht größer sein, als das Kursziel. Und jetzt? Werde ich dir die Augen öffnen.

Das Coin Flip Experiment

Du fragst dich in diesem Moment sicherlich: Wieso lehnt der sich soweit aus dem Fenster? Aufgepasst, Trader! Hier möchte sich keiner wichtig machen. Ich habe – neben der fragwürdigen Tauglichkeit der Technischen Analyse zu Prognosezwecken – tatsächlich einen noch wichtigeren Grund mich weit über die Brüstung meines Traderfensters zu hängen. Und ich möchte, dass du davon erfährst. Vor einiger Zeit habe ich ein bisher einmaliges Langzeit-Live-Experiment gestartet. Die zu entkräftende These lautete:

Die Richtung eines Trades ist derart unwichtig, dass auch ein Münzwurf für die Festlegung auf long oder short ausreicht um signifikante Gewinne einzufahren.

Und für was brauchst du Kursprognosen, sollte die These tatsächlich standhalten? Du kannst dir wahrscheinlich denken was kommt…

Das Unglaubliche wird zur Gewissheit (ein irres Ergebnis)

Diese These konnte ich tatsächlich nicht entkräften. Nach einem Jahr Laufzeit, und genau 250 Trades, standen rund +81% Rendite zu Buche. Dabei hatte ich bei keinem einzigen Trade Einfluss auf dessen Richtung! In meinem Trading Blog findest du den Track Record dazu. Das Ergebnis ist nicht wissenschaftlich fundiert, aber eine echte Ansage. Was sagst du jetzt? Wäre es für deinen Tradingerfolg wirklich so wichtig, die Kurse vor dem Markteinstieg richtig vorhersagen zu können, dürfte so etwas nicht möglich sein. Ich hoffe, du stimmst mir hier zu? Wieso solltest du als Trader dann deine Energie dafür verschwenden, nach Setups der Technischen Analyse mit echtem Prognosevorteil zu suchen? Es sind für mich falsch eingesetzte Ressourcen. Wie du die Technische Analyse dennoch produktiv einsetzen kannst, erfährst du im nächsten Absatz.

Der Markteinstieg wirkt sich sowohl durch die Trefferquote, aber auch durch seine Funktion zur Beeinflussung der jeweiligen Stop Loss Größe eines Trades auf den Profitfaktor des Tradingansatzes aus. Je nach dem, wie aggressiv eine Tradingidee gespielt wird, erhöht oder verkleinert sich der anfängliche Stop Loss und das CRV verändert sich (vorausgesetzt der Stop Loss wird nicht willkürlich gesetzt).

Die Stoßwellen des Experiments (und ihr Effekt auf mein Trading)

Der Ausgang des Experiments hat meine grundlegende Sichtweise als privater Trader umgekrempelt. Früher war meine Überzeugung: Ich muss unbedingt Tradingsetups mit einer hohen Trefferquote finden. Heute weiss ich: Top Renditen gibt es nur, wenn ich bei gut laufenden Trades viel Gewinne und schlecht laufende Trades extrem günstig halten kann. Außerdem glaube ich mittlerweile: Du musst nicht viel mehr beherrschen als die Basis-Bewegungsmuster im Preischart, die auch Charles Dow vor hundert Jahren schon beschrieben hat. Die reine Price Action der Kurse reicht aus. Die Markttechnik hat diese verfeinert und lehrt sie heute in einem durchaus sehr praxisorientierten Zusammenhang. Auch ein Orderbuch musst du nicht interpretieren können, wenn du nicht Market Making betreiben willst. Das ist mein Statement! Und ich wette gerne gegen jeden, der etwas anderes behauptet.

Setze die Technische Analyse im Trading weise ein

Wenn du als Trader mit der Technischen Analyse arbeiten möchtest, solltest du einige, gut ausgesuchte Tools gezielt mit anderen – untereinander unabhängigen Entscheidungskriterien – kombinieren und unbedingt in Zusammenhang mit dem übergeordneten Preisverlauf (Trend, Trendfortschritt, Korrektur, Rangemarkt) bringen. Achte darauf, dass möglichst viele Marktteilnehmer zu ähnlichen Interpretationen kommen und sich zumindest eine Art ‚Selbsterfüllende Prophezeiung’ einstellen könnte. Und: Nutze vornehmlich solche Tools der technischen Analyse, die dir dabei helfen können wichtige Stopmarken im Chart herauszufiltern. Damit kannst du dein CRV sehr gut steuern und nur Trades mit möglichst kleinem ISL (Anfängliches Stop Loss) eingehen.

Wie konnte das Münzwurf-Setup so gut performen?

Dies ist eine sehr sehr gute Frage. Wie du gesehen hast: Nicht durch gute Kursprognosen vor dem Markteinstieg. Eine Antwort könnte lauten: Durch cleveres Risikomanagement auf allen Ebenen (Entry, Exit, Positionsgröße s. Traders‘ Artikel Ausgabe Nr.5 2020 S.66)

Kein Prognosevorteil = Kein Vorteil (als Trader)

Falsch! Durch einen zeitlich wohl überlegten Einstiegszeitpunkt (nicht Richtung), eine durchdachte und strikt eingehaltene Risikobegrenzung sowie ein flexibles Trademanagement, konnte sehr wohl ein Vorteil herausgearbeitet werden. Alle Trades wurden kurz nach Markteröffnung eingegangen. Hier ist das CRV beständig sehr gut, da die Hauptbewegung des Handelstages noch bevorsteht. Ein gutes CRV senkt dein Risiko beim Traden langfristig, da es die durchschnittlichen Gewinne erhöht. Das Trademanagement war darauf ausgerichtet sofort Risiko von der Position zu nehmen, sobald sich die Kurse nicht so bewegten wie erwartet werden konnte. Dadurch schaffte ich es, die durchschnittlichen Verluste auf circa 0,7 R zu drücken. Alle Aktionen basierten auf neuen, ganz simplen Informationen des Kurscharts nach dem Einstieg (z.B. gebrochene wichtige horizontale Preiszonen, Schlusskurse von Kerzen wichtiger Zeitrahmen, Kursbeschleunigung, Zeitkomponente ect.). Es geht dabei um ein beständig neues Erahnen von Wahrscheinlichkeitsverschiebungen. Mit einer echten, festgenagelten Kursprognose hat das nichts zu tun.

Das Fusionskraftwerk für Gewinne beim Traden

Das Powerhouse für deinen langfristigen Erfolg beim Traden stellt das Verhältnis zwischen Gewinnen und Verlusten dar. Bei allen gesunden Trading Strategien die Richtungswetten (Spekulation auf eine Preisbewegung in eine bestimmte Richtung) umsetzen, ist mir immer eine Sache aufgefallen: Die durchschnittlichen Gewinne überstiegen die durchschnittlichen Verluste. Bei meinem CoinFlip Experiment waren sie genau 1,97 mal so hoch.

Gewinne groß – Verluste klein = Dauerhafte Profite

Sei dir über Folgendes im Klaren: Spielst du ein ‚Entweder- oder Szenario‘ (Anfängliches Stop Loss oder Take Profit wird ausgelöst) mit einem CRV von 1:1, benötigst du einen echten Prognosevorteil mit deinem Entry, um profitabel zu sein. Spekulierst du auf ein 3:1 CRV brauchst du einen umso größeren Prognosevorteil und keinen kleineren. Deshalb sind Trades mit weiteren Zielzonen nicht zwangsläufig die bessere Wahl und ein aktiv betriebenes Trademanagment kann Vorteile bringen. Du musst, im Rahmen der Möglichkeiten, für jeden Trade dennoch immer maximal viel Gewinn herausholen und die Verluste so niedrig wie irgend möglich machen. Auf dieses Ziel sollte deine komplette Trading Strategie zugeschnitten sein.

Die Gewinnhäufigkeit wird total überschätzt

Die Trefferquote – populär definiert – spielt für den Erfolg deines Tradings dagegen so gut wie keine Rolle. Du kannst sie fast ignorieren! Wieso? Sie ist in der allgemein gültigen Version, durch den Exit aus einem Trade, leicht manipulierbar und verliert ihre Aussagekraft bezüglich der Qualität eines Einstiegssetups. Sehr viele profitable Trading Strategien produzieren hier langfristig einen Wert um die 50 Prozent (ich betone langfristig: kurzfristig kann es durchaus zu Serien von Verlusten und Gewinnen kommen). Ich schließe nicht aus, dass sehr erfahrene diskretionäre Trader den Kursverlauf tatsächlich besser als Zufall vorhersagen können. Doch glaube mir: Kein einziger davon wird es nur mit Hilfe eines technischen Analysetools biegen. Du brauchst als Trader das Feeling für das Big Picture (grundlegende Sentiment, übergeordnete Marktphase). Nur so kannst du wissen, wann du mit welchen Strategien arbeiten musst. Und dieses Big Picture des Marktes vermittelt dir die Technische Analyse nun mal nicht klar und deutlich.

Das 2,6,2 Muster

Schaust du genauer hin, fällt dir meistens ein besonderes Muster bei der Gewinn- und Verlustverteilung von robusten Retail-Trading Strategien auf. Von zehn Trades landen zwei bis drei im ISL (Initial Stop Loss). Vier bis sechs liefern kleinere Verluste oder Gewinne und wiederum zwei bis drei Trades pushen dein Konto mit dicken Gewinnen. Die ‚Solala Trades‘ matchen sich gegenseitig zu einer schwarzen Null. Dein Erfolg als Trader wird demnach entscheidend davon abhängen, um wieviel höher du die restlichen dicken Gewinntrades im Gegensatz zu den ISL Verlusten pushen kannst. Um hierbei zu punkten gibt es Exitstrategien, wie der Scaleout im Verlust, das Pyramidisieren im Gewinnfall und natürlich clever nachgezogene Trailingstops. Ich würde behaupten: 80 Prozent trägt der Exit zum Erwartungswert einer Trading Strategie bei. Die restlichen 20 Prozent liefert ein gut überlegter Einstieg in eine Position. Die absolute Rendite wird hingegen erheblich durch die Anzahl guter Tradingchancen aber auch das Risiko pro Trade (Positionsgröße) beeinflusst. Ob oder welches Technische Analyse Tool du für dein Trading verwendest, ist zweitrangig.

Was du aus dem Experiment mitnehmen solltest (Takeaways)

  • Die Traderichtung ist irrelevant für deine Profitabilität.
  • Betreibe aktives Trademanagement und stimme so dein jeweiliges Traderisiko mit neuen Informationen aus dem Preisverlauf ab (über die Positionsgröße respektive Exit).
  • Setze nur Tradingideen um, bei denen du einen möglichst kleinen, aber sinnvollen anfänglichen Stop Loss bestimmen kannst (der wahre Vorteil eines guten Entry).
  • Warte nicht auf zuviel Bestätigung des Kursverhaltens, wenn du eine Position eröffnest. In vielen Situationen verschlechtert sich das CRV dadurch deutlich. Die Prognoseleistung für einen Trade erfährt dagegen kaum Verbesserung.

Schlussglocke

Mit diesem Artikel möchte ich helfen, dir eine neue Denkweise auf das Traden zu ermöglichen. Und zwar weg vom perfekten Einstieg, um gute Kursprognosen zu erhalten – hin zum perfekten Einstieg, um frühzeitig und mit kleinem Stop in den Markt zu kommen. Sei vorsichtig, wenn dir jemand vermitteln möchte, dass du Kurse exakt vorhersagen musst, um als Trader erfolgreich zu sein. Mein Experiment legt eindrucksvoll das Gegenteil nahe. Dauerhafte Gewinne entstehen durch gute Skills im Risikomanagement. Cheers, Ingmar Folk

Jetzt bist du dran!

Welche gerade gezeigten Technischen Analyse Tools benutzt du beim Trading: Chartmuster, Indikatoren oder Widerstandslinien? Ab damit ins Kommentarfeld!

Über den Autor:

Herr Folk beschäftig sich seit fast 15 Jahren mit dem aktiven Futures Day Trading. Mittlerweile tradet er auch CFDs auf dem Dailychart. Dank eines ungewöhnlichen Langzeit-Experiments zum Traden mit einem Zufallseinstieg-Setup, konnte er einige populäre Mythen aus dem Bereich Börse aus den Angeln heben. Das macht ihm Spaß und dieses Wissen möchte er gerne mit anderen interessierten Tradern teilen.

Der grosse Binäre Optionen Broker Vergleich und Test

In unseren Binäre Optionen Broker Vergleich werden nur Broker aufgenommen, die bestimmte Kriterien erfüllen. Jeder Broker wurde von uns ausführlich getestet und geprüft. Die hier aufgeführten TOP Broker sind zu 100% seriös, sind alle lizenziert, Auszahlungen verlaufen reibungslos, der Support ist schnell und zuverlässig. Zudem handelt es sich ausschliesslich um Broker, die deutschsprachige Websites haben.

Wir haben Ihnen hier die wichtigsten Kriterien eines binäre Optionen Brokers in einer Tabelle übersichtlich dargestellt.
Fahren Sie mit der Maus über das Logo eines Brokers, erfahren Sie kurz zusammengefasst die Besonderheiten des jeweiligen Anbieters.

Spectre – die Revolution im binäre Optionen Handel

Spectre revolutioniert das Trading. Hier werden binäre Optionen und CFDs in der Ethereum-Blockchain gehandelt. Es gibt keinen Broker. Dies führt zu absoluter Transparenz, die Plattform ist immer liquide, das Konto ist die eigene Wallet. Keine ESMA Einschränkungen oder Verbote. Zudem gibt es keine Mindesteinzahlung, sekundenschnelle Auszahlungen, ein dauerhaftes Demokonto, über 50 verfügbare Assets und vieles mehr.

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Binäre Optionen Broker für Deutschland, Österreich und die ganze EU

Seit 2. Juli 2020 ist es europäischen Brokern verboten, binäre Optionen anzubieten. (Siehe unser Artikel: Binäre Optionen Verbot der ESMA in Europa). Der Broker Finmax ist uns schon länger bekannt. Er wird in Russland reguliert und lizenziert, fällt daher nicht unter die ESMA-Regulierung, die entsprechende Regulierungsbehörde CROFR bietet auch entsprechenden Anlegerschutz, daher kann Finmax guten Gewissens empfohlen werden:

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Deutschsprachige Händler aus der Schweiz sind natürlich von dem EU-Verbot nicht betroffen, sie können als non-EU Händler wie gewohnt weiterhin binäre Optionen handeln. Unser Favorit ist hier eindeutig IQ Option:

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FX Optionen – Die binäre Optionen Alternative für Europa

IQ Option hat mit den FX Optionen ein neues Instrument für europäische Händler entwickelt, welches die perfekte Alternative zu binären Optionen darstellt. Den binären Optionen sehr ähnlich wurde das Produkt so angepasst, dass es den ESMA-Richtlinien voll und ganz entspricht.

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Des weiteren möchten wir hier ehemalige Binäre Optionen Broker empfehlen, die heute sehr erfolgreich Forex/CFDs anbieten

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An dieser Stelle möchten wir auch unseren Forex-Brokervergleich, CFD-Brokervergleich und Kryptowährungen-Brokervergleich mit weiteren getesten Brokern empfehlen!

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* Der Betrag wird dem Konto im Falle eines erfolgreichen Handels gutgeschrieben

¹ Ihr Kapital unterliegt einem Risiko

Erläuterung zu den Filter- und Sortierfunktionen der Broker-Vergleichs-Tabelle:

Die obere Tabelle lässt sich mit einem Klick auf den jeweiligen Kopf einer Spalte sortieren. Klicken Sie, während Sie gleichzeitig die SHIFT-Taste gedrückt halten, können Sie sogar mehrere Spalten sortieren, um den für Sie am besten geeigneten Broker zu finden. Zusätzlich können Sie über das Filterfeld nach bestimmten Kriterien suchen und so andere Broker ausschliessen. Die Tabellensortierung lässt sich mit der Filterfunktion in Kombination anwenden.

Den geeigneten Broker für binäre Option finden

Die von uns gewählte Platzierung der jeweiligen Brokern ergibt sich ganz objektiv aus vielerlei Kriterien, die wir für unsere Testberichte überprüft haben. Jedoch mag für einen Einsteiger ein Broker mit einer geringen Einzahlung, einer geringen Mindesthandelssumme und eventuell sogar einem Demokonto geeigneter sein als für einen erfahrenen Trader. Der Profi wird eher auf einen hohen Bonus, kurze Options-Laufzeiten oder die Anzahl der handelbaren Assets achten.

So soll es Ihnen möglich sein, mit der Sortierfunktion der Tabelle einen schnellen Überblick über einen für Sie persönlich am besten geeigneten Broker zu finden.
Über die Links „Testbericht“ im Brokervergleich kommen Sie zu unseren detaillierten Testberichten über den jeweiligen binären Broker. Sie können sich auch direkt über den angegeben Anmeldelink bei dem gewünschten Broker registrieren.

Kriterien für den Binäre Optionen Broker Vergleich

Welche Kriterien sollten Anleger und Trader für ihren Binäre Optionen Broker Vergleich heranziehen? Wir haben hier für Sie noch die wichtigsten Punkte zusammengetragen.

Konditionen und Angebote

Die Konditionen bei Binäre Optionen Brokern betreffen die Kapitalisierung des Kontos, den Mindesteinsatz pro Option, die möglichen Zahlverfahren und auch die Möglichkeiten, ein bestimmtes Konto einzurichten. Letzteres wäre auch unter “Angebote” zu subsumieren. Binäre Optionen Broker unterscheiden sich in dieser Hinsicht relativ stark voneinander. Bezüglich der Konten gibt es Broker, die nur ein einziges Konto anbieten, was für manch ein Trader durchaus bequem sein kann. Andere Broker bieten höchst verschiedene Konten mit unterschiedlicher Kapitalisierung, sich steigernden Renditen, Boni oder Cashback-Programmen und einem sich steigernden Service an. Da kann ein VIP-Konto durchaus beinhalten, dass es einen Bonus bis 100 % auf Einzahlungen bis 5.000 Euro gibt und dass ein ganz persönlicher Account-Manager gesonderte Einzeltrainings und -beratungen mit dem Kontoinhaber durchführt. Einige Broker schenken ihren VIP-Kunden ein Smartphone, auf dem praktischerweise die Zugangs-App zum Broker vorinstalliert ist. Solche Konten müssen aber hoch kapitalisiert werden, vielfach sind Einzahlungen von mindestens 2.000 Euro, oft auch 10.000 Euro und mehr nötig. Zu den Angeboten gehören aber auch die Optionsmöglichkeiten und Zusatzfeatures. Hier müssen Trader auch bei kleinem Kapital immer hinschauen. Es gibt die folgenden Optionsarten und Features, die längst nicht jeder Broker im Programm hat:

  • Call und Put: Trader spekulieren auf einen steigenden oder fallenden Kurs.
  • 60 Seconds: Das sind Call- und Put-Optionen, die schon nach einer Minute enden. Es gibt sie auch schon in kürzeren (ab 15 Sekunden) und etwas längeren (z.B. 120 Sekunden) Varianten, manchmal auch über einen Fünf-Minuten-Zeitraum.
  • Touch und No Touch: Bei diesen schwierigen Optionen soll der Kurs eine bestimmte Preisgrenze berühren oder nicht berühren. Wenn der Trader richtig liegt, sollte er dafür mit einem High Yield Profit von mehreren Hundert Prozent belohnt werden.
  • Range: Der Kurs muss in einer Range enden, die er auch zwischenzeitlich verlassen darf. Es gibt auch Out-of-Range Optionen, aber nur sehr selten.
  • Pairs: Die interessante Option betrachtet ein Asset-Paar, zum Beispiel zwei Technologie-, Rohstoff- oder Automobilwerte. Der Trader spekuliert darauf, welcher Wert sich besser entwickelt. Die fundamentale Betrachtung lohnt sich eher über längere Zeiträume. Ein Broker hat sich ganz auf das Pairs-Trading spezialisiert: StockPair
  • Ladder: Noch nicht lange gibt es bei einigen Brokern die Möglichkeit, wie bei einer “Leiter” prozyklisch dieselbe Option zuzubuchen. Das Feature gilt unter erfahrenen Tradern als sehr wertvoll.
  • Early Closure: Auch das ist ein wertvolles Feature, denn der Trader kann vor Ablauf der Option entscheiden, ob er sie im Gewinn liegend schließt, auch wenn er dabei auf einen Teil des Gewinns verzichtet. Das Prinzip “Spatz in der Hand”, der immer der Taube auf dem Dach vorzuziehen ist, gilt im Trading als Usus.
  • Rollover: Hiermit können Trader die Laufzeit einer Option verlängern, wenn sie glauben, dass diese vielleicht später gewinnen wird.
  • Double Up: Damit lässt sich der Einsatz auf eine im Gewinn liegende Option verdoppeln. Bei bestimmten, “sicheren” Szenarien ist das ein Top-Feature.
  • Option Builder: Mit diesem Tool können sich Trader eine Option selbst konstruieren.

Zu diesen Optionsmöglichkeiten und Features kommen noch die möglichen Laufzeiten. Trader sollten nun vor der Brokerwahl überlegen, welches der Features sie gern einsetzen würden. Call und Put bietet jeder Broker an, doch dort enden auch schon die Gemeinsamkeiten. Grundsätzlich können viele Optionsmöglichkeiten und Features niemals schaden. Der Trader muss sie ja anfangs nicht alle nutzen.

Kosten und Gebühren

Das Traden bieten alle Binäre Optionen Broker kostenlos an, doch Gebühren entstehen oft bei Ein- und Auszahlungen (vor allem bei Auszahlungen per Überweisung auf ein Bankkonto). Diese Gebühren sind teilweise unverschämt hoch. Als Standard gilt im Sommer 2020 bei rund 60 bis 70 Prozent aller Broker, dass es kostenlose Rücküberweisungen auf eine Kreditkarte gibt, aber nur in der Höhe, in welcher von der Kreditkarte eingezahlt wurde (was es praktisch unmöglich machen würde, Gewinne auf diese Karte zu transferieren), zweitens bieten viele Broker diverse eWallets inklusive PayPal und giropay für den kostenlosen Zahlungsverkehr an. Bekannte Möglichkeiten sind beispielsweise noch Skrill und Neteller. Diese müssen die Trader im Grunde nutzen, denn die Überweisung auf ein deutsches Girokonto kostet so gut wie bei jedem Broker Geld, manchmal 30 Euro pro Überweisung. Oft bieten die Broker eine Überweisung monatlich kostenlos an, danach entstehen die happigen Gebühren. Diese Unsitte wird sich legen. Auch klassische Online-Broker wie der Discounter flatex verlangten noch bis 2009 oder 2020 pro Rücküberweisung 17 Euro, heute geschieht das kostenlos. Bis sich die Raubritter unter den Binäre Optionen Brokern aber an zivilisierte Spielregeln gewöhnt haben, dürfte noch etwas Zeit vergehen. Bis dahin heißt es: eWallets nutzen!

Lizenz und Seriosität

Binäre Optionen Broker benötigen bislang keine Lizenz, sie beantragen sie aber in den meisten Fällen, um ihre Seriosität zu unterstreichen. Was bedeutet nun diese Lizenz? Sie bedeutet, dass sich der Broker der Kontrolle seiner einheimischen Finanzaufsichtsbehörde unterwirft. In Deutschland wäre das die BaFin, in Zypern ist es die CySec, in Großbritannien die FCA (bis 2020: FSA). Viele Broker beantragen die Lizenz für jeden Staat, in welchem sie eine Dependance errichten, was grundsätzlich zu begrüßen, aber eigentlich überflüssig ist – zumindest für EU-Broker. In Europa gilt die MiFID-Richtlinie (seit 2020: MiFID 2), welche die Spielregeln auf den Finanzmärkten festlegt. Diese Richtlinie verpflichtet den Broker keinesfalls dazu, besonders verbraucherfreundlich zu handeln, sie verpflichtet ihn nicht zur insolvenzsicheren, getrennten Anlage der Kundengelder, sie legt nicht einmal exakte Kriterien etwa für die Kursfeststellung fest. Sie bestimmt ausschließlich, dass Broker nur Anlageempfehlungen aussprechen dürfen, die dem Risikoprofil eines Traders entsprechen, dass sie transparent arbeiten und das auch dokumentieren müssen sowie dass sie für beste Ausführungen zum Wohle ihrer Kunden zu sorgen haben. Kurz und gut: Die Richtlinie ist schwammig und wäre als Rechtsgrundlage in einem ernsthaften Streit mit einem Broker etwa um Kursmanipulationen nur schwer anzuwenden. Daher müssen Trader die Seriosität eines Brokers anhand anderer Kriterien feststellen:

  • freiwillige getrennte Verwahrung der Kundengelder
  • möglichst geringe Überweisungsgebühren
  • niedrige Mindesteinlagen und Einsätze pro Trade (beim klassischen Broker gibt es das gar nicht!)
  • keine überzogene Werbung mit Boni
  • transparente Geschäftsbedingungen
  • realistische Kursfeststellung (zu überprüfen mithilfe anderer Plattformen)

Grundsätzlich müssen Trader misstrauisch werden, wenn der Verdacht besteht, dass ein Broker von seinen Kunden schnell viel Geld kassieren und auf seinen Konten parken will, es aber nur zögerlich und teuer wieder herausrückt. Seriöse Broker haben das nicht nötig.

Rendite beim Binäre Optionen Broker

Die Frage der Renditen wird stets stark beachtet, Trader sollten sie aber nüchtern betrachten. Die Broker bieten auf die klassischen Call- und Put-Optionen einheitlich eine Rendite zwischen rund 75 bis 90 Prozent an, in einigen Fällen gewähren sie zusätzlich eine Verlustrückerstattung zwischen 10 bis 15 Prozent. Damit ergäbe sich eine durchschnittliche Rendite von etwa 80 bis 95 Prozent – auf die Gesamtzahl aller Broker und Trades bezogen und nur dann, denn das Gewinn-Verlust-Verhältnis in etwa 1:1 betragen würde. Aber so ist es in der Praxis nicht. Es können längere Gewinn- und Verlustserien entstehen, sodass ein paar Prozente mehr Gewinn eine wesentlich geringere Rolle spielen als die Treffsicherheit der Trades. Diese wiederum hängt vom Geschick des Traders ab. Es bleibt noch die Betrachtung der High Yields, also der Superprofite auf die riskanten Touch-Optionen. Hier locken manche Broker mit 500 oder 700 Prozent auf eine einzige Option, was den Trader kopflos machen kann. In Wahrheit gelingen diese Optionen nur äußerst selten. Trader dürfen nicht vergessen: Der Broker legt die Grenze für den Touch fest. Wenn diese sehr weit vom Ausgangskurs entfernt liegt, hat die Option nur eine sehr geringe Gewinnchance. Beobachten Sie die Spanne zwischen Ausgangskurs und Touch-Grenze, ob sich eine Investition lohnt.

Assets

Wie viele Anlagewerte (Assets) hat der Broker im Programm? Es gibt beeindruckende Möglichkeiten von 200 oder 300 Werten bei manchen Brokern, denen bei anderen Brokern nur 30 bis 40 Werte gegenüberstehen. Wie wichtig diese Zahl für einen Trader ist, hängt von seinem Tradingverhalten ab. Die Unterschiede sind und waren schon immer enorm. Es gibt auch im klassischen Trading Scalper, die pro Tag in einem einzigen Wert 200 Trades durchführen. Dann gibt es Trader, die rund 20 Werte beobachten und in acht bis zwölf Werten aktiv handeln. Andere Trader lassen Langzeittrades in zwei bis drei Werten laufen. Auch Methoden mit einem Trade pro Tag oder pro zwei Tagen können sehr profitabel sein. Nun kommt die spezielle Betrachtung der Binären Optionen hinzu. Hier fehlt das Stopplossmanagement, der Trader braucht daher viele Werte, wenn er pro Trade nur einen geringen Bruchteil seines Kapitals riskieren und gleichzeitig voll investiert sein will. Da eine Empfehlung darauf hinausläuft, pro Trade nur zwei Prozent zu riskieren, würde der Trader 50 Werte benötigen, um zu 100 Prozent investiert zu sein. Doch 50 Werte wollen erst einmal überblickt werden. Auch bewegen sich manche Werte über lange Zeiträume nur sehr wenig. Die Zwei-Prozent-Regel beziehungsweise die Intention, zu 100 Prozent investiert zu sein, sollten Binäre Optionen Trader daher kritisch hinterfragen. Dennoch lässt sich konstatieren: Viele Assets können keinesfalls schaden. Wenn der Trader die Wahl zwischen zwei Brokern mit ansonsten ähnlichem Leistungsspektrum hat, sollte er immer den Broker mit den meisten Assets wählen. Auch die Art der Assets spielt eine sehr große Rolle. Die meiste Bewegung gibt es in den Währungspaaren, gefolgt von den Indizes, dem Gold und dem Öl. Aktien sind sehr oft etwas für Langzeittrades.

Deutschsprachige Website und deutschsprachiger Support

Die Webseiten der meisten Broker übersetzt heute der Browser automatisch ins Deutsche, aber nicht unbedingt jeden Teil der Webseite. Gerade die Allgemeinen Geschäftsbedingungen und auch FAQs, die wichtig sein können, packen manche Webdesigner in ein Frame, das der Browserübersetzung nicht zugänglich ist. Hinzu kommt die unzulängliche automatische Übersetzung, die bei Fachtexten eines Brokers nicht genügen kann. Daher sind Broker mit einer extra auf Deutsch designten Seite vorzuziehen. Hinzu kommt der deutschsprachige Support. Viele junge Trader glauben, diesen nicht unbedingt zu benötigen. Sie sind technikaffin, Binäre Optionen sind außerdem auf ein leichtes Verständnis hin konstruiert. Jedoch wird es am Anfang so gut wie immer Fragen geben, über die es sich in der Muttersprache am besten austauschen lässt. Nicht vergessen: Hier kommen Fachbegriffe zur Anwendung, ein kleines sprachliches Missverständnis könnte große Irrtümer nach sich ziehen. Wenn nun der Support auf Deutsch erfolgt, fragt es sich noch, wie schnell er erreichbar ist. Das lässt sich praktisch bei jedem Broker auch ohne Anmeldung testen. Wenn ein Chat und eine deutsche Telefonnummer angeboten werden (Letztere sollte ein Festnetzanschluss sein), können interessierte Anleger einfach mal eine Frage an den Support stellen. Wie schnell erreichen sie ihn? Wie schnell wird per Chat oder Mail geantwortet? Im schnellen Tradinggeschäft zählen am Ende Minuten und Sekunden.

Technische Plattform

Die Binäre Optionen Broker verwenden vielfach Standardplattformen, einige von ihnen haben eine eigene Technik entwickelt. Die Standardplattformen sind

Spotoption ist sehr einfach und übersichtlich gehalten, für Einsteiger ist es die ideale Plattform. Allerdings sind die Optionsmöglichkeiten eingeschränkt. TechFinancials bietet sehr viele Optionsarten an, ist aber auch, wie es der Name vermuten lässt, sehr technisch aufgebaut. Es könnte Anleger geben, denen das gar nicht gefällt. Tradologic liegt in der Mitte, ist ebenfalls sehr benutzerfreundlich gestaltet und stellt einen Newsfeed in den Vordergrund, richtet sich also an fundamental orientierte Trader. Alle diese Möglichkeiten stehen heutzutage bei den meisten Tradern auch mobil per App zur Verfügung, aber noch nicht durchweg (Stand: Sommer 2020). Trader sollten auf die mobile Möglichkeit achten, denn Binäre Optionen wurden ja geradezu für das mobile Trading mit dem Smartphone erschaffen. Im Übrigen müssen die Trader nicht unbedingt das Backend einer technischen Plattform verstehen, um sich für sie zu entscheiden. Sie müssen sich anschauen, wie schnell sie damit klarkommen und welche Handelsmöglichkeiten sie bietet. Auch die schnelle und genaue Übertragung des Kursdatenfeeds ist sehr entscheidend.

Ausbildungsangebot eines Brokers plus Demokonto

Beim Angebot zur Traderausbildung gibt es gravierende Unterschiede zwischen den einzelnen Brokern. Nun ist es so, dass manche Trader – vor allem Neulinge – darauf gesteigerten Wert legen (müssen), andere Trader benötigen die Kurse wirklich nicht mehr. Wer aber lernen möchte, sollte sich das Educationprogramm eines Brokers genau anschauen. Da gibt es auf der einen Seite Broker, die lediglich einige Allgemeinplätze zur Binären Optionen von sich geben, die wir heute alle in diesem Beitrag untergebracht haben (und mehr als das), während andere Broker umfangreiche Einzeleinführungen, Erklärungen zur Plattform, zum charttechnischen Trading und zu fundamentalen Betrachtungen anbieten, Börsennews präsentieren und kostenlose eBooks, Webinare und manchmal sogar Seminare parat haben. Wer noch etwas lernen will, benötigt diese Möglichkeiten und dazu ein kostenloses Demokonto, das es ebenfalls nicht bei jedem Broker und schon gar nicht für längere Zeiträume gibt. Alternativ zu einem Demokonto gibt es auch einige Broker, bei denen man mit sehr geringen Handelssummen das Traden beginnen kann, so dass man mögliche Verluste leicht verschmerzen kann.

Binäre Optionen Broker im Vergleich 2020

ACHTUNG: Der Handel mit Binären Optionen ist seit Kurzem gesetzlich verboten. Als mögliche Alternative wäre der Forex Handel denkbar.

Oft stellt sich die Frage, was hinter dem Handel mit binären Optionen steckt. Auf unserer Website Nachgefragt.net haben wir es uns zur Aufgabe gemacht binäre Optionen Broker zu testen, um die verschiedenen wichtigen Kriterien hervorzuheben und die Suche nach einem passenden Broker zu vereinfachen.

Einen besonders positiven Eindruck hat hier der Anbieter IQ Option als unser Testsieger hinterlassen.

Wir zeigen nur die vertrauensvollen Broker auf, damit Sie Ihre Auswahl nur auf seriöse Broker basieren können.

Hier erhalten Sie eine Übersicht aller überprüften Broker: (Aktualisiert: 11.04.2020)

Risikowarnung: Ihr Kapital könnte gefährdet sein.

Nachgefragt.net – Eine Plattform gegen Betrug

Der Handel mit binären Optionen ist in den vergangenen Jahren immer populärer geworden, sodass es heutzutage nicht mehr allzu schwierig ist im Internet einen Broker zu finden. Bei den verschiedenen Brokern gibt es natürlich Unterschiede, was das Angebot angeht. Darum muss man am besten immer einen Broker auswählen, der nicht nur zu den individuellen Erfahrungen von einem Selbst passt, sondern auch einen, der den Ansprüchen entspricht, was die bevorzugten Handelsarten betrifft, um die beherrschten Handelsstrategien effizient umsetzen zu können.

Darum bemühen wir uns unsere Reviews von Brokern stets so detailliert zu gestalten, um Interessenten an binäre Optionen Broker mehr als ausreichend über diese zu informieren, sodass ein zukünftiger Trader einen passenden Broker findet. Denn leider ist es nun einmal so, dass es unter den vielen Brokern für binäre Optionen immer welche gibt, die nicht vertrauenswürdig erscheinen. Immerhin locken die meisten Broker damit, schnell bei ihnen Geld verdienen zu können. Aber ist das wirklich bei allen Brokern der Fall?

Hierbei sind die Tests bei Nachgefragt dem folgenden Schema untergeordnet:

    Das Handelsangebot des Brokers Vor- und Nachteile auf einen Blick Die Handelsplattform und Benutzerfreundlichkeit Ersteinzahlung und Bonus Beurteilung und abschließendes Fazit

Zu Recht sollte man sich also fragen, ob all die Broker, die wöchentlich und monatlich neu auf den Markt kommen es auch wirklich wert sind mit ihnen zusammen zu arbeiten. Genau das, haben wir uns von nachgefragt.net zur Aufgabe gemacht. Nämlich zu kontrollieren, ob ein Broker vertrauenswürdigen Voraussetzungen entspricht, um unabhängig ein Urteil darüber zu fällen, dass ein Broker seriös oder eben nicht ist. Der Grund dafür ist einfach: Uns liegt es am Herzen Konsumenten über seriöse und unseriöse Broker aufzuklären, sodass möglichst niemand in die Fänge von betrügerischen Machenschaften in dieser Branche gerät.

Durch unsere Reviews wird es somit einem Trader also möglich, bei der unübersichtlichen Masse an binären Optionen Broker einen auszuwählen, der nicht nur seriös und vertrauensvoll ist, sondern auch zugeschnitten ist auf das Profil eines Neueinsteigers oder Profis mit individuellen Präferenzen bezüglich des Handels mit binären Optionen an sich.

Bevor man sich also bei einem Broker wie zum Beispiel 24Option oder AnyOption registriert und anmeldet, ist es wichtig sich zuvor zu informieren und bereits eine gewisse Handelsstrategie zu entwickeln.

Dazu gehören zum Beispiel die Auswahl der bevorzugten Handelsgüter, die Laufzeiten der Optionen, die man kauft, und welche Handelsarten man anwenden will. Bei den Handelsgütern kann in der Regel zwischen Indexen, Aktien und Rohstoffen gewählt werden. Zu den wahrscheinlich bekanntesten, klassischen Handelsarten gehören zum Beispiel die sogenannten Put- und Call-Optionen. Dabei wird auf fallende oder steigende Kurse spekuliert, welche sich innerhalb eines bestimmten Zeitfensterns einstellen müssen, wobei man die sogenannte Laufzeit einer Option selbst bestimmen kann.

Die Laufzeiten können 30 Sekunden betragen, sich aber auch über Minuten und Stunden bis hin zu einem ganzen Jahr ziehen. Das Angebot an Handelsgütern, Handelsarten und Laufzeiten unterscheidet sich von natürlich Anbieter zu Anbieter. Auch die Mindesteinzahlungen und Minimumbeträge pro Trade sind interessant für einen Trader, wenn er sich für einen binären Optionen Broker entscheiden möchte. Suchen Sie vor der Anmeldung bei einem Broker also selbst stets nach den relevanten Informationen, die Sie für ihre Entscheidung nötig haben. Natürlich wollen wir ihnen diese Aufgabe erleichtern und probieren deswegen so viele Broker für binäre Optionen wie möglich zu überprüfen und zu testen. Dadurch können Sie weitestgehend von unseren binäre Optionen Erfahrungen profitieren und können anhand unserer Reviews schneller eine Entscheidung fällen, wenn Sie auf der Suche nach dem richtigen Anbieter für sich sind.

Broker überprüfen – So gehen wir dabei vor

Um binäre Optionen Broker realistisch einschätzen zu können, gehen wir bei der Überprüfung stets systematisch vor und untereilen unsere Tests in zwei Kategorien.

Als erstes wird immer die Seriosität eines Brokers anhand bestimmter Kriterien ermittelt und danach stets eine Prüfung der Konditionen und dem gesamten Leistungsangebot durchgeführt, um letztendlich eine Aussage darüber fällen zu können, ob ein Anbieter erstens vertrauenswürdig ist und zweitens über ein gutes Gesamtpaket verfügt, sodass ihnen die Wahl des Brokers vereinfacht wird.

Dieser Anbieter hat bei der Analyse mit “Sehr gut” abgeschnitten

Anbieter
1
Anbieter IQ Option Erfahrungen – Fakten zum Anbieter
Bewertung
Getestet
Typ Forex / CFD / Crypto
Anmeldung
Special
App
Deutscher Kundenserivce
Reguliert
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Wie vertrauenswürdig ist der Anbieter?

Bei der Überprüfung auf die Seriosität eines Brokers steht in erster Linie das Unternehmen an sich im Fokus. Dabei wird zunächst die Unternehmensgröße ermittelt und in Erfahrung gebracht, ob sich der Firmensitz innerhalb der Europäischen Union befindet.

Je größer und älter ein binärer Optionen Anbieter ist, desto wahrscheinlich ist es, dass es sich hierbei um einen seriösen Anbieter handelt. Ist ein Broker schon lange auf dem Markt, haben dementsprechend mehr Trader mit ihm Erfahrungen machen können, sodass Missstände bis zu diesem Zeitpunkt bereits hätten vorliegen müssen. Außerdem ist es immer interessant zu wissen, ob es sich um einen binären Optionen Broker mit Sitz in Deutschland oder zumindest innerhalb der Europäischen Union handelt.

Denn dort unterliegen Broker gewissen Richtlinien, die gesetzlich geregelt sind und deren Einhaltung regelmäßigen Überprüfungen von dafür zuständigen Finanzbehörden unterliegen. Der erste Schritt der Überprüfung auf Seriosität eines Anbieters für binäre Optionen endet also damit, dass festgestellt wird, ob ein Broker offiziell reguliert ist durch zum Beispiel die „Cyprus Securities and Exchange Commission“, kurz CySEC. Dabei handelt es sich um die zypriotische Finanzbehörde, die vielen Brokern mit Firmensitz auf Zypern, unter der Einhaltung gesetzlich festgelegter Standards, eine offizielle EU-Lizenz zum regulierten Handel mit binären Optionen ausstellen.

In einem darauffolgenden Schritt des binary checks, wird der Umgang mit Kundengeldern und Kundeninformationen kontrolliert. Dazu wird zunächst in Erfahrung gebracht, ob ein Anbieter bei jeglichen Daten- und Geldtransfers eine sogenannte SSL-Verschlüsselung anwendet. Dabei handelt es sich um eine hybride Verschlüsselung der Daten, sodass diese sicher über das Internet übertragen werden können.

Dadurch wird das Abfangen sensibler Kundendaten durch Dritte entgegengewirkt, was für einen Anbieter spricht, denn offensichtlich stehen die Interessen der Kunden und deren Datenschutz im Vordergrund, sodass davon ausgegangen werden kann, dass man es mit einem vertrauenswürdigen Anbieter zu tun hat. Nicht nur der Umgang mit den Kundeninformationen, sondern auch der Umgang mit den Kundengeldern unterzieht sich bei nachgefragt.net einer Überprüfung. Was die Verschlüsslung angeht, hat auch auf die Geldtransfers zuzutreffen.

Auch hier wird von einem binäre Optionen Broker im besten Falle eine SSL-Verschlüsselung gehandhabt, um bei Ein- und Auszahlungen auf das Handelskonto einen Sicherheitsstandard zu bieten, der sich an dem von Überweisungen zwischen regulären Bankkonten misst.

Konditions- und Leistungsprüfung

Die zweite Kategorie befasst sich mit der Prüfung der bei einem Anbieter gehandhabten Konditionen und der Qualität des Gesamtangebotes. Dazu werden die Konditionen bezüglich der Boni und Prämien untersucht und anschließend das gesamte Leistungsangebot überprüft, um abschießende Aussagen über die Seriosität aber auch die Qualität des Gesamtangebotes machen zu können.

Nicht nur die Seriosität eines Anbieter an sich ist also wichtig, sondern auch dass dieser hält was er verspricht. Das bezieht sich vor allem auf die Boní und Prämien, aber auch auf die allgemeinen Konditionen, die bei einem Broker für binäre Optionen gehandhabt werden. Denn fast jeder Broker wirbt mit einem Angebot, bei welchem vorteilhafte Belohnungen für eine Anmeldung auf einen zukünftigen Kunden warten.

Es ist zum Beispiel nicht selten, dass ein 100% Bonus auf die erste Einzahlung auf das Handelskonto versprochen wird, sodass man seinen Einsatz von Anfang an verdoppelt. Hierbei ist es bei der Vielzahl von Brokern oftmals nicht direkt ersichtlich, an was für Konditionen ein Bonus gekoppelt ist und welche Vorrausetzungen in Form von zum Beispiel Mindestumsätzen erfüllt werden müssen, bis sich dieser wieder auszahlen lässt.

Und da kommen wir von nachgefragt.net ins Spiel, indem wir mit einem Team von erfahrenen Tradern uns bei Brokern anmelden und registrieren, um alle Schritte zu durchlaufen, die nötig sind, bis sich ein Bonus oder eine Prämie wieder auszahlen lassen. Dadurch profitieren sie davon, dass wir für Sie festgestellt haben, ob ein binäre Optionen Broker mehr verspricht als er im Endeffekt hält.

Ähnlich gehen wir bei der Kontrolle der Ein- und Auszahlungsmodalitäten vor. Denn immerhin ist es interessant zu wissen, wie viel man einzahlen muss, wie viel Kapital man umgesetzt haben muss und ob es mit weiteren Kosten verbunden ist, um sich seine erzielten Gewinnen auszahlen lassen zu können. Zunächst überprüfen wir erst einmal wie hoch die Mindesteinzahlungssumme ist.

Ist diese unverhältnismäßig hoch und ist mit Auszahlungskonditionen verbunden, die erst einen gewissen Mindestumsatz erfordern, wirkt sich das negativ auf unseren Testbericht aus, es sei denn, ein Trader wird darüber auf verständliche Weise vor Registrierung auf die Konditionen bezüglich der Auszahlungen aufmerksam gemacht.

Die Dauer der Auszahlungen ist hinsichtlich dessen auch ein Kriterium, wie auch die Anzahl an kostenlosen Auszahlungen pro Monat. Immerhin ist es unsere Aufgabe Aufklärung zu betreiben, sodass auch negative Erfahrungen mit den Ein- und Auszahlungsmodalitäten und die damit verbundenen Konditionen bei einem Broker durch unsere Reviews für einen potenziellen Kunden nachvollziehbar werden. Denn es ist immer wichtig zu wissen, worauf man sich einlässt, bevor man letztendlich enttäuscht wird.

Als letztes wird von nachgefragt.net immer das Gesamtangebot eines binäre Optionen Broker unter die Lupe genommen. Dabei sind mehrere Kriterien relevant. Zunächst wird darauf geachtet, wie benutzerfreundlich die Handelsplattform ist. Wirft die Navigation durch die Plattform Fragen auf? Ist die Plattform intuitiv zu bedienen? Wie verhält es sich mit dem Design?

Ist dieses schlicht, minimalistisch und wirkt dadurch professionell oder ist das Gegenteil der Fall? Gibt es ein kostenloses Demokonto und kann dieses im besten Falle zeitlich unbegrenzt genutzt werden? Außerdem testen wir auch immer den Kundenservice eines Brokers für binäre Optionen wie zum Beispiel 365Trading oder IQ Option.

Denn erweist sich dieser nicht als fachlich kompetent und ist nur schwer zu erreichen, wirkt sich das letztendlich negativ auf unser Testurteil bezüglich der Seriosität aus. Darum sind wir der Meinung, je mehr Möglichkeiten bestehen den Kundensupport zu erreichen, desto besser ist dieser. Wenn man dann am Telefon schnell an der Reihe ist, E-Mails und Nachrichten in einem Live-Chat schnell und kompetent beantwortet werden, können wir mit höherer Sicherheit davon ausgehen, dass auch unsere abschließenden Prüfkriterien für einen seriösen oder eben gegen einen unseriösen binäre Optionen Broker sprechen.

Технический анализ для бинарных опционов

Как уже неоднократно говорилось в моих статьях, торговля бинарными опционами не должна превращаться в лотерею или подбрасывание монетки. Чтобы стать успешным трейдером, нужно обрабатывать и анализировать большое число данных – проводить технический анализ бинарных опционов.

Технический анализ представляет собой изучение данных, предоставленных рыночными графиками. Отслеживая изменения графиков, можно завладеть очень ценными данными, которые помогут раз за разом совершать безошибочные инвестиции. Зная, как изменяется стоимость актива, можно разработать индивидуальную стратегию, которая окажется действительно прибыльной.

Рыночные графики – это совокупность самых различных данных. На какие из них нужно обращать внимание в первую очередь? Конечно, это данные, которые связаны с ценой актива. Анализ подразумевает отслеживание того, как стоимость меняется на определенном промежутке времени, в какую сторону движется изменение. Конечно, при этом нужно брать в расчет и другие важные факторы – например, торговые объёмы – но вопросы, связанные с ценой, остаются ключевыми. Ведь именно от этих надежных данных зависят и спрос, и предложение – ключевые понятия экономики.

Онлайн-торговля подразумевает доступ к большому количеству информации: сделать чёткие и правильные выводы можно, проводя анализ эффективных индикаторов бинарных опционов. Все индикаторы, которые стоит принимать во внимание, основаны на главной составляющей технического анализа бинарных опционов: движении стоимости актива. Изменения стоимости и определяют дальнейшее развитие рынка, его перспективы.

Дальновидные трейдеры не совершают ни одной инвестиции на бинарных опционах просто так. Они способны выстроить настоящую стратегию, основываясь на сравнительно скромных – но достоверных – данных, полученных в результате анализа бинарных опционов. При этом для того, чтобы проводить технический анализ, не нужно иметь высшее экономическое образование! Здесь гораздо важнее логическое и аналитическое мышление, способность быстро обучаться и применять на практике лучшие из навыков, полученных совсем недавно.

Разобраться, как именно следует «читать» сигналы индикатора, довольно просто – особенно в случае с бинарными опционами. Следить за экономическими новостями и отслеживать новые тенденции тоже довольно несложно. Сразу отмечу, что со всем множеством индикаторов редко кто работает: обычно трейдеры выбирают самые удобные и понятные лично для них.

Изучили основные индикаторы для бинарных опционов? В принципе, вы готовы к тому, чтобы начать торговлю. Однако не думаете, что вы всё узнаете, прочитав один-единственный материал. Хорошие трейдеры – и те, кто планирует ими стать – постоянно учатся и совершенствуются, читая соответствующие книги и статьи, просматривая видеолекции от специалистов по техническому анализу. Если вы хорошо знаете английский язык, это очень пригодится: материалов по бинарным опционам на этом языке гораздо больше, чем на любом другом.

Стоит рассказать про другие важные положения, без которых не обходится технический анализ для бинарных опционов.

  • Движение рынка. Стоимость актива определяется не только непосредственно экономическими факторами. Нужно рассматривать и социальные условия, и политическую обстановку в стране, и прочие, подчас довольно неожиданные, факторы. Впрочем, специалиста по техническому анализу это волновать не должно. Он изучает саму цену – факт её роста, а не фактор, из-за которого она могла подняться или упасть. Поэтому для достижения успеха важно научиться прогнозам на ранней стадии, нужно понимать, когда наступит так называемый разворот тренда. Пользуясь индикаторами бинарных опционов, разворот тренда можно спрогнозировать с высокой точностью.
  • Тренд. Под этим термином понимают устойчивое движение – в данном случае движение стоимости актива. Проводя анализ, выделяют восходящий тренд (цена постоянно возрастает), нисходящий (цена постоянно убывает) и боковой (цена колеблется в узком диапазоне, то увеличиваясь, то уменьшаясь, но не изменяясь серьёзно). Специалисты учатся улавливать тренд – то есть понимать, в каком из трендов сейчас находится актив, и в соответствии с этим делать соответствующие прогнозы. Как определить тренд? Изучайте индикаторы бинарных опционов – и довольно быстро овладеете этим навыком!
  • Цикличность. Да, многие явления в истории – в том числе и в истории рынка – имеют свойство повторяться. И не просто повторяться, а чередоваться: многие сценарии развития событий имеют «привычку» сменять друг друга через примерно одинаковые промежутки времени. Такие технические циклы тоже хорошо отслеживаются индикаторами.

Технический анализ может подразумевать не только работу с индикаторами бинарных опционов. Существует ещё одна его разновидность: анализ графической информации. На графиках часто образуются геометрические фигуры, форма которых даёт много важных сведений тому, кто в них разбирается. Так, «восходящий треугольник» является сигналом восходящего тренда, нисходящий – наоборот. Прямоугольник показывает отсутствие выраженных колебаний на протяжении достаточно долгого времени.

Подобные фигуры называются паттернами (иногда встречается более приближенный к оригинальному звучанию вариант «паттены»). Они не обязательно могут напоминать многоугольники: специалисты по графическому техническому анализу оперируют терминами «голова», «плечи», «дно», «бриллиант» и другими.

Как видите, чтобы принимать во внимание все факторы, нужно уметь читать сигналы индикаторов бинарных опционов, а также иметь представления о графических сигналах. Причем в виду имеются не одинарные сигналы, а целые сочетания, последовательности, циклы, чередования… Работа с индикаторами – занятие для усидчивых, для тех, кто способен думать и анализировать, отправляться на поиски лучших вариантов. Для тех, кто делает прогнозы, а порой и не боится рисковать. Если вы освоите основы технического анализа, то сможете совершать сделки зряче, а не наугад – и тем самым, конечно, увеличите свой капитал.

Вместе с тем, не нужно думать, что технический анализ – это какой-то чудо-приём, позволяющий гарантированно разбогатеть. Ни один трейдер не способен закрыть все сделки в плюс – и ни один трейдер не обладает универсальным секретом, потому что такого секрета просто не существует. Полезные знания увеличивают вероятность успешного завершения сделки – но не гарантируют её. Поэтому не стоит удивляться, если прогнозы, сделанные в соответствии с техническим анализом, почему-то не сбываются, а инвестиция на свой страх и риск – приносит успех. Изучая основы анализа бинарных опционов, знакомясь с паттернами и читая индикаторы, вы становитесь более опытным трейдером – и хоть не получаете стопроцентной гарантии на выигрыш, но получаете возможность зарабатывать на бинарных опционах регулярно и стабильно!

Beste Broker fur Binare Optionen 2020:
  • Binarium
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    Der beste Broker fur binare Optionen fur 2020!
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  • FinMax
    FinMax

    2 Platz in der Rangliste! Zuverlassiger Broker.

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