Kryptowahrungen Sicher aufbewahren (Trezor + Ledger)

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Contents

Kryptowahrungen: Sicher aufbewahren (Trezor + Ledger)

Zerlegter Ledger Nano S

In Internetforen stoßen Krypto-Neulinge über kurz oder lang auf den Ratschlag, sich eine sogenannte Hardware-Wallet zuzulegen. Gemeint ist damit eine Geldbörse speziell für Digitalwährungen wie Bitcoin, die optisch oft an USB-Sticks erinnert. Ihre Aufgabe ist es, den sogenannten Seed zu schützen, aus dem sich die privaten Schlüssel eines Nutzers errechnen lassen. Wer den Seed eines Dritten erbeuten kann, hat dadurch Zugang zu dessen Krypto-Vermögen.

Die populärsten Hardware-Wallets stammen von den Firmen Ledger und Trezor. Sie kosten teils kaum hundert Euro, trotzdem gelten sie gemeinhin als sicher – als sicherer jedenfalls als Software-Wallets, also Programme, die auf Computern mit Internetanschluss und somit ständiger Hack-Gefahr betrieben werden.

Am Donnerstagabend jedoch wurde nun auch das Vertrauen vieler Krypto-Enthusiasten in Geräte wie den Ledger Nano S und den Trezor One zumindest ein Stück weit erschüttert. Die drei IT-Experten Dmitry Nedospasov, Thomas Roth und Josh Datko präsentierten auf dem Hackerkongress 35C3 in Leipzig gleich vier teils sehr spezielle, aber erfolgreiche Angriffe auf Hardware-Wallets. Es waren nicht die allerersten Hacks dieser Art, in ihrer Masse und Vielfalt dürften die gezeigten Attacken aber bleibenden Eindruck hinterlassen.

Auf viele Arten erfolgreich

So ist es den drei Sicherheitsforschern etwa gelungen, in der Nähe des etwas teureren Ledger-Modells Blue dessen PIN-Code während der Eingabe auszuspähen. Der Code soll das Gerät eigentlich vor fremdem Zugriff schützen. Ebenso zeigten die Experten, warum man den Sicherheitssiegeln auf den Verpackungen der Wallets nicht trauen kann: Allzu leicht lassen sie sich entfernen und wieder anbringen.

Als Höhepunkt ihres Vortrags erklärten die Forscher, wie sie Zugang zum Krypto-Vermögen eines gestohlenen Trezor One bekommen könnten – unter anderem durch einen bewusst provozierten Technikaussetzer, einen Glitch.

Den rund einstündigen Vortrag, in dem die drei auch noch den Handyspiel-Klassiker „Snake“ auf einem Nano S zum Laufen bringen, können Sie sich hier als YouTube-Video ansehen (und hier im englischen Original):

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Mit dem SPIEGEL haben Nedospasov und Roth nach ihrem Auftritt über ihre Erkenntnisse gesprochen – und über mögliche Konsequenzen.

Dmitry Nedospasov, 31, und Thomas Roth, 27, sind Experten für IT-Sicherheit. Mit ihrem Forschungspartner Josh Datko, 38, haben sie eine gemeinsame Firma namens Keylabs. Sie berät Unternehmen, unter anderem auch zum Thema Krypto-Wallets. Nedospasov lebt in Berlin und Moskau, Roth in Esslingen, Datko in Fort Collins im US-Bundesstaat Colorado. Laut eigenen Angaben waren die drei am Tag vor dem Hackerkongress 35C3 in Leipzig erstmals alle zugleich am selben Ort.

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SPIEGEL: Wer Ihren Vortrag hört, traut Hardware-Wallets danach wohl nicht mehr. Zu Recht?

Roth: Wir wollen nicht sagen, dass die Geräte per se unsicher sind. Eine Hardware-Wallet zu nutzen, ist immer noch besser, als Kryptowährung auf dem eigenen Computer zu verwalten. Bestimmte Arten von Angriffen – darunter fallen zum Beispiel Attacken auf die Lieferkette oder den Chip – sind für Hardware-Wallets aber ein Risiko. Wichtig ist letztlich, dass man weiß, wogegen sein Gerät wie gut geschützt ist – und gegen was nicht.

Nedospasov: Wer so eine Hardware-Wallet mit kleinen Summen drauf zu Hause hat, muss sich wohl weniger Sorgen machen als jemand, der damit Krypto im Millionenwert absichern will.

SPIEGEL: Für die meisten Ihrer Angriffe müssten Sie als Hacker eine bestimmte Wallet ja auch erst einmal in die Hände bekommen?

Nedospasov: Wenn ich umgerechnet 200.000 Euro in meiner Wohnung speichere, muss ich damit rechnen, dass jemand einbricht. Die Attacke auf die Lieferkette zum Beispiel ist aber sicher für Hedgefonds eine größere Gefahr als für Normalnutzer – etwa, wenn jemand weiß, dass die Firma Ledger-Wallets einsetzt und dass bald aus Frankreich ein Paket damit ankommt.

Roth: Dass einen ein Bote kurz in ein Paket schauen lässt, wenn man ihm hundert Euro zusteckt, halte ich für zumindest vorstellbar.

SPIEGEL: Ledgers Modell Blue kostet mit 200 Euro dreimal mehr als ein Nano S. Und ausgerechnet beim Blue konnten Sie den PIN-Code ausspähen?

Roth: Ja, das liegt an einer Leitung vom Prozessor zum Display, die – von den Entwicklern unbeabsichtigt – starke elektromagnetische Emissionen hat. Diese Emissionen lassen sich messen und bestimmten Zifferneingaben zuordnen. Man könnte sich also mit einer Richtantenne ins Nebenzimmer setzen und die PIN auslesen, bevor man das Gerät klaut.

Innenleben eines Ledger Blue

SPIEGEL: Wird das Thema IT-Sicherheit im Bereich Krypto vernachlässigt?

Roth: Die Welt der Hardware-Wallets ist sehr eigen. Im Bezahl- und Bankenbereich werden Geräte anders gebaut, da gibt es Geräte, die alles löschen, sobald sie aufgeschraubt werden. Die Hardware-Wallets hingegen konnten wir alle öffnen.

Nedospasov: Man sieht, dass das eine neue Branche ist. Die Hersteller stützen sich kaum auf die bisherige Forschung. Wenn sie wirklich sicher sein sollten, würde man die Wallets aus anderen Komponenten bauen – hier geht es den Firmen wohl um ihre Gewinnspannen. Vielleicht sind bislang auch noch nicht genug Beispiele von Leuten bekannt, denen ihr komplettes Krypto-Vermögen geklaut wurde.

SPIEGEL: Wie würden Sie Kryptowährung aufbewahren?

Nedospasov: Für kleinere Beträge würde ich meinem iPhone mit einer guten App jedenfalls mehr vertrauen als einer solchen Wallet, aber das ist nur meine persönliche Meinung.

SPIEGEL: Und wenn es um größere Summen geht?

Roth: Ich würde mir überlegen: Was würde ich tun, wenn ich das Geld in bar hätte? Bei großen Summen würde ich selbst wohl auf eine Lösung eines größeren Herstellers mit einem Hardwaresicherheitsmodul (HSM) setzen, also etwa auf eine Kombination aus Wallets und Hochsicherheitsservern.

Nedospasov: Auf Konferenzen bekomme ich mit, dass die von uns gehackten Wallets teilweise mit Hundertmillionenbeträgen drauf genutzt werden. Es gibt Hedgefonds, bei denen sie ihren Mitarbeitern jeden Morgen so ein Gerät in die Hand drücken, das abends zurückgebracht wird. Und andere erzählen, dass sie ihre Wallets auf Reisen dabeihaben und im Hotelzimmer lassen.

SPIEGEL: Das ist naiv. Verstehen die Nutzer von Hardware-Wallets zu wenig davon, wie die Geräte funktionieren?

Nedospasov: Vielen Käufern ist wohl nicht einmal klar, dass es Angreifern schon reicht, an ein als Wortliste auf Papier geschriebenes Backup des Seeds zu kommen. Das Gerät selbst brauchen sie dann gar nicht mehr, auf das Vermögen lässt sich mit der Liste etwa auch von einem Smartphone aus zugreifen. Selbst Kollegen aus dem Security-Umfeld schlagen mitunter die Hände über dem Kopf zusammen, wenn ich denen das erkläre.

Roth: Die Wortliste zu klauen, ist der einfachste Angriff.

SPIEGEL: Die Wortliste muss also sicher aufbewahrt werden. Nur wie?

Roth: Man könnte den Seed auf zehn Verwandte und Freunde verteilen, sodass jeder nur Teile davon hat, während aber zum Beispiel sieben Teile davon reichen, damit ich den Gesamt-Seed wiederbekomme. So kann ich das Risiko verteilen.

Hardware Wallets Test und Vergleich 2020

Herzlich Willkommen auf dem deutschsprachigen Portal rund um Hardware Wallets!

Die Hardware Wallet TREZOR ist sicher und bequem zu nutzen

Vermutlich bist du hier gelandet, weil du auf der Suche nach einer sicheren und dennoch bequemen Aufbewahrungsmöglichkeit für deine Kryptowährungen bist. Du fühlst dich nicht wohl damit, deine Kryptowährungen auf deinem Smartphone oder gar direkt in einer Online Börse zu verwalten.

Damit bist du nicht alleine, und deswegen wurde dieses Informationsportal geschaffen. Es soll allen Interessierten helfen, vergleichbare und unabhängige Informationen in deutscher Sprache über die besten und sichersten Wallets – die Hardware Wallets – zu finden.

Hier werden laufend neue Informationen rund um Hardware Wallets auf dem Markt und auch über Kryptowährungen im Allgemeinen veröffentlicht. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Testen der neusten Hardware Wallets. Auch die zahlreichen Erfahrungsberichten von anderen Lesern werden dir sicher weiterhelfen.

Also steige gerne direkt ein und schaue dir die verschiedenen Modelle im direkten Vergleich an und entscheide dich selber für die für dich passende Hardware Wallet.

Möchtest du gerne erst etwas Allgemeines über Hardware Wallet erfahren, beginn am Besten mit dem folgenden Ratgeber.

Was sind Hardware Wallets?

So sieht eine typische Hardware Wallet (im Bild TREZOR) aus: Geballte Technik und Kryptographie in einem kleinen Gehäuse verpackt.

Hardware Wallets, was auf Deutsch so viel wie Geräte Portemonnaie heißt, sind eine sehr sichere Möglichkeit, deine Kryptowährungen aufzubewahren. Kryptowährungen oder auch Coins, Cybergeld oder Cyberwährungen sind neue Währungen wie Bitcoin, Ethereum oder Dash.

Bei der Verwahrung über Hardware Wallets wird ein Gerät verwendet, dass mit deinem Rechner, Laptop, Tablet oder Smartphone verbunden werden kann. Eine Transaktion löst du dann über ein Programm auf deinem Endgerät aus, während die Verarbeitung der Transaktion abgeschottet auf dem Gerät durchgeführt wird.

Dadurch finden alle wichtigen Aktionen auf der sicheren, abgekapselten Hardware statt. Eine hier vorgestellte Wallet zählt damit zu den sichersten Aufbewahrungsmöglichkeiten. Trotz der erhöhten Sicherheit ist eine Hardware Wallet mittlerweile ebenso komfortabel im Alltag zu nutzen wie eine Online Wallet.

Funktionsweise von Hardware Wallets

Eine Transaktion wird über eine Software oder App in Auftrag gegeben, und dann per Gerät (im Bild Ledger Nano S) bestätigt und verifiziert. Deine privaten Keys verlassen nie das Gerät und bleiben so sicher.

Sie sind leicht zu bedienen, aber zudem das sicherste, was es bisher auf dem Markt gibt. Doch wie funktioniert eine solche Hardware Wallet überhaupt?

Die Erste Einrichtung

Hast du dich für ein Modell entschieden, laufen die nächsten Schritte immer recht ähnlich ab:

Die Einrichtung einer Hardware Wallet (im Bild Ledger Blue) ist immer recht ähnlich und nicht schwer.

  1. Bestelle das Paket direkt in einem Shop beim Hersteller oder von einem offiziellen Reseller. Private Händler könnten Geräte für ihre Zwecke manipulieren!
  2. Warte ab, bis das Paket angekommen ist. Kryptowährungen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und die Nachfrage nach Hardware Wallets ist zu bestimmten Zeiten immer wieder immens groß.
  3. Überprüfe beim Empfang, dass eventuell vorhandene Siegel nicht gebrochen sind, um einfache Manipulationsversuche auszuschließen. Besser noch sind solche Modelle, wie der Ledger Nano S (zum Testbericht) oder Ledger Blue (zum Testbericht), welche eine softwareseitige Verifikation der Firmware nutzen. Diese erkennen beim jedem Anschließen des Gerätes sofort, ob Manipulationen durchgeführt wurden.
  4. Folge nun den Anweisungen der Schnellstartanleitung. Meist muss man nur eine Software auf dem Endgerät installieren und die Hardware Wallet mit dem Rechner verbinden.
  5. Wichtig ist nun, ein Backup seines Gerätes zu erstellen. Dadurch kann man seine Wallet wiederherstellen, wenn das Gerät kaputt geht oder geklaut wird. Dazu muss man in der Regel 24 Wörter notieren oder die Sicherung wird automatisch digital aber sicher abgespeichert, wie bei der Digital Bitbox (zum Testbericht).
  6. Wähle einen Pin oder ein Kennwort für deine Wallet, um sie vor ungewolltem Zugriff zu schützen.

Mehr Schritte Bedarf es bei den meisten Geräte Portemonnaies nicht. Du bist sind nun bereit, Transaktionen durchzuführen: Zum Beispiel kannst du nun gekaufte Coins von einer unsicheren Börse auf dein privates “schweizer Bankkonto” überweisen.

Technische Funktionsweise

Die Besonderheit ist nun, dass die Transaktion zwar auf deinem Endgerät über die Software oder die Browser Erweiterung eingegeben wird, die Transaktion aber dann abgekapselt auf der Hardware Wallet signiert wird. Dazu werden alle erforderlichen Daten per USB, oder auch per Bluetooth, NFC oder andere Übertragungsmöglichkeiten an die Hardware gesendet.

Dadurch verlassen deine privaten Keys niemals das Gerät – abgesehen natürlich von dem Backup, das du sicher und offline verwahrst.

Warum du eine Hardware Wallet brauchst

Die hier vorgestellten Geräte sind eine Form der kalten Aufbewahrung (“cold storage”). Das bedeutet, dass der Zugriff auf den virtuellen Geldbeutel, also der private Schlüssel, offline gehalten wurde und niemand außer dir jemals Zugang zu diesem hatte.

Denn als Nutzer einer Kryptowährung ist es wichtig zu wissen, dass man nur wirklich der Besitzer seiner virtuellen Währung ist, wenn man den privaten Schlüssel als einziger kennt und besitzt.

Paper Wallets als Form der kalten Aufbewahrung

Neben den hier behandelten physischen Geräten als kalte Aufbewahrung gibt es auch so genannte Paper Wallets, wo der öffentliche und der private Schlüssel am besten auf einem Offline Rechner generiert und dann ausgedruckt werden. Diese sind in der nachfolgenden Bedienung eher umständlich, da man immer alle Coins, die sich auf dieser Adresse befinden, auf einmal ausgeben sollte.

In jedem Fall solltest du dich für eine kalte Aufbewahrung entscheiden, denn in der Vergangenheit sind schon oft Börsen und Online Wallets Opfer von Hackern geworden. Viele Kunden haben ärgerlicherweise Ihre Anlagen verloren, da die privaten Schlüssel nicht bei ihnen lagen, sondern beim Anbieter des Service.

Wie sicher ist deine Kryptowährung?

Mit einer Hardware Wallet gibst Du deinen Coins die maximale Sicherheit.

Hardware Wallets sind das sicherste, was man bisher auf dem Markt finden kann, um Kryptowährungen vor Dieben, Malware, Viren und anderen möglichen Angriffe zu schützen.

One-Way-Transaktionen

Zum einen kann auch eine Hardware Wallet dich nicht vor fehlerhaften Transaktionen schützen. Bei allen Währungen dieser Art, wie beispielsweise Bitcoin, handelt es sich um One-Way-Transaktionen. Das heißt, einmal gesendete Coins können nicht wieder zurückgeholt werden. Daher solltest du immer die Empfängeradresse zweimal überprüfen.

Was bei Diebstahl passiert

Außerdem besteht immer ein gewisses Risiko – wie bei jeder anderen Währung auch -, dass dein Gerät inklusive deines Pins oder gar dein Backup geklaut wird. Bei herkömmlichen Währungen gibt es hier abgesehen vom Bargeld im gewissen Rahmen eine Sicherheit durch die Bank oder den Staat, bei Kryptowährungen liegt die Verantwortung bei dir alleine.

Ein Diebstahl ist in der Regel nicht so schlimm, da fast alle Modelle durch einen Pin oder Passwort geschützt sind. Bei den meisten Modellen, wie beispielsweise beim TREZOR, verzögert ein falscher Pin die erneute Eingabe. So würde das Ausprobieren von 30 Pins circa 17 Jahre dauern! Oder das Gerät wird bei mehrfachen falschen Eingeben des Kennworts sogar zurückgesetzt, wie es bei der Digital Bitbox der Fall ist.

In diesem Fall, oder auch bei Beschädigung, kann man mit Hilfe eines Backups die Schlüssel ohne Probleme wiederherstellen.

Backup und Wiederherstellung

Du solltest stets darauf achten, die Backup Möglichkeiten deiner Wallet gewissenhaft durchzugehen.

Meist muss man hier zu Beginn einen Recovery Seed, welcher aus um die 24 Wörtern besteht, notieren und sicher verwahren. Sollte dein Gerät geklaut oder kaputtgehen, kannst du so deine privaten Keys wiederherstellen oder direkt ein neues Gerät auf den alten Stand zurücksetzen.

Dieser Recovery Seed ist daher extrem wichtig und sollte so vertraulich wie möglich behandelt werden. Am besten fertigt man hiervon eine Kopie an – natürlich per Hand – und bewahrt diese an einem zweiten, räumlich getrennten, sicheren Ort auf.

Das Wiederherstellen eines Gerätes mit Hilfe des Wiederherstellungsschlüssel wird hier an Hand des Ledger Blue in diesem Video gezeigt:

Sieh selbst, wie schnell und einfach eine Wiederherstellung funktioniert.

  • das Ledger Blue bettet ein Farbdisplay und einen großen Touchscreen in ein Anti-Kratzglas, ummantelt von einer robusten Hülle
  • eine Hardware Wallet mit eigener Batterie
  • die Firmware-Integrität wird durch kryptographische Bescheinigung garantiert
  • das Blue basiert auf einem fortschrittlichen Betriebssystem, das eine einfache Installation von Anwendungen ermöglicht, die über ein Dashboard zugänglich sind.
  • unterstützt Bluetooth 4.1, USB 2.0 Full Speed und NFC Schnittstelle

Es gibt auch bereits Firmen, die sich darauf spezialisiert haben, Tools bereitzustellen, dieses Backup oder andere wichtige Daten in Metall aufzubewahren. Dadurch stellt unter anderem Feuer und Wasser kein Problem dar.

Diese Möglichkeit der Aufbewahrung des Recovery Seeds ist für Besitzer von einer großen Anzahl von Kryptowährungen sicher interessant. Fällst du in diese Kategorie, lies dir gerne den Testbericht von dem Tool Cryptosteel durch.

Für normale Nutzer reicht es in der Regel aus, den Zettel in einer sicheren Umgebung aufzubewahren und wenn möglich eine Kopie dessen an einem getrennten Ort. Eine digitale Kopie auf deinem normalen Rechner wird nicht empfohlen, da dieser so durch Keylogger oder spätere Malware und Viren ausgelesen werden könnte.

Vor- und Nachteile von physischen Wallets

Auch wenn die Vorteile einer kalten Aufbewahrung wie bei einer Hardware Wallet klar überwiegen, so sollten auch die Nachteile aufgezeigt werden.

  • Die hier getesteten Wallets sind die sicherste Aufbewahrungsmöglichkeit deiner Kryptowährungen, da die Transaktionen abgeschottet auf dem Gerät signiert werden und die privaten Keys daher nie das Gerät verlassen. So kann selbst ein durch Viren oder Malware verseuchtes Endgerät deinem Geld nichts anhaben.
  • Du kannst viele Adressen mit einem Gerät verwalten und brauchst zum Beispiel im Gegensatz zu Paper Wallets nicht immer ein neues Papier. Alles wird mit nur einem Gerät verwaltet.
  • Viele Modelle unterstützen verschiedene Kryptowährungen. So musst du dich nicht mit verschiedenen Software Wallets oder Paper Wallets auseinandersetzen sondern du hast eine einheitliche und gewohnte Oberfläche.
  • Transaktionen erfordern immer zum Signieren das Gerät. Anders als bei Software Wallets, zum Beispiel Online oder als App auf dem Smartphone, braucht man also stets das zweite Gerät. Dadurch ist es aufwändiger, sollte aber auf Grund der höheren Sicherheit verschmerzbar sein.

Wichtige Kriterien bei den Hardware Wallets

Wer auf der Suche nach einer Hardware Wallet ist, sollte sich vorher umfassend informieren und möglichst viele Wallets vergleichen. So kann man sich sicher sein, dass die Wallet den eigenen Ansprüchen genügt.

Da die Informationen zu diesen Hardware Wallets bisher eigentlich ausschließlich im Internet zu finden sind, gestaltet sich eine Recherche oft als sehr schwierig. So sind in diversen Foren, Blogs und Herstellerseiten jeweils nur Bruchstücke an Informationen zu finden. Und das auch noch überwiegend auf Englisch.

Daher eignet sich dieses Portal sehr gut, um einen gesamten Überblick über alle Hardware Wallets auf dem Markt zu bekommen, und die vorhanden Informationen und Testberichte genau zu studieren. Geht es darum, die passende Hardware Wallet zu finden, müssen verschiedene Eigenschaften miteinander verglichen werden. Ein Blick auf die Tabelle oben kann einem hier schon den ersten groben Überblick geben. Ein Klick auf Details oder Test liefert dann alle restlichen Informationen.

Unterstütze Kryptowährungen

Mit zu dem wichtigsten Kriterium zählt natürlich, wie viele Kryptowährungen die Hardware Wallet unterstützt. Diese Kategorie gibt an, welche Coins du mit der entsprechenden Wallet verwalten kannst. Dargestellt sind diese in der Tabelle durch Icons und kleine Buttons, um die Übersichtlichkeit zu erhöhen.

Grundsätzlich kann man sagen, dass alle Modelle Bitcoin unterstützen, da sie noch immer die meist genutzte Währung ist. Somit werden auch meist alle Coins unterstützt, die auf Bitcoin basieren, wie Litecoin, Dogecoin oder Zcash. Auf einer anderen Technologie basierende Kryptowährungen wie Ethereum oder Monero werden bislang noch von wenigen Hardware Wallets unterstützt.

Die Konnektivität der Hardware Wallets vergleichen

Die meisten Hardware Wallets können per USB Kabel mit einem Rechner verbunden werden, um so Daten zwischen den beiden Geräten auszutauschen. Gerade am Smartphone kann das schnell lästig werden, da hier auch noch ein OTG Kabel erforderlich ist.

Wer also auch kabellos mit seiner Hardware Wallet arbeiten möchte, sollte auf die entsprechende Eigenschaft achten. Vorstellbar sind hier dann beispielsweise Hardware Wallets, die Bluetooth oder NFC an Bord haben.

Ein- und Ausgabemöglichkeiten

Hier lohnt sich oftmals der Vergleich. Denn wer auf ein Display bei seiner Hardware Wallet verzichtet, macht entweder Abstriche bei der Sicherheit oder muss zusätzlich die Transaktionen über sein Handy verifizieren.

Bei den Eingabemöglichkeiten gibt es mittlerweile auch Hardware Wallets mit Touchscreen. Möglich sind aber auch Hardware Wallets mit einer vollständigen Tastatur oder einfach nur wenige Knöpfe.

Bedienung und Einrichtung

Bei meinen Tests lege ich großen Wert auf normale, alltägliche Aufgaben. Wie wird eine Transaktion getätigt oder einfach nur, wie die Hardware Wallet entsperrt wird. Dies sollten reibungslos und einfach durchzuführen sein. Ein langsames Laden oder Verzögerungen bei der Bedienung Software oder der Hardware Wallet sollten nicht auftreten.

Gibt es hier Auffälligkeiten, wird dies im Testbericht vermerkt und wirkt sich auf das abschließende Gesamtergebnis aus.

Den richtigen Hersteller wählen

Der Ledger Shop überzeugt durch sehr gute Hardware Wallets, schneller Versand aus Frankreich, vielfältige Zahlungsmethoden und Preise in Euro.

Eine Hardware Wallet sollte man immer direkt beim Hersteller kaufen, oder über Shops, die vom Hersteller zertifiziert sind. Der Grund ist, dass eine Manipulation auch durch modernste Sicherheitsvorkehrungen wie der „Anti-Tampering Technology“ von Ledger niemals ausgeschlossen werden können. Kauft man direkt über den Webshop des Herstellers, wird dieses Risiko, eine manipulierte Hardware Wallet zu bekommen, so gering wie möglich gehalten.

Leider haben nicht alle Hersteller ein Lager in Europa, geschweige denn in Deutschland. Deswegen solltest du bedenken, dass beim Kauf von gewissen Hardware Wallets Zoll oder weitere Versandgebühren anfallen können.

Auch die Zahlungsmethoden und Wechselkurse sollte man genau vergleichen und beachten, da einige Hersteller nur Bitcoin akzeptieren und die Preise im amerikanischen Dollar angegeben werden.

Daher empfehle ich persönlich den Shop Ledger, der in Frankreich produziert und Preise auch dementsprechend im Euro angibt. Auch TREZOR verschickt aus Europa und gibt mittlerweile Preise in Euro an, sodass auch hier keine Zollgebühren anfallen.

Wichtiges Vergleichskriterium: der Preis

Zu guter Letzt ist natürlich auch der Preis ein wichtiges Kriterium, weswegen dieser auch in der Vergleichstabelle mit ausgegeben wird.

Hierbei ist allerdings auch auf die verschiedenen Währungen zu achten, da viele Hardware Wallets die UVP in amerikanischen Doller angeben. Außerdem könnten die Preise zum jetzigen Zeitpunkt höher sein, da sie manuell gepflegt werden oder es können zusätzlich noch Versandkosten anfallen. Mehr dazu findest du im Disclaimer.

Der Hardware Wallet Vergleich bei hardware-wallets.de

96%

93%

1 2
Modell Ledger Nano X TREZOR One
Testergebnis
Kommentare 6 Meinungen 58 Meinungen
Marke Ledger SatoshiLabs
Altcoin Unterstützung
Unterstützte Coins 57 Coins 14 Coins
Open Source
FIDO U2F Authentifikator
Gewicht 34g 12g
Schnittstelle Bluetooth, USB-C USB
Bildschirm
Größe 72x19x12mm 60x30x6mm
Testberichtzum Shop Testberichtzum Shop

Der Markt an Hardware Wallets wächst immer weiter, sodass man schnell den Überblick verlieren kann. Wer für seine Kryptowährungen eine sichere Aufbewahrungsmöglichkeit sucht, sollte sich vorher aber genau darüber informieren, was die einzelnen Hardware Wallets ausmacht und ob sie den eigenen Anforderungen entsprechen.

Damit du auf hardware-wallets.de so leicht wie möglich die Hardware Wallets vergleichen kannst, empfiehlt es sich eine Tabellenansicht zu nutzen. Hier kannst du eine Auswahl der wichtigsten Produktdetails direkt auf einem Blick vergleichen.

Dazu kannst du zum einen auf bereits vorgefertigte Tabellen zurückgreifen, die die Top Modelle auflisten. Oder du generierst dir deinen ganz individuellen Vergleich, indem du dieses Formular benutzt. Hier kannst du bis zu fünf Hardware Wallets deiner Wahl vergleichen. Von dort aus ist es auch nur ein Tastenklick bis zu den ausführlichen Testberichten.

Darum ist der echte Test von Hardware Wallets wichtig

Wer das erste mal mit Bitcoins oder einer anderen Kryptowährungen in Berührung kommt, lässt seine Währung tendenziell zunächst in der Börse, wo die Coins gekauft wurden oder in einer Online oder Smartphone Wallet, zum Beispiel in der Blockchain Wallet.

Fast alle Anbieter versprechen hohe Sicherheit, aber die Vergangenheit von gehackten Börsen oder unsicheren Software- und Online Wallets hat gezeigt, dass ein totaler Verlust nicht ausgeschlossen werden kann. Ist man nämlich nicht der einzige, der im Besitz der privaten Schlüssel seiner Adressen ist, besteht immer ein gewisses Risiko.

Risiken von Software und Online Wallets

Software- und Online Wallets stellen ein Risiko für Ihre Coins dar.

Vorstellbar sind hier beispielsweise:

  • Durch ein Man-in-the-Middle-Angriff plündert jemand, der Zugang zu der Software hat, die Adressen der Kunden. Durch die Anonymität, die diese Währungen bieten, ist es nicht unwahrscheinlich.
  • Ein Hacker findet eine Möglichkeit, die Infrastruktur des Anbieters zu kapern.
  • Dein eigener Rechner oder dein Smartphone könnte sich in einem unsicherem Netzwerk befinden oder du hast dich mit Malware infiziert. Dadurch könnten private Schlüssel mitgelesen werden oder Transaktionen getätigt werden.
  • Du hast eine Betrugswallet heruntergeladen, die sich speziell auf Unerfahrende im Kryptowährungs-Dschungel spezialisiert haben. Meist findet man diese in den bekannten App-Stores. Zunächst scheinen sie reibungslos zu funktionieren, bis eines Tages dein Kontostand auf 0 steht.

Kombination aus Sicherheit und praktische Handhabung: Hardware Wallets

Auf der einen Seite haben wir also die risikoreichen, schnell und einfach zu bedienenden Software- und Online Wallets. Auf der anderen Seite gibt es “Cold Wallets”, wie beispielsweise Paper Wallets, die sehr umständlich zu bedienen sind, da man sie unter anderem nur einmal benutzen sollte.

Ein Bindeglied sind hier also die Hardware Wallets. Alle getesteten und hier indexierten Hardware Wallets sind auf der einen Seite sehr sicher, da die privaten Schlüssel in einem isolierten Teil der Hardware Wallet gespeichert und generiert werden. Auf der anderen Seite auch einfach zu bedienen, da sie sich teilweise sogar in bekannte Software- und Online Wallets integrieren lassen. Mit dem Unterschied, dass man nun zusätzlich die Hardware Wallet koppeln muss, um die Aktion zu signieren und gegebenenfalls auf der Hardware Wallet zu bestätigen. Ähnlich wie das TAN Verfahren bei einer herkömmlichen Bank.

Aus diesem Grund ist es sehr wichtig, dass man sich rechtzeitig eine Hardware Wallet anschafft, um einen Verlust seiner Anlage zu verhindern. Lese dir deshalb gerne die Hardware Wallet Testberichte durch oder nutze die Vergleichsmöglichkeiten auf dieser Seite.

Wie läuft ein Test auf hardware-wallets.de ab?

Damit dir die Auswahl so leicht wie möglich gemacht wird, wurde diese Seite ins Leben gerufen. Sie soll vor allem deutschsprachigen Kryptowährung Enthusiasten helfen, sich in dem englischsprachigen Dschungel an Wallet Informationen zurecht zu finden.

Dazu sind werden zunächst die grundlegenden Informationen zu jeder Wallet zusammengetragen, zum Beispiel die Größe, das Gewicht und die unterstützten Kryptowährungen. Hier dienen die Webseiten der Hersteller, andere Testberichte oder eigene Messungen und Tests als Quelle.

Die Informationen werden zusammen mit Bildern, Preisen und einem kurzen Vorstellungstext zu einer Produktseite zusammengetragen, die ganz sachlich alle Informationen auflistet. Hier hast du als Besucher dann die Möglichkeit, einen eigenen subjektiven Erfahrungsbericht zu schreiben.

Echte Test sind das A und O

Oftmals wird mir von den Herstellern ein kostenloses Testexemplar zur Verfügung gestellt. Denn die Hersteller haben natürlich ein Interesse daran ihre Hardware Wallet bekannter zu machen. Nichtsdestotrotz werden die Hardware Wallets auch teilweise von mir selber gekauft.

Vom Auspacken über das Einrichten bis hin zur ersten Transaktion wird alles genau untersucht und dokumentiert. Dabei für jeweils fest vorgegebene Kategorien Punkte von 0 bis 100 vergeben, woraus sich dann eine Gesamtbewertung ergibt. Dadurch, dass alle Produkte nach den gleichen Gesichtspunkten bewertet werden, kannst du die Ergebnisse sehr gut miteinander vergleichen.

Die Test Kriterien

Die folgenden Kategorien gelten für alle Hardware Wallets und ergeben sich aus jedem normalen Benutzerverhalten.

  1. Der erste Eindruck
    Hier wird wirklich ganz vorne begonnen: Wie ist die Hardware Wallet verpackt? Ist alles verständlich? Ist die Wallet sicher verpackt? Welches Zubehör ist in der Verpackung? Wie ist die Hardware Wallet verarbeitet?
  2. Einrichtung
    Dieser Bereich des Testberichts beschreibt den Einrichtungsprozess. Dazu wird geschaut, ob die Anleitung verständlich ist und wie einfach sich die Einrichtung gestaltet. Fällt hier etwas negativ auf, wirkt sich das auf die Punktzahl dieser Kategorie aus.
  3. Die Handhabung
    Hier werden je nach Hardware Wallet unterschiedliche Funktionen getestet, die jeder im Alltag sehr oft benutzt. Fast immer zählt dazu, eine Transaktion über die hauseigene Software Wallet zu tätigen oder welche Einstellungsmöglichkeiten es gibt. Wichtig ist dabei, wie sich die Hardware Wallet dabei schlägt.
  4. Kompatibilität
    Beim Thema Kompatibilität wird genauer unter die Lupe genommen, welche Hard- und Software von der Hardware Wallet unterstützt wird. Ein wichtiger Punkt ist natürlich auch, welche Kryptowährungen unterstützt werden.
  5. Dokumentation & Support
    Auch eine wichtige Rolle spielt die Dokumenation und der Support. Möglich Fragen, die hier gestellt werden sind beispielsweise:
  • Liegt eine Bedienungsanleitung oder Funktionsbeschreibung bei?
  • Gibt es eine Häufig gestellte Fragen (FAQ) Seite, Hilfe- und Service-/Support-Datenbanken?
  • In welchen Sprachen liegen die Dokumentationen vor?
  • Wie erreicht man den Support des Herstellers?
  • Sicherheit
    Der Test hier beschränkt sich auf alle Sicherheitsmaßnahmen, die diese Wallet zu bieten hat. Kann man die Wallet durch einen Pin schützen kann oder gibt es die Möglichkeit, versteckte Wallets einzurichten? Ist die Wallet vielleicht sogar wasser- oder feuerfest? Oder komplett anonym erreichbar? Dazu zählt auch, sich in Fachbeiträgen von Sicherheitsexperten zu informieren. Gibt es angebrachte Kritik wird diese gegebenfalls unter Angabe der Quelle mit eingebracht.
  • Jeder dieser Kategorien kann maximal 100 Punkte erreichen, woraus sich insgesamt 600 Punkte ergeben. Der erzielte Anteil der Hardware Wallet wird dann in Prozent als eine Gesamtbewertung ausgegeben. Die Tests sind dabei komplett unabhängig. Auch wenn eine Hardware Wallet zum Testen kostenlos zur Verfügung gestellt wird, wirkt sich dies nicht auf die Gesamtbewertung aus.

    Wurde ein Produkt noch nicht getestet, so erscheint diese Gesamtbewertung nicht, sondern nur eine Artikelbeschreibung und wichtige Produktdaten. Dazu zählt zum Beispiel welche Währungen unterstützt werden oder allgemeine Vor- und Nachteile, die man durch eine Online Recherche herausfinden kann.

    Bitcoins sicher aufbewahren

    TL:DR Wer Bitcoins hat, will die sicher aufbewahren. Ein gutes Wallet zu diesem Zweck bietet Bedienkomfort einerseits und Sicherheit andererseits. Von Smartphone-Wallet bis zum Brainwallet erkläre ich die wichtigsten Aspekte.

    So — du meintest, man soll die Bitcoins nach dem Kauf abheben. Wie geht das? Und bitte jetzt nichts übertrieben kompliziertes.

    Also die Schnellvariante für dich, Rosi, geht so: Lade die App Mycelium für dein Smartphone runter und folge den Anweisungen der App zum Erstellen eines Backups. Mycelium ist eine Wallet-App, soll heißen: eine App zum Verwahren von Bitcoin. Wo immer du die Bitcoins gekauft hast: Du kannst jetzt die Adresse deines Mycelium-Wallets bei der Börse angeben und die Bitcoins da hin transferieren.

    OK … aber ist das auch sicher? Gibt es auch andere Apps? Und warum überhaupt eine App? Und sind die Bitcoins dann auf meinem Handy?

    Dann also ausführlich …

    Ich erkläre gern alles Schritt für Schritt. Dafür muss ich aber kurz ein bisschen technischer werden. Keine Angst: Das kann trotzdem jeder verstehen und schrittweise lernst du jetzt Dinge, die in späteren Artikeln noch einmal wichtig werden, wenn es darum geht zu verstehen, wie Bitcoin eigentlich funktioniert.

    Ich hab keine Angst.

    Ein kleiner technischer Exkurs

    Hier, Rosi, sag mal, was das ist:

    Prima. In der Bitcoin-Welt sind grob alle 77-stelligen Zahlen sogenannte private keys, auf deutsch: geheime Schlüssel. Wenn ich jetzt meine Bitcoins irgendwo speichern will, speicher ich in Wirklichkeit so einen private key. Du kannst dir das meinetwegen vorstellen, wie eine 77-stellige Zahlenkombination für einen Tresor. Wer über die richtige Zahlenkombination verfügt, kann auf den Tresor zugreifen. Analog: wer den richtigen private key hat, kann damit assoziierte Bitcoins ausgeben.

    Wem das jetzt hier zu oberflächlich ist: In kommenden Artikeln wird es auch darum gehen, wie eigentlich die Blockchain funktioniert und auf dem Weg dahin, werde ich auch die technischen Hintergründe der private keys erklären.

    Hm, also ich speicher nur diesen Geheimschlüssel und meine Bitcoins liegen in Wirklichkeit in … dieser “Blockchain”?

    Das kann man erst einmal so sagen. Praktisch ist jetzt nur wichtig, dass der private key eben geheim ist. Sobald ich ein oder mehrere private keys irgendwo speicher, nennt man das ein Wallet. Man nennt auch Software, die sich für mich um das Speichern von private keys kümmert, einfach ein Wallet.

    OK. Mycelium wäre dann also ein Handy-Wallet, …

    … das meine private keys auf meinem Smartphone speichert. Exakt! Und eben weil es solche Software gibt, die das ganze für dich vereinfacht, bekomme ich diese private keys praktisch nie zu Gesicht — ist ja auch besser, die sollen ja geheim bleiben.

    Aber was wenn ich ich mein Handy verliere?

    Die kurze Antwort ist: du hast vorher ein Backup angelegt. Ein gutes Backup für ein Wallet ist in der Regel einfach ein Zettel, den du zu Hause aufbewahrst, mit einem Code drauf, der dir erlaubt, dein Wallet wiederherzustellen.

    Jetzt ist es aber natürlich so, dass du nicht nur dein Smartphone verlieren kannst. Theoretisch kann auch jemand versuchen deine Bitcoins zu klauen, indem er irgendwie an deine gespeicherten private keys rankommt — oder an ein Backup. Da das Thema Sicherheit bei Bitcoin noch ein wenig größer ist, gibt es dazu demnächst einen eigenen Artikel.

    Wir gucken uns jetzt Wallet-Varianten an. Der wichtigste Unterschied ist immer, wo die jeweils den private key speichern.

    Wallets — eine Übersicht

    Wer direkt eine Software auswählen will, findet eine Übersicht auf Bitcoin.org.

    Ich finde das ja sehr schön und alles, aber bevor du jetzt wieder anfängst, ganz lange zu erklären: Welche Wallets sind denn empfehlenswert?

    Jedes Wallet ist irgendwo ein Kompromiss zwischen Benutzerfreundlichkeit und Sicherheit. Wer mehr Sicherheit haben will als beim Smartphone-Wallet, dem empfehle ich das Hardware-Wallet weiter unten.

    Smartphone-Wallets (“Unterwegs”)

    Der private key wird auf dem Smartphone selbst gespeichert. Tatsächlich haben sich Android- und iOS-Smartphones bisher als vergleichsweise sicher erwiesen. Auf dem Smartphone kann ich Bitcoins unterwegs dabei haben und weil ich QR-Codes scannen kann, kann ich auch ziemlich komfortabel mit Bitcoins bezahlen.

    Da niemand etwas von den Bitcoins auf meinem Smartphone erfahren muss, eignen sich Smartphone-Wallets auch für komplett anonymen Umgang mit Bitcoins. Allerdings: Wer seine Bitcoins entsprechend meiner Empfehlung an einer Börse wie Kraken gekauft hat, ist nicht anonym — das Finanzamt kann sich dort prinzipiell über deine Aktivitäten informieren.

    Zusammen mit einem Backup und Passwortschutz auf dem Gerät sind Smartphone-Wallets auch sicherheitstechnisch für die meisten Leute völlig ausreichend.

    Online-Wallets (“Web”)

    Ein Online-Wallet ist eine Website die mir anbietet, meine Bitcoins für mich aufzubewahren. Die private keys werden dann auf deren Servern gespeichert. Der Zugriff darauf ist dann natürlich Login-geschützt und ganz allgemein ist die Bedienung eines Online-Wallets vergleichbar mit dem Online-Banking bei meinem Girokonto.

    Wenn ich mein Passwort vergesse, kann ich in der Regel auf Passwortwiederherstellung z.B. via E-Mail zurückgreifen.

    Das klingt ja sogar noch einfacher als ein Handy-Wallet. Warum hast du am Anfang jemandem wie mir kein Online-Wallet empfohlen?

    Weil Online-Wallets einen wichtigen Nachteil haben. Letztlich vertraue ich dort meine Bitcoins jemand anderem an. Die Betreiber des Online-Wallets könnten mich direkt bescheißen und mit meinen Bitcoins abhauen. Und selbst wenn der Service selber seriös ist, kann immer noch deren Server gehackt werden. Zu guter Letzt kann der Service auch durch Behörden gezwungen werden, meine Bitcoins rauszugeben. Im Falle eines hard forks, wie wir ihn am 1. August 2020 hatten, bin ich ebenfalls komplett vom Betreiber abhängig.

    Bei einem Online-Wallet hab ich meine Bitcoins also gar nicht so wirklich selber unter Kontrolle und wer den ersten Artikel mit Kevin gelesen hat, weiß, dass das nicht Sinn der Sache ist bei Bitcoin.

    Für hinreichend kleine Bitcoin-Beträge ist mir das möglicherweise aber alles ganz recht so.

    Kleine Anmerkung, um Verwirrung vorzubeugen: Viele Online-Wallets bieten auch eine App an. Solche Apps sind aber keine Smartphone-Wallets. Der private key liegt weiterhin auf deren Servern und nicht auf meinem Smartphone.

    Desktop-Wallets

    Ein Desktop-Wallet ist Software zum Herunterladen für meinen PC und die private keys werden auch auf meinem PC gespeichert — also wie das Smartphone-Wallet, nur eben mit PC statt Smartphone.

    Deshalb gilt entsprechend: Wenn mir meine Festplatte abraucht, muss ich vorbereitet sein und habe also vorher ein Backup angelegt. Die Sicherheit eines Desktop-Wallets hängt maßgeblich davon ab, wie sehr ich meinem PC vertraue. Auf einem virenverseuchten PC, auf den fremde Personen Zugriff haben, ist nichts sicher.

    Unter obigem Link zu Bitcoin.org gibt es Desktop-Wallets zur Auswahl. Wer sich für die Bitcoin-Original-Software interessiert, lädt Bitcoin Core herunter.

    Hardware-Wallets

    Beim Hardware-Wallet speicher ich meine Bitcoins auf einem komplett unabhängigen Gerät, das in etwa so aussieht wie ein USB-Stick. Das Gerät selber ist nicht mit dem Internet verbunden und somit komplett sicher vor Hackern.

    Um auf meine Bitcoins zuzugreifen, steck ich das Gerät in meinen PC und starte eine Software, die zum Gerät gehört. Weil man das Ding auch verlieren kann, brauch ich nach wie vor ein Backup.

    Andere Wallets

    Bitcoin erlaubt auch ein sogenanntes paper wallet. Damit meint man einen Zettel, auf dem z.B. zwölf englische Wörter stehen. Diese zwölf Wörter sind eine Kodierung meiner private keys. Weil private keys prinzipiell alles sind, was ich brauche, um meine Bitcoins auszugeben, ist so ein Zettel ein vollwertiges Wallet. Praktisch muss ich das paper wallet aber erst importieren, um die Bitcoins ausgeben zu können.

    Die Backups, von denen ich oben gesprochen hab, sind für sich genommen paper wallets.

    Halt ein Zettel mit einem langen Code drauf. Warum muss man das so großspurig Paper Wallet nennen?

    Weil so ein Code auf einem Zettel Bitcoins im Wert von vielen tausenden Euro (oder mehr) bedeuten kann vielleicht.

    Noch einen Schritt weiter geht das brain wallet. Anstatt was aufzuschreiben, merke ich mir einfach die zwölf englischen Wörter. Auf die Art und Weise kann ich Bitcoins unbemerkt im Kopf durch die Flughafenkontrolle bringen.

    Na du hast Sorgen … Du hast doch auch mal ein Wallet programmiert, hier ein “Multi-Signature-Wallet” . Stimmt das?

    Ja, Multi-Signature ist auch so ein Begriff, der hier und da herumgeistert. Du erinnerst dich, dass ein private key vergleichbar ist mit einem Zahlencode, um einen Tresor zu öffnen? In der Tresor-Analogie bedeutet ein Multi-Signature-Wallet: Ich brauche nicht einen sondern mehrere Schlüssel um den Tresor zu öffnen. Wenn ich die private keys an unterschiedlichen Orten aufbewahre, kann ich noch mehr Sicherheit erreichen als mit einem Hardware-Wallet. Die benutzerfreundliche Umsetzung ist aber aufwendig — möglicherweise immer noch eine Marktlücke. Wenn da Interesse besteht, kann ich gerne mal ausführlicher über Multi-Signature-Technologie schreiben.

    Also mir reicht die Info für den Moment erst einmal. Es kann ja nicht jeder hier Programmierer sein. Bitte nicht falsch verstehen!

    Keine Sorge. Es zahlt sich aber häufiger aus, ein bisschen mehr zu wissen. Wie die Geschichte von Bitfinex aus meinem letzten Artikel zeigt, gibt es auch Fälle, wo Services mit ihrer Multi-Signature-Technologie angeben, ohne dabei wirklich sicherer zu sein. Man darf sich da von Marketing-Gelaber nicht blenden lassen.

    Das soll erst einmal genug sein, was Wallet-Typen angeht!

    Wallets und Altcoins

    Ich glaube, ich hab das sogar alles soweit verstanden. Kann ich in meinem Wallet auch DogeCoins aufbewahren?

    Vergiss mal DogeCoin. Aber für jemanden, der vernünftige Altcoins hat, ist das natürlich eine wichtige Frage.

    Grundsätzlich unterscheiden sich andere Coins auf einem technischen Level von Bitcoin und man muss für jeden Coin einzeln ein Wallet haben.

    Die Logik mit den private keys ist allerdings bei allen Coins dieselbe, nur dass gerade jüngere Coins häufig noch nicht mit so viel Anwender-Software aufwarten können und man häufig nur ein Desktop-Wallet hat.

    Es gibt aber auch zunehmend Wallets, die tatsächlich mehrere Coins auf einmal unterstützen. Mir fällt da z.B. Jaxx ein.

    Was ist eigentlich aus Kevin geworden?

    Der glaubt nicht an Bitcoin, hat jetzt aber mit dem Trading angefangen.

    Um Gottes willen! Der verzockt sich da hoffentlich nicht. Lohnt sich das eigentlich Bitcoins zu traden?

    Das sollten wir mal mit Kevin besprechen!

    Liebe Leser

    Wenn du bis hier unten gekommen bist, hast du wahrscheinlich den kompletten langen Artikel gelesen. Dafür darfst du dir schon einmal auf die Schulter klopfen. Du hast einen Tipp für ein gutes Wallet? Du meinst, ich hab etwas Wichtiges hier vergessen? Lass mich in einem Kommentar wissen, was du denkst!

    Ältere Artikel aus der Serie Kryptogeld verstehen

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