Über mich

Mein Name ist Stefan Theven und ich blogge auf Schwarz auf Weiss über Literatur und das, was sie mit mir anstellt.

Was ich lese und was eben nicht

Lesen war immer integraler Bestandteil meines Lebens. Ob als Kind, Jugendlicher oder Student – Bücher haben mich unaufhörlich begleitet und beschäftigt. Was sich geändert hat, ist der persönliche Geschmack. Ich halte zwar nichts von einer Diskussion, die Bücher unterteilt in anspruchsvolle und seichte Kost – und die damit Werturteile abgibt -, aber einer reinen Unterhaltungsliteratur habe ich mittlerweile den Rücken gekehrt. Aufgrund der begrenzten Lesezeit muss man eben Prioritäten setzen.

Durch Dostojevskis Der Spieler kam ich erstmals – auf freiwilliger Basis – in Kontakt mit der Form von Literatur, die ich heute liebe. Dieses dünne Buch hat mich fasziniert, in seinen Bann gezogen, mich umgehauen. Danach hatte ich erstmals eine Ahnung davon, was Literatur zu leisten imstande ist. Davon wollte ich mehr und irrte zunächst etwas ziellos verschiedenen in der Schule kennengelernten Autoren hinterher. Wirkliche Orientierung in der Welt der Literatur fand ich erst mit Reich-Ranickis Kanon der deutschen Literatur und der ebenso großartigen wie liebevoll ausgewählten ersten SZ-Bibliotheksreihe. Das war mein Einstieg und fortan gab es kein Halten mehr.

Wem gute Literatur so am Herzen liegt, denkt irgendwann auch einmal darüber nach, sich schreibend damit auseinanderzusetzen. Die Idee eines Blogs liegt also nahe. Darüber, wie diese in mir keimte und warum ich letztendlich meine Gedanken hier mit euch teile, habe ich mich bereits in einem Beitrag ausgelassen, den ihr hier nachlesen könnt.

Für den bereits entstandenen Austausch mit anderen Literaturbegeisterten bin ich sehr dankbar und hoffe auf noch sehr viel mehr davon! In diesem Sinne lade ich euch nun herzlich zum Stöbern auf meinem Blog ein und würde mich sehr freuen, wenn ihr von den Kontaktmöglichkeiten Gebrauch macht und mich eure Gedanken, Anregungen und Kritik wissen lasst.