Über mich

Persönliches

Mein Name ist Stefan Theven und ich wurde 1978 am schönen Niederrhein geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre lebe ich heute im nicht minder schönen Köln. Anders als viele meiner BloggerkollegInnen arbeite ich nicht im Dunstkreis des Literaturbetriebs, sondern verantworte bei der deutschen Niederlassung einer französischen Automobilbank das Risikomanagement. Zwischen Beruf und privatem Interesse prallen also Welten aufeinander. Das Eine ist jedoch für mich nicht notwendiger Ausgleich zum Anderen; vielmehr sind Zahlen und Wörter bzw. Finanzwesen und Literatur beides Aspekte meiner Person, die sich wunderbar ergänzen und auf die ich beide nicht verzichten möchte.

Literatur genießen lässt sich hervorragend kombinieren mit meiner zweiten Leidenschaft – schottischen Single Malt Whiskys. Mein Inbegriff von Gemütlichkeit ist daher auch ein verregneter Nachmittag in den Highlands vor dem offenen Kamin, einen rauchigen, komplexen Single Malt in der einen Hand und ein gutes Buch in der anderen. Daneben bin ich bereits seit Jahren dem Sport verfallen. Die vorwiegend geistige Arbeit braucht halt ihre körperliche Entsprechung.

Das alles bindet Lesezeit, die heute leider knapper ist als früher. Umso wichtiger ist die Auswahl dessen, was man denn lesen möchte.

Was ich lese und was eben nicht

Lesen war immer integraler Bestandteil meines Lebens. Ob als Kind, Jugendlicher oder Student – Bücher haben mich unaufhörlich begleitet und beschäftigt. Was sich geändert hat, ist der persönliche Geschmack. Ich halte zwar nichts von einer Diskussion, die Bücher unterteilt in anspruchsvolle und seichte Kost – und die damit Werturteile abgibt -, aber einer reinen Unterhaltungsliteratur habe ich mittlerweile den Rücken gekehrt. Aufgrund der begrenzten Lesezeit muss man eben Prioritäten setzen.

Durch Dostojevskis Der Spieler kam ich erstmals – auf freiwilliger Basis – in Kontakt mit der Form von Literatur, die ich heute liebe. Dieses dünne Buch hat mich fasziniert, in seinen Bann gezogen, mich umgehauen. Danach hatte ich erstmals eine Ahnung davon, was Literatur zu leisten imstande ist. Davon wollte ich mehr und irrte zunächst etwas ziellos verschiedenen in der Schule kennengelernten Autoren hinterher. Wirkliche Orientierung in der Welt der Literatur fand ich erst mit Reich-Ranickis Kanon der deutschen Literatur und der ebenso großartigen wie liebevoll ausgewählten ersten SZ-Bibliotheksreihe. Das war mein Einstieg und fortan gab es kein Halten mehr.

Wem gute Literatur so am Herzen liegt, denkt irgendwann auch einmal darüber nach, sich schreibend damit auseinanderzusetzen. Die Idee eines Blogs liegt also nahe. Darüber, wie diese in mir keimte und warum ich letztendlich meine Gedanken hier mit euch teile, habe ich mich bereits in einem Beitrag ausgelassen, den ihr hier nachlesen könnt.

Für den bereits entstandenen Austausch mit anderen Literaturbegeisterten bin ich sehr dankbar und hoffe auf noch sehr viel mehr davon! In diesem Sinne lade ich euch nun herzlich zum Stöbern auf meinem Blog ein und würde mich sehr freuen, wenn ihr von den Kontaktmöglichkeiten Gebrauch macht und mich eure Gedanken, Anregungen und Kritik wissen lasst.